Familie+Kinder / Familienprogramm
Seehundstation Friedrichskoog
Friedrichskoog, An der Seeschleuse 4
Familie+Kinder / Familienprogramm
Hamburger Puppentheater im Haus Flachsland
Hamburg, Bramfelder Straße 9
Familie+Kinder
| Familientheater
Familie+Kinder
| Kinderkonzert
Funkelkonzert S / Rund zum Quadrat
Elbphilharmonie
Jihun Choi, Tanz Jin Lee, Tanz Duo Duor Hila Ofek, Harfe André Tsirlin, Saxofon Ceren Oran, Regie, Choreografie Ragna Heiny, Kostüme Anna Kohlweis, Illustration Eine musikalische Tanzperformance über geometrische Formen in der Natur Vom Kreis bis zum Quadrat, vom Dreieck bis zum Trapez: Diese geometrischen Formen kommen in der Natur ebenso vor wie in der Kunst. Und in dieser Tanzperformance werden sie spielerisch in Bewegung versetzt. Nicht zuletzt hat auch die Musik mit Farben und Formen zu tun. Wer die Augen und Ohren weit öffnet, wird überall Verbindungen spüren und staunen, wenn die Formen zu tanzen beginnen, im unendlich Großen und im unendlich Kleinen. »Funkelkonzerte« heißt die Kinderkonzertreihe der Elbphilharmonie. Sie bringt die erfolgreichsten Produktionen aus ganz Europa an die Elbe. Mal witzig und verspielt, mal sensibel und nachdenklich eröffnet sie Kindern auf besondere Weise die Welt der Musik
Familie+Kinder
| Kinderkonzert
Funkelkonzert XS / Elfi-Babykonzert
Elbphilharmonie
Ensemble Resonanz Ulla Kulenkamp, Ausstattung, Kostüm Gregor Dierck, David Schlage, Franziska Stolz, Constantin Zill, Konzept Konzerte für Schwangere und Eltern mit Babys bis 1 Jahr »Die Spieluhr« Werke von Gioachino Rossini, Camille Saint-Saëns und Claudio Monteverdi Piotr I. Tschaikowsky: Danse de la Fée-Dragée (Tanz der Zuckerfee) / aus dem Ballett »Der Nussknacker« op. 71 Gioachino Rossini: Sonata a Quattro Nr. 3 Karl Karow: Uhrenkanon Erich Wolfgang Korngold: Streichquartett Nr. 2 Es-Dur op. 26 Philip Glass: Streichquartett Nr. 3 »Mishima« Reinhold Moritzewitsch Glière: Canzonetta / aus: Huit Morceaux op. 39 Wiegenlied aus Ostafrika: Lala mtoto lala Claudio Monteverdi: L’incoronazione di Poppea / Dramma in musica in Prolog und drei Akten Benjamin Britten: Simple Symphony op. 4 Gregor Dierck: Concertino für Klangbäume und Streicher Trad.: Es klappert die Mühle am rauschenden Bach Dmitri Schostakowitsch: Fünf Stücke für zwei Violinen und Klavier Joe Raposo: If You’re Happy and You Know It Juan García Esquivel: Mini Skirt Camille Saint-Saëns: Le cygne (Der Schwan) / aus: Le carnaval des animaux (Der Karneval der Tiere) Konzert für die Kleinsten Auf runden Krabbeldecken können es sich Eltern mit Babys bis ein Jahr und Schwangere gemütlich machen und den Streicherklängen des Ensemble Resonanz lauschen. Bekannte Melodien laden zwischendurch zum Mitsingen ein. Kinderwagenstellplätze und Wickelkommoden sind sowohl in den Stadtteilen als auch in der Elbphilharmonie vorhanden. Bitte beachten Sie: Für die Elfi-Babykonzerte benötigt jeder Konzertgast ein eigenes Ticket – auch die Babys. Die Funkelkonzerte bringen die beliebtesten Produktionen für Kinder aus ganz Europa nach Hamburg – mit wunderbarer Musik, erstklassigen Künstlern und liebevollen Inszenierungen. Alle Konzerte sind mit einer Altersempfehlung versehen: von XS bis XL, von den beliebten Elfi-Babykonzerten bis hin zu starken Konzerten für Jugendliche.
