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© INTERIM / Sylwester Pawliczek
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Staatstheater Kassel - INTERIM

Das Staatstheater Kassel - Ein Theater mit Tradition

Das Staatstheater Kassel versteht sich mit seinen rund 500 festen Mitarbeitern als ein moderner Theaterbetrieb, der sich gleichermaßen der Tradition wie der Moderne verpflichtet fühlt. 30 Neuinszenierungen in den Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Kinder- und Jugendtheater, dazu die Sinfonie-, Sonntags-, Kammer-, Familien-, Schüler- und Sonderkonzerte bilden Jahr für Jahr das große Angebot. Darüber hinaus sorgt ein umfangreiches theater- und konzertpädagogisches Programm für die Vermittlung an Kinder und Jugendliche.

Ab Oktober 2025 steht das INTERIM auf dem Gelände der ehemaligen Jägerkaserne als Ausweichspielstätte während der Bauarbeiten am Opernhaus zur Verfügung - derzeit wird von mindestens fünf Jahren Bauzeit ausgegangen.

Kontakt

Staatstheater Kassel - INTERIM
Ludwig-Mond Str. 35D
D-34121 Kassel

Telefon: +49 (0)561-10 94-0
E-Mail: info@staatstheater-kassel.de

 

Anschrift:
STAATSTHEATER KASSEL
Friedrichsplatz 15
D-34117 Kassel
Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Staatstheater Kassel - INTERIM

© Sylwester Pawliczek
Musiktheater

Deutsche Symphonie

Musiktheater nach Hanns Eisler

Premiere: 30.5.2026

Oh Deutschland, bleiche Mutter! In einem eindrucksvollen Kompositionsprozess von 1935 bis 1959 reagierte Komponist Hanns Eisler auf die deutsche Zeitgeschichte und stellte sein musikalisches Schaffen in die Dienste der Politik. Aus dem Moskauer Exil heraus schrieb er 1935 an seinen Denkpartner Bertolt Brecht: „Ich habe einen sehr interessanten Kompositionsplan und zwar will ich eine große Symphonie schreiben, die den Untertitel Konzentrationslagersymphonie haben wird.“

Hatte schon Beethoven für seine Neunte Chor und Solist:innen integriert, geht Eisler einen Schritt weiter und schafft mit seiner Deutschen Symphonie ein vokalsinfonisches Großwerk der antifaschistischen Emigration zwischen Oratorium und politischem Lied. Durchaus programmatisch aufgeladen und agitiert ruft die Deutsche Symphonie zum linken Widerstand der Arbeiterschaft gegen den Nationalsozialismus auf. Als politisches Bekenntnis gegen den rechten Terror zeichnet seine kompromisslose Komposition ein eindrückliches Bild von der Endzeit der Weimarer Republik über das Erstarken rechter Tendenzen hin zur Nachkriegszeit und der Teilung Deutschlands – immer mit Blick auf den möglichen Widerstand, der auch heute bitter nötig ist. Als Nationalhymnenkomponist steht Eisler in der DDR dann zwischen den Stühlen, denn auch hier lösen Anklage und Ideologie nicht die sozialen Probleme und seine musikalische wie inhaltliche Eindeutigkeit steht im starken Kontrast zu der Komplexität der Nachkriegszeit.

Erstmals wird Eislers Deutsche Symphonie in Szene gesetzt: im INTERIM auf dem Gelände der ehemaligen Jägerkaserne, wo junge Männer aus Kassel und Umgebung gemustert wurden, auch schon vor knapp 100 Jahren. Nach La muette de Portici und Don Giovanni kehrt Regisseur Paul-Georg Dittrich zurück ans Staatstheater Kassel, und beschwört zusammen mit Kiril Stankow die Geister der Vergangenheit als warnende Stimmen der Gegenwart.