Familie+Kinder
| Familienprogramm
Workshop: Kosmos Klang
Elbphilharmonie
Musik kann man nicht nur mit den Ohren hören – man kann sie auch intensiv mit dem ganzen Körper und allen Sinnen erleben. Im Workshop »Kosmos Klang« stehen hierfür viele besondere Instrumente wie Klangstühle und Wasserspringschalen bereit. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren die entspannende Wirkung der erzeugten Schwingungen und machen Klänge sogar sichtbar. Bitte beachten Sie: Dieses Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Kinder dürfen nur in Begleitung einer erwachsenen Bezugsperson mit Ticket teilnehmen. Kinder unter 6 Jahren können an diesem Workshop nicht teilnehmen.
Familie+Kinder
| Jugendprogramm
HipHop Academy & Ensemble Resonanz
Elbphilharmonie
Ensemble Resonanz Barbara Bultmann, Violine Corinna Guthmann, Violine Skaiste Diksaityte, Violine Tom Glöckner, Violine Tim-Erik Winzer, Viola Maresi Stumpf, Viola Saskia Ogilvie, Violoncello Saerom Park, Violoncello John Eckhardt, Kontrabass HipHop Academy Hamburg Franklyn (Slunch) Kakyire, Hip Hop Tanz Andy Calypso, Hip Hop Tanz Jenny Love, Hip Hop Tanz Marco (Mallekid) Baaden, Breaking Merve (Mer-C) Can, Breaking Grace (Gege) Owusu, Gesang Sebastian (Sebó) Bosum, Rap Amir (Amir 107) Dacic, Rap Marlene Schleicher, Regie Professor Niels (Storm) Robitzky, Choreografie Tobias Schwencke, Komposition George Brenner, Producing Thorben Schumüller, Bühne, Kostüm Charlotte Beinhauer, Dramaturgie Tim Dollmann, Music Advisory Hip Hop Ein szenischers Konzert mit Hip Hop und Musik von Igor Strawinsky (»Apollon musagètes«), George Brenner und Tobias Schwencke Streicherensemble trifft Hip-Hop-Crew: Ausgehend von Igor Strawinskys Ballett »Apollon musagète« entwickeln die Musiker:innen des Ensemble Resonanz mit Profis der HipHop Academy in Hamburg Billstedt das neue, genreübergreifende Stück »Masters of Ceremony«. Zusammen fragen sie, was das 1928 uraufgeführte Ballett, in dem der Gott Apollon mit drei Musen tanzt, heute mit uns zu tun hat und erschaffen aus dem Original neue Musik. Aus dem Zusammenspiel von Breakdance, Rap und Streichermusik entsteht so eine außergewöhnliche Produktion, die mit einem Bühnenbild und Visuals im Großen Saal in Szene gesetzt wird. 11 Uhr: Klasse 7–13 18 Uhr: Jugendkonzert ab 14 Jahren
Familie+Kinder
| Familienkonzert
Mischpoke / Familienkonzert
Elbphilharmonie
Mischpoke Cornelia Gottesleben, Violine Frank Naruga, Gitarre Maria Rothfuchs, Kontrabass Magdalena Abrams, Klarinette Marta Winnitzki, Klavier Weltmusik für die ganze Familie Eine wild tanzende Geige und eine Klarinette, die lachen und weinen kann. Ein beschwingt schlenderndes Klavier und ein Bass, der auch mal wie ein anfahrender Zug klingt. Mit ihrem unnachahmlichen Mix aus Klezmer, Jazz, Tango, Weltmusik und Klassik lädt die Hamburger Band Mischpoke Groß und Klein ein, gemeinsam handgemachte Musik zu erleben, zusammen zu klatschen, zu singen, zu tanzen und zu lauschen. Ob kleine oder große Bühnen, ob Grundschule oder Oberstufe, ob internationale Festivals oder Berliner Philharmonie: Mischpoke begegnet jedem Publikum aufrichtig und mit Augenzwinkern. Mit ihrem energiegeladenen und hoch virtuosen Spiel entsteht dabei jedes Mal diese kollektive Energie, die Herz und Hüfte in Schwingung versetzt. »In den Konzerten für Kinder reißt Mischpoke alle mit, da sie mit Leib und Seele auf hohem Niveau musizieren, singen, tanzen und moderieren.« – Gabriela Huslage, Leiterin des Projekts »Jedem Kind ein Instrument«
Familie+Kinder
| Jugendprogramm
Krabat
Junges SchauSpielHaus
in einer Fassung von Mathias Spaan und Stanislava Jević Krieg, Kälte und Hunger treiben den Jungen Krabat und eine Gruppe anderer Waisenkinder bettelnd von Dorf zu Dorf. Doch plötzlich suchen Krabat wilde Träume heim und eine Stimme, die tief aus seinem Innersten zu kommen scheint, ruft ihn an, sich zu einer Schwarzen Mühle zu begeben. In der Hoffnung auf ein leichteres Leben beginnt Krabat dort eine Lehre zum Müller und findet in den anderen Lehrlingen neue Weggefährten. Allerdings stellt sich schnell heraus, dass der Meister der Mühle die Jungen nicht nur das Müllern lehrt, sondern sie vielmehr in der schwarzen Magie unterweist, die ihnen auf faszinierende Art und Weise Macht über Mensch, Natur und Gesellschaft verleiht. Doch bald muss Krabat erkennen, welch hohen Preis diese Macht mit sich bringt. Und eine andere innere Stimme wird in ihm laut: die Stimme des Widerstands, die sich nach Freundschaft, Freiheit und Liebe sehnt. Otfried Preußler veröffentlichte 1971 sein längst zum Klassiker avanciertes Jugendbuch, das auf der alten, sorbischen Krabat-Sage basiert. Das Bild der unerbittlich mahlenden und todbringenden Zaubermühle hat etwas Archaisch-Mythisches und Märchenhaft-Zeitloses – und lässt sich zugleich als politische Parabel lesen. Otfried Preußler wurde 1923 geboren, war als Soldat im zweiten Weltkrieg und mehrere Jahre in sowjetischer Gefangenschaft. Diese gewaltvollen Erfahrungen mit diktatorischen Systemen sind in „Krabat“ eingeflossen. 2024, hundert Jahre nach Preußlers Geburt, sehen wir uns in Europa und weltweit mit dem (Wieder-)Erstarken autoritärer Regime konfrontiert. Es lohnt sich, gerade mit jungem Publikum ins Gespräch darüber zu kommen, wie wichtig der Widerstand gegen autoritäre Kräfte ist, und wehrhaft für unsere Demokratie und Verfassung einzustehen. Mathias Spaan ist bekannt für seine sinnlichen und spielwütigen Inszenierungen. Nach der eindrucksvollen „Romeo und Julia“-Adaption verspricht „Krabat“ ein zugleich bildstarkes und politisches Theaterereignis zu werden. Regie: Mathias Spaan Bühne: Anna Armann Kostüme: Josephin Thomas Komposition: Martin Baumgartner Dramaturgie: Stanislava Jević Dauer: 1 Stunde 30 Minuten, Keine Pause
Familie+Kinder
| Kindertheater
Ein Schaf fürs Leben
Junges SchauSpielHaus
»Ist das sehr weit weg, Erfahrungen?«, fragte Schaf. »Es ist näher, als Sie denken«, sagte Wolf, während er seine Krallen betrachtete. (Matter/Pigor, »Ein Schaf fürs Leben«) An einem kalten Winterabend stapft Wolf mit knurrendem Magen durch den Schnee. "Hunger, Hunger, Hunger!" murmelnd, sucht er nach etwas Essbarem. Plötzlich entdeckt er einen warmen und gemütlichen Stall. Hier empfängt ihn das gastfreundliche Schaf, die ihm sogleich saftiges Heu und heißen Tee anbietet – das ist nun gar nicht nach Wolfs Geschmack! Um ganz allein mit Schaf zu sein, schlägt er ihr eine kleine Schlittenfahrt nach »Erfahrungen« vor. Sein Plan ist, Schaf an einem ruhigen Ort zu verspeisen. Schaf ist ganz begeistert, auf abenteuerliche Reise zu gehen, und beide schwingen sich auf Wolfs Schlitten. Sie sausen durch die schneebedeckten Täler und träumen vom Schlaraffenland namens »Erfahrungen« – Wolf verspricht: »Da ist alles aus Gold, dort gibt es haushohe Türme und himmelsbreite Plätze, Limonadenbrunnen und Kleeparks.