Musikalische Leitung: Kiril Stankow
Regie: Paul-Georg Dittrich
Bühne: Pia Maria Mackert
Kostüme: Anna Rudolph
Video: Lukas Rehm
Licht: Jürgen Kolb
Sounddesign und Elektronik: Christopher Scheuer
Dramaturgie: Teresa Martin

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Bewertungen & Berichte Deutsche Symphonie

Musiktheater

Zornfried

Uraufführung von Philipp Krebs
nach dem Roman von Jörg-Uwe Albig

Auf Burg Zornfried versammeln sich die Vordenker einer Neuen Rechten: Eine Burgherrin philosophiert völkisch, junge Männergruppen ertüchtigen kämpferisch ihre Leiber, und ein geheimnisvoller Dichter schmiedet Verse, die von Blut, Weihe und Kitsch triefen. Und immer wieder schimmern Verbindungen zu einer erstarkenden neuen Partei auf. Das lockt auch kritische Journalist:innen an, die das neu-rechte Kulturzentrum großspurig begleiten – und dabei jede Distanz verlieren und der Demokratie einen Bärendienst erweisen.

Jörg-Uwe Albig hat 2019 mit Zornfried (UA) eines „der wichtigsten Bücher des Jahres“ (FAZ) geschrieben. In der Kasseler Uraufführung als Romanadaption verwischen bei teilnehmender Beobachtung und beobachtender Teilnahme zunehmend die Grenzen: Wehrsportübungen, Wagner und weihevolle Tafelrunden erfüllen die Aura der alten preußischen Jägerkaserne um das INTERIM.

Komponist Philipp Krebs ist eine preisgekrönte neue Stimme im Musiktheater und macht sich für Zornfried (UA) auf die Suche nach der grotesken Horrorvision neuer deutscher Tonalität. Im Untergrund seiner avancierten Klangsprache mit großem Orchester raunt es immer mal wieder leitmotivisch, nationalromantische Klänge vermischen sich mit biersaurem Volksmusikschlager und Retro-Kitsch, und unter verlockend-augenzwinkernder Leichtigkeit lauert der tiefbraune Abgrund. Regisseurin Kerstin Steeb und Dirigent Viktor Jugović spitzen die Realsatire als raumgreifendes neues Musiktheater zu, bei dem man allzu schnell schuldlos schuldig wird.

Ein Kompositionsauftrag des Staatstheaters Kassel, finanziert von der von der Ernst von Siemens Musikstiftung.

Musikalische Leitung: Viktor Jugović
Musikalische Assistenz und Nachdirigat: Anne-Louise Bourion
Komposition: Philipp Krebs
Libretto: Jörg-Uwe Albig
Regie: Kerstin Steeb
Bühne: Jade J. Boeckh
Kostüme: Hanne Lenze-Lauch
Licht: Holger Tschersich
Video: Rosa Wernecke
Dramaturgie: Felix Linsmeier, Kornelius Paede

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Oper

Die Fledermaus

Operette von Johann Strauss

Der Champagner ist an allem schuld: Bevor der arrogante Eisenstein seine verordnete Haftstrafe antritt, lässt er es sich noch auf einem Fest des Prinzen Orlofsky gut gehen. Währenddessen empfängt seine Gattin Rosalinde zuhause ihren Liebhaber Alfred, bis der unglücklicherweise statt Eisenstein ins Gefängnis abgeführt wird. In der wohl berühmtesten Operette schwingt sich das dekadente Wiener Leben auf zum doppel- bödigen Tanz mit sektgetränkten Verwechslungsspielen, maskierten Seitensprüngen und bürgerlicher Scheinheiligkeit.

Regisseur Philipp Moschitz reiht dieses Spektakel ein in die beliebte Tradition der rauschenden Theaterbälle in Kassel und lässt das Publikum selbst Zeuge und Komplize der „Rache der Fledermaus“ sein: Mittendrin statt nur dabei wird ausgelassen gegessen, sich betrunken und das eine Bein im Walzertakt geschwungen, während das andere schon im Gefängnis steht. Temporeich und voller feinem Humor kommen alle zum Zug, vom gelangweilten Kammermädchen bis zum beschwipsten Gerichtsdiener.