« Auf der Reise kommen sich Schaf und Wolf auf unerwartete Weise näher. Wolfs Versuche, Schaf zu fressen, werden durch den Charme, die naive Freundlichkeit und den Erfindungsreichtum von Schaf vereitelt. »Was für ein Wolf, dachte Schaf. So einen Freund hab ich mir schon immer gewünscht. Und sie legte den Kopf an Wolfs Rücken.« Und auch Wolf stellt überrascht fest: »Was für ein famoses Schaf!« In einem Moment des ausgelassenen Spiels kommt Wolf in Lebensgefahr, Schaf rettet ihn und bringt ihn sicher nach Hause. Aber gibt es für das ungleiche Paar wirklich eine gemeinsame Zukunft? Empfohlen für die Klassenstufen 1-4 und Vorschulklassen Dauer: 1 Stunde
Familie+Kinder
| Kindertheater
Fühler
Junges SchauSpielHaus
Vielleicht ist es soweit und wir sind bereits in einer Zeit angekommen, von der es später heißen wird: Weißt Du noch, die Zeit, als Körper zum Tabu wurden und Berührungen abhanden kamen? Sie wurden durch Likes ersetzt. Berührungen haben angefangen, zu stören: Zu nah, zu anzüglich, zu neugierig, zu freiheitsliebend, zu sinnlich – einfach zu gefährlich! Dabei gibt es schon immer eine große Sehn sucht danach, von etwas oder jemandem berührt zu werden, Geborgenheit zu erfahren, Verbindung zu spüren – mit der Welt, meinem Gegenüber, mit dem Regentropfen, der meine Fingerspitze trifft. Mit sich berührenden und um kein Wort verlegenen Körpern bieten drei Choreograf*innen der Entkörperlichung die Stirn. Sie kippen nicht nur das Gesetz von menschlichem Abstand, sie fordern auch ein Umdenken der Berührung ein und fragen: Wie steht es um das Berühren und das Berührt-Werden? Welche Gefühle und Ängste verbinden sich damit? Was entsteht im Moment der Berührung – eine Welt, meine Welt, mein Körper, ich selbst? Jenny Beyer, Antje Pfundtner und URSina Tossi laden Jugendliche ein, alternative Gegenwarten zu denken und Formen der Berührung als Begegnung und Kommunikation zu erproben. Junge Tänzer*innen zwischen 14 und 21 machen vor keinem Körper Halt und strecken ihre Fühler weit aus. Ob Mensch, Luft oder Stein, ob sinnlich oder symbolisch, sie berühren es, halten es, lassen es los, nähern sich wieder an. Sie sagen hin und wieder, als wäre es das Normalste der Welt: Hallo, ich möchte berührt werden. Muss nicht lang sein, aber gerne jetzt. "Fühler" ist eine Inszenierung mit integrierter künstlerischer Audiodeskription für Menschen mit und ohne Sehbehinderung. Regie und Choreografie: Jenny Beyer, Antje Pfundtner, URSina Tossi (Shared Leadership in Dance) Bühne: Yvonne Marcour, Irene Pätzug Kostüme: Yvonne Marcour Musik und Komposition: Jetzmann, Nikolaus Woernle, Johannes Miethke Licht: Ole Dahnke Dramaturgie: Anne Kersting, Till Wiebel Theaterpädagogik und Produktionsleitung: Laura Brust Audiodeskription: Anngret Schultze In Koproduktion mit Shared Leadership in Dance, gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg. Shared Leadership in Dance (SLiD) ist ein Commitment zur Kollaboration, Teilung von Wissen, Ressourcen und Arbeit im Tanz. Dauer: 1 Stunde 20 Minuten, Keine Pause
Familie+Kinder
| Kindertheater
Die Schönen und das Biest
Junges SchauSpielHaus
Premiere: 15.3.2026 In der Welt der Schönen und Reichen scheint alles perfekt zu sein. Sie bilden eine geschlossene Gesellschaft, in die nur die hineindürfen, die den normierten Schönheitsidealen entsprechen. Was aber, wenn sich jemand plötzlich in ein Biest verwandelt? Oder machen erst die anderen sie*ihn zum Biest? Welche gruppendynamischen Prozesse spielen sich hier ab? Wie fühlt es sich an, fortan als Biest unter Schönen herumlaufen zu müssen? Und sind die Schönen wirklich so schön? Oder steckt in uns allen nicht ein wunderschönes Biest, das es verdient, geliebt zu werden? Die weltweit für ihre innovativen Performances gefeierte Choreografin und Regisseurin Ceren Oran, die sich bereits mit zwei Tanztheaterstücken für Kinder am Jungen SchauSpielHaus vorgestellt hat, inszeniert nun zum ersten Mal auf der Großen Bühne am Wiesendamm. Mit ihrem künstlerischen Team und dem Ensemble wird sie ein assoziatives Kaleidoskop an poetischen und humorvollen Szenen entwickeln, das gängige Schönheitsvorstellungen und gesellschaftliche Ausgrenzungsprozesse hinterfragt. In der Begegnung mit dem Biest entdecken wir die Schönheit im Anderssein und feiern die Gemeinschaft als Vielfalt. Ein opulentes und musikalisches Fest für die Sinne – für alle Menschen ab sechs Jahren. Mit: Anastasia Lara Heller, Victoria Kraft, Silvio Kretschmer, Parsa Yaghoubi Pour Regie: Ceren Oran Bühne und Kostüme: Sigrid Wurzinger Musik: Benny Omerzell Dramaturgie: Stanislava Jević
Familie+Kinder
| Kindertheater
Momo
Junges SchauSpielHaus
„Unauffällig hatten sie sich im Leben der großen Stadt und ihrer Bewohner festgesetzt. Und Schritt für Schritt, ohne dass jemand es bemerkte, drangen sie täglich weiter vor und ergriffen Besitz von den Menschen.“ In einer vergessenen Theaterruine am Rande unserer Stadt taucht es plötzlich auf: das Kind Momo. Momo besitzt eine besondere Gabe: Sie hört so aufmerksam zu, dass die Menschen bei ihr erkennen, wer sie eigentlich sind. So gewinnt Momo Freund*innen unter Jung und Alt – sie spielen miteinander und feiern das Leben. Doch plötzlich weht ein aschgrauer Wind durch die Stadt und ergreift unmerklich Besitz von den Menschen. Unerkannt breitet sich die Armee der Grauen aus, die den Menschen ihre Lebenszeit stehlen wollen. Nur Momo durchschaut ihren Plan. Mit Hilfe der Schildkröte Kassiopeia und des Zeithüters Hora, die sie in die Geheimnisse des Lebens, der Sterne und der Zeit einweihen, versucht sie, die gestohlene Lebenszeit der Menschen wieder zu befreien. Michael Endes Klassiker, erschienen 1973 und vielfach für die Bühne adaptiert, wird zu Recht als Meisterwerk gefeiert, das die universell-fantastischen Dimensionen des Menschseins mit aktueller Kapitalismuskritik verbindet. Vor dem Hintergrund jüngster Entwicklungen – Machtkonzentration durch die Tech-Konzerne, den Einfluss von Social Media, KI und die fortschreitende Klimakrise – gewinnen Endes fantastische Bildwelten eine nie dagewesene gesellschaftliche Brisanz. Die junge Nachwuchsregisseurin Sophie Glaser wird mit ihrem Team eine besondere Bühnenfassung schaffen, die die philosophischen Erzählräume und gewaltigen Traumlandschaften Endes mit großer szenischer Fantasie für alle Menschen ab 10 Jahren auf die Bühne bringt. Regie: Sophie Glaser Bühne: Nadin Schumacher Kostüm: Maja Beyer Musik: Matthias Schubert Video: Leonard Schulz Dramaturgie: Stanislava Jević Licht: Tillmann Wulff
Familie+Kinder
| Kinderprogramm
Regenmacher, Shaker & Co.