Glücklich ist, wer vergisst, in welcher allzu vertrauten Dissonanz all die Leichtigkeit mit dem Wiener Zeitgeist steckt: beschämende Niederlage gegen die Preußen im Nacken, brodelnde Balkankrise und ein Börsencrash, der den hedonistischen Spekulanten ihre Feierlaune verdirbt.

Angeheizt durch die wirbelnden Ohrwürmer des Walzerkönigs Johann Strauss verheddert sich die Ballgesellschaft im süßen Strudel ungeahnter Konsequenzen. Unter der musikalischen Leitung von Kiril Stankow entspinnt sich ein kulinarisches Feuerwerk musikalischer Verlockungen, die das sinnlich-sündige Vergnügen komplettieren.

Musikalische Leitung: Kiril Stankow
Musikalische Assistenz und Nachdirigat: Viktor Jugović
Regie: Philipp Moschitz
Bühne und Video: Ayşe Gülsüm Özel
Kostüme: Claudio Pohle
Choreographie: Sven Niemeyer
Licht: Holger Tschersich
Dramaturgie: Felix Linsmeier
Chorleitung: Marco Zeiser Celesti

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Musical

School of Rock

Musical nach dem gleichnamigen Paramount-Film (Drehbuch Mike White)

Musik von Andrew Lloyd Webber
Buch von Julian Fellowes
Gesangstexte von Glenn Slater | Deutsch von Timothy Roller

Basierend auf dem gleichnamigen Erfolgsfilm mit Jack Black folgt das mitreißende Rockmusical von Andrew Lloyd Webber dem gescheiterten Sänger Dewey Finn, der kurz vor einem Contest aus seiner Band geschmissen wurde. Um wenigstens die Miete bezahlen zu können, gibt Dewey sich als Aushilfslehrer aus und landet, ohne tatsächlich etwas von Mathe oder anderen Schulfächern zu verstehen, an einer Eliteschule. Wovon er aber eine Menge versteht, ist Musik! Als Hausaufgabe gibt er seinen Schüler:innen auf, Musik von Bands wie AC/DC, Led Zeppelin und Black Sabbath zu hören – die darauf, zum Ärger der Schulleiterin, zum Soundtrack des Schulalltags werden.

Die zu Beginn noch skeptischen Jugendlichen lassen sich bald von Deweys Begeisterung für Rockmusik anstecken und brechen aus ihrer braven Erziehung aus. Um aber beim Battle of Bands als richtige Rockband bestehen zu können, müssen die Schüler:innen alles geben.

Das Team um Regisseurin Marlene Pawlak, das zuletzt mit Emil und die Detektive das Kasseler Publikum begeisterte, setzt mit viel Humor Webbers Musical in die Raumbühne ANTIPOLIS. Die Kinder und Jugendlichen des CANTAMUS-Chores bevölkern als Schulgemeinschaft die Bühne und erkunden die transformative Kraft der Musik.

Zur Einstimmung auf den Theaterbesuch gibt es für Zuschauer:innen und Lehrkräfte die Möglichkeit, sich ein Einführungsvideo mit Blick hinter die Kulissen, interaktiven Übungen und Informationen zur Stückentwicklung anzuschauen. Ab April 2025 unter School of Rock auf www.staatstheater-kassel.de oder auf Nachfrage an theaterpaedagogik@staatstheater-kassel.de

Musikalische Leitung: Peter Schedding
Regie: Marlene Pawlak
Bühne: Wolf Gutjahr
Kostüme: Anna Rudolph
Licht: Holger Tschersich
Dramaturgie: Teresa Martin
CANTAMUS-Chor: Fiona Luisa, Peter Schedding
Video-Regie: Victoria Koberstein
Choreografie: Nele Neugebauer

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Musiktheater

Aida

Oper von Giuseppe Verdi

Zu den weltberühmten Klängen von Verdis Triumphmarsch setzt sich Kassels neues Opernschiff in Bewegung auf seine Fahrt durch den Ozean des Weltmarkts und die Untiefen seiner globalen Krisen. Was als sinnliche Kreuzfahrt unseres theatralen Bühnen-Tankers in Kassels neuem INTERIM startet, wird bald zur Messlatte für ein zukünftiges Musiktheater des Erlebnisses. Und kaum sind wir in See gestochen, schon unken die einen, das Boot sei voll, während die anderen eine neue Verteidigungsfähigkeit einfordern, um den bisherigen Wohlstand an Deck zu erhalten.

Trotz seiner mehr als 200-köpfigen Besatzung aus Chor, Extrachor und Statisterie, Staatsorchester, Bühnenorchester und den berühmten sechs Fern-Trompeten sowie dem internationalen Cast aus hervorragenden Solist:innen kommt dieses musikalische Schiff der Träume schon bei der Jungfernfahrt mit Giuseppe Verdis Aida in gehörige Schieflage. Denn bald zeigt sich, dass Verdis rauschende Liebesgeschichte in erster Linie eine Parabel auf den europäischen Imperialismus ist – gerade in den beliebten Chorszenen mit ihren beißenden musikalischen Seitenhieben gegen das kriegslüsterne preußische Militär und seinen Kadavergehorsam. Dieses imperialistische Streben nach einem Platz an der Sonne weckt Erinnerungen an das im Uraufführungsjahr 1871 durch Preußen gewaltsam gegründete Deutsche Reich, das in den Mauern der 1910 gebauten Kasseler Jägerkaserne steckt. Auf deren ehemaligen Exerzierplatz wird das neue INTERIM des ehemals preußischen, jetzt hessischen Staatstheaters Kassel mit Verdis Monumentalwerk im Herbst 2025 eröffnet.

Hier gehen Kassels neuer Generalmusikdirektor Ainārs Rubiķis und Intendant Florian Lutz zusammen an Bord und erarbeiten ihre erste gemeinsame Produktion. Operngenuss und partizipative Überraschungen sind natürlich all inclusive. An diesem Ort wird im Geiste Verdis aus der Liebe zwischen der Sklavendienste leistenden Aida und dem Heerführer Radamès ein humanistisches Plädoyer gegen Volk und Nation, Religion und Militarismus, das deutlich macht, dass es kein richtiges Leben im Falschen gibt.

Die Produktion Aida wird durch die Fördergesellschaft Staatstheater Kassel e.V. unterstützt.

Musikalische Leitung: Ainārs Rubiķis
Musikalische Assistenz und Nachdirigat: Kiril Stankow
Regie: Florian Lutz
Bühne: Sebastian Hannak
Kostüme: Mechthild Feuerstein
Video: Konrad Kästner
Dramaturgie: Kornelius Paede
Chorleitung: Marco Zeiser Celesti

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Schauspiel

RAVE

Die Nacht von Freitag auf Montag

Less Drama, More Techno!
In den 90er-Jahren entwickelte sich Kassel neben Frankfurt und Berlin zur dritten Techno-Hochburg Deutschlands. Im Zentrum stand ein legendärer Club: das Aufschwung Ost, später Stammheim. Hier schuf eine kleine Clique von Techno-Enthusiasten eine deutschlandweite Pilgerstätte der neuen Subkultur – mit unverwechselbarem Design und sogar einer eigenen Comicreihe. International bekannte Größen wie Dr. Motte und DJ Rush erwiesen dem Kultort die Ehre und feierten auf bis zu drei Stockwerken und 5.000 m² Dancefloor die einzigartige Atmosphäre. Es waren die unbeschwerten 90er-Jahre: Aufbruchstimmung und Entgrenzungserfahrungen in den langen Nächten von Freitag auf Montag.

Das Jahr 2002 markierte das Ende dieser Ära: Nach jahrelangen Konflikten um Lärmbelästigung, Müllberge und Drogenmissbrauch wurde der Mietvertrag des legendären Clubs schließlich nicht verlängert. Was blieb, war eine Lücke in der Kasseler Kulturlandschaft. Über zwei Jahrzehnte später greift das Schauspiel Kassel diesen faszinierenden Teil der Stadtgeschichte wieder auf und holt ihn an einem neuen Ort – dem INTERIM – aus der Versenkung.