Fröbel-Buchwerkstatt & Familienzentrum
Wie entsteht Klang? Und wie fühlt es sich an, ein eigenes Instrument zu bauen und damit Musik zu machen? In dieser offenen Mitmachaktion entdecken Kinder und Familien gemeinsam verschiedene Materialien und ihre klanglichen Möglichkeiten. Zusammen mit Fröbel-Pädagoge Henning Petersen entstehen aus Alltagsmaterialien wie Reis, Salz, Holz, Federn und Farben einfache Instrumente – zum Beispiel Regenmacher oder Shaker. Dabei kommen unterschiedliche Werkzeuge zum Einsatz: Es wird gehämmert, geklebt, getackert und gestaltet. Geschicklichkeit, Konzentration und Kreativität sind gefragt und werden spielerisch gefördert. Im Anschluss werden die selbstgebauten Instrumente gemeinsam ausprobiert. In einfachen Klang- und Rhythmusspielen erfahren die Kinder, wie unterschiedlich Instrumente klingen können und wie gemeinsames Musizieren entsteht. Der Fokus liegt auf dem Ausprobieren, Zuhören und gemeinsamen Erleben mit viel Raum für eigene Ideen. Die Veranstaltung richtet sich an Kinder ab etwa 4 Jahren und ihre Familien und bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in musikalisches Gestalten. Donnerstag, 26. Februar, 14–16 Uhr Empfohlen für Kinder ab 4 Jahren Eintritt frei
Familie+Kinder
| Kinderprogramm
Hamburg auf Rädern
Fröbel-Buchwerkstatt & Familienzentrum
Was rollt, fährt und bewegt sich durch Hamburg? In dieser Veranstaltung lädt die Fröbel-Buchwerkstatt Kinder und Familien dazu ein, gemeinsam das Bilderbuch „Hamburg auf Rädern“ zu entdecken. Zusammen mit der Illustratorin Karin Lindeskov Andersen tauchen die Teilnehmenden in eine fantasievolle Stadt ein, in der Gebäude, Tiere und Hamburger Besonderheiten auf Rädern unterwegs sind. Beim gemeinsamen Anschauen und Vorlesen stehen die vielen Bilddetails, Sprachspiele und überraschenden Ideen des Buches im Mittelpunkt. Die Kinder können erzählen, Fragen stellen und eigene Entdeckungen machen. Das Buch bietet zahlreiche Anlässe, über Stadt, Fortbewegung und Fantasie ins Gespräch zu kommen – offen, spielerisch und ohne richtig oder falsch. Im Anschluss an die Lesung wird es kreativ: Mit Papier, Stiften und viel Fantasie gestalten die Kinder eigene Fahrzeuge. Ob realistisch, schräg, schnell oder völlig erfunden – die Bilder aus dem Buch dienen als Inspiration für eigene Ideen und Geschichten. Die entstandenen Werke können gezeigt, beschrieben oder einfach für sich betrachtet werden. Die Veranstaltung richtet sich an Kinder ab etwa 4 Jahren und ihre Familien und verbindet gemeinsames Lesen mit kreativem Gestalten. Samstag, 14. Februar, 14–16:30 Uhr Empfohlen für Kinder ab 4 Jahren Eintritt frei
Familie+Kinder
| Kinderprogramm
Bläsertag
Elbphilharmonie
Von der flotten Trompete bis zur dicken Tuba: In diesem eintägigen Workshop lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diverse Blasinstrumente kennen und können sie sogar selbst spielen! Tipps und Tricks verraten dabei die Blechbläser der Symphoniker Hamburg. Zum Abschluss basteln alle mit Schläuchen und Trichtern ihr eigenes Instrument, das natürlich mit nach Hause genommen werden darf. Das Angebot richtet sich an Kinder von 6 bis 12 Jahren. Erwachsene können an diesem Workshop nicht teilnehmen.