Durch eine Phase intensiver Recherche ist ein Theaterstück entstanden, das weit über eine rein historische Rückschau hinausgeht. Es ist eine Hommage an die Liebe zur elektronischen Musik und eine Untersuchung des Lebensgefühls einer ganzen Generation. Welche Utopie steckte im Techno damals und welche Relevanz hat Clubkultur heute?

Laura N. Junghanns’ dritte Arbeit in Kassel entwickelt sich vom Dokumentarischen ausgehend hin zu einem Rave: Schrille Kostüme, hypnotische Bühneneffekte und die wummernden Beats von DJ Chi bilden den Rahmen für einen Cast, der alle Grenzen sprengt. Und schließlich sind auch einige der Kasseler Szenegrößen mit am Start. Was soll da noch schiefgehen? Nichts. Alles. Ein Rückblick mit Liebe, der tanzwütig in der Gegenwart ankommt. No regrets, please – less drama, more techno!

In Kooperation mit dem PLUS-Ensemble des Staatstheaters Kassel und dem Club Graf Karl.

Regie und Text: Laura N. Junghanns
Bühne und Video: Elizaweta Veprinskaja
Kostüme: Ariella Karatolou
Musik und Sounddesign: DJ Chi
Choreographie: Frida Laux
Licht: Holger Tschersich
Live-Video: Victoria Koberstein
Projektidee: Patricia Nickel-Dönicke
Dramaturgie: Alexander Olbrich
Produktionsleitung: Winnie Wilka
Projektleitung JUST+: Carlotta Rogge

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Tanz

tHE bAD / Shuv

Tanz-Doppelabend
von Hofesh Shechter und Eyal Dadon

Hofesh Shechter zählt zu den herausragendsten und gefragtesten Persönlichkeiten der zeitgenössischen Tanzszene. Er ist bekannt für seine eindrucksvollen Choreografien in einer einzigartigen Bewegungssprache, geprägt von hoher Physikalität und Körperlichkeit, mit eigenen Musikkompositionen in epischer Sprengkraft. tHE bAD ist eine abstrakte Choreografie, die darauf abzielt, gängige Muster und Strukturen zu durchbrechen, Anarchie zu leben und zu zelebrieren, aber auch zu hinterfragen. Das Stück feiert die Freiheit und die reine Bewegung, erforscht Rhythmus und choreografische Struktur(en) und untersucht im soghaft-vibrierenden Sound-Mix die Verbindung zwischen Musik und Bewegung, die Verbindung zwischen Leben und Tod.

Eyal Dadon untersucht in Shuv das zyklische Verhältnis von Leben und Tod. Der Titel Shuv, was im Hebräischen „wieder“ bedeutet, verweist auf das fortwährende Kommen und Gehen von Leben und Tod. Für Dadon ist der Tod nicht nur das Ende, sondern ein ständiger Begleiter des Lebens, der im Werk in den fließenden Übergängen zwischen musikalischen und tänzerischen Schichten sichtbar wird. Die Bewegungen der Tänzer:innen sind von einem ständigen „Wiederbeginnen“ geprägt, als ob der Tod immer nur der Vorbote eines neuen Anfangs ist. Das Zusammenspiel des Sounddesigners Gil Yaacov Nemet und die Einbeziehung von digitalen und traditionellen Klängen aus beduinischen Kulturen sowie der Verbindung mit John Adams Shaker Loops, verleihen der Choreografie eine einzigartige Dimension, die den Tod als ständige Präsenz in einem endlosen Zyklus von Geburt, Leben und Verfall begreift: eine tiefe Auseinandersetzung mit den ständigen Übergängen im Leben und der Vergänglichkeit.