Familie+Kinder
| Familienkonzert
Funkelkonzert M / BALLaden
Elbphilharmonie
Phantasten Annekatrin Klein, Idee, Konzept, Tasteninstrumente Paul Hübner, Trompete Alma Hernán Benedí, Violoncello Bastian Pfefferli, Percussion Rollende Musiktheatercollage für vier Ballspieler:innen mit Kompositionen von François Couperin bis John Cage Was haben Bälle, Räder und Ballons gemeinsam? Sie sind alle rund – und lassen sich hervorragend zu Musikinstrumenten umfunktionieren. Um runde Sachen dreht sich die Musiktheatercollage »BALLaden«, in der selbst die Musik um sich kreist: mit Rondos, Walzern und unendlichen Melodien von Cage bis Couperin. Ein verblüffendes Musikschauspiel für Kinder von 3 – 5 Jahren. Die Funkelkonzerte bringen die beliebtesten Produktionen für Kinder aus ganz Europa nach Hamburg – mit wunderbarer Musik, erstklassigen Künstlern und liebevollen Inszenierungen. Alle Konzerte sind mit einer Altersempfehlung versehen: von XS bis XXL, von den beliebten Elfi-Babykonzerten bis hin zu starken Konzerten für Jugendliche. 23.2.: Kitakonzert
Familie+Kinder
| Kinderkonzert
Kitakonzert »BALLaden«
Elbphilharmonie
Phantasten Annekatrin Klein, Idee, Konzept, Tasteninstrumente Paul Hübner, Trompete Alma Hernán Benedí, Violoncello Bastian Pfefferli, Percussion Rollende Musiktheatercollage für vier Ballspieler:innen mit Kompositionen von François Couperin bis John Cage Was haben Bälle, Räder und Ballons gemeinsam? Sie sind alle rund – und lassen sich hervorragend zu Musikinstrumenten umfunktionieren. Um runde Sachen dreht sich die Musiktheatercollage »BALLaden«, in der selbst die Musik um sich kreist: mit Rondos, Walzern und unendlichen Melodien von Cage bis Couperin. Ein verblüffendes Musikschauspiel für Kinder von 3 – 5 Jahren.
Familie+Kinder
| Familienkonzert
Funkelkonzert XL / Rune Thorsteinsson Patchwork
Elbphilharmonie
Rune Thorsteinsson Patchwork Rune Thorsteinsson, Bodypercussion, Klavier, Percussion, Publikumsaktionen Ulrik Brohuus, Schlagzeug, Percussion Henriette Groth, Klarinette, Klavier, Glockenspiel, Percussion ensemble reflektor Dirigentin: Katharina Morin Eigenkompositionen für Trio und Orchester von Rune Thorsteinsson Hier ein verrücktes Jazz-Trio um den Dänen Rune Thorsteinsson, das von der mundgeblasenen Melodica bis zur Bodypercussion alle möglichen Instrumente beherrscht. Dort das preisgekrönte junge Sinfonieorchester »Ensemble Reflektor« voller Energie. Heraus kommt ein mitreißendes Konzert mit fetzigem Crossover, das einfach Spaß bringt – zumal das Publikum auch immer wieder mitmachen darf. Die Funkelkonzerte bringen die beliebtesten Produktionen für Kinder aus ganz Europa nach Hamburg – mit wunderbarer Musik, erstklassigen Künstlern und liebevollen Inszenierungen. Alle Konzerte sind mit einer Altersempfehlung versehen: von XS bis XXL, von den beliebten Elfi-Babykonzerten bis hin zu starken Konzerten für Jugendliche.
Familie+Kinder
| Familienkonzert
Funkelkonzert L / Volle Fahrt ins All
Elbphilharmonie
Dianto Reed