Choreographie: Eyal Dadon
Licht: Holger Tschersich
Dramaturgie: Lars Gunnar Anderstam, Thorsten Teubl

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Staatstheater Kassel - INTERIM

Das Staatstheater Kassel - Ein Theater mit Tradition



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Ab Oktober 2025 steht das INTERIM auf dem Gelände der ehemaligen Jägerkaserne als Ausweichspielstätte während der Bauarbeiten am Opernhaus zur Verfügung - derzeit wird von mindestens fünf Jahren Bauzeit ausgegangen.
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Aufführungen / Oper Opernhaus Zürich Zürich, Sechseläutenplatz 1
Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Aufführungen / Oper Staatsoper Hannover Hannover, Opernplatz 1
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Aufführungen / Theater Deutsches Theater München München, Schwanthalerstraße 13
Aufführungen / Oper Staatstheater Kassel Kassel, Ludwig-Mond Str. 35D
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Inselgasse 2-6
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Aufführungen / Oper Semperoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Aufführungen / Varieté Krystallpalast Varieté Leipzig
Aufführungen / Theater Kulturhafen Dresden
Aufführungen / Theater Volkstheater Rostock
Aufführungen / Theater Theater im Palais Berlin
Aufführungen / Kabarett Kabarett Obelisk
SatireTheater Potsdam
Aufführungen / Theater Uckermärkische Bühnen Schwedt
Aufführungen / Kabarett Die Wühlmäuse Berlin
Aufführungen / Theater Culinartheater im Tiergartenrestaurant
Aufführungen / Show OnTour Musicals
Dinner- & Konzertshow
verschiedene Orte
Aufführungen / Theater Theater Ost Berlin
Aufführungen / Neue Musik Gare du Nord Basel
Literatur+Sprache / Kulturveranstaltung Literaturhaus Salzburg Salzburg, Strubergasse 23
Ereignisse / Festspiele Salzburger Festspiele 17.7. bis 30.8.2026
Ereignisse / Festspiele Wiener Festwochen 15.5. bis 21.6.2026
Ereignisse / Festival Lucerne Festival Luzern, Hirschmattstr. 13
Konzerte / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Ereignisse / Festival Mülheimer Theatertage 16.5. bis 6.6.2026
Ereignisse / Festspiele Händel-Festspiele Halle 5. bis 14.6.2026
Ereignisse / Festival ImpulsTanz Wien 9.7. bis 9.8.2026
Konzerte / Konzerthaus Elbphilharmonie Hamburg Hamburg, Platz der Deutschen Einheit 4
Konzerte / Konzert Hochschule Luzern
Bereich Musik
Luzern-Kriens, Arsenalstrasse 28a
Ereignisse / Festival Festival Herbstgold Eisenstadt 16. bis 26.9.2026
Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Opernhaus Wuppertal
Ereignisse / Festival Musikfest Berlin 28.8. bis 23.9.2026
Konzerte / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 89
Ereignisse / Festspiele Mozartwoche Salzburg 21. bis 31.1.2027
Ereignisse / Musical Chormusical
Judith
Mitsingen beim Chormusical
Ereignisse / Musical Chormusical
Bethlehem
Mitsingen beim Chormusical
Ereignisse / Festspiele Bad Hersfelder Festspiele 26.6. bis 16.8.2026
Ereignisse / Konzert Styriarte Graz 26.6. bis 26.7.2026
Ereignisse / Festival Gandersheimer Domfestspiele 14.6. bis 16.8.2026
Ereignisse / Festival Wiener Kabarettfestival 25.7. bis 1.8.2026
Ereignisse / Festival Salzkammergut Festwochen Gmunden Region Gmunden
Ereignisse / Festspiele Opernfestspiele Heidenheim 6.6. bis 26.7.2026
Familie+Kinder / Freizeitpark Kulturinsel Einsiedel
Ereignisse / Festival Theater im Park Wien 20.5. bis 17.9.2026
Familie+Kinder / Festival Brüder Grimm Festival Kassel 2.7. bis 9.8.2026
Ereignisse / Konzert Brunnenhof Open-Air-Konzerte München 28.6. bis 5.8.2026
Aufführungen / Theater Sensemble Theater Kulturfabrik
Aufführungen / Kulturveranstaltung Dampfzentrale Bern
Aufführungen / Theater Theater und Orchester Heidelberg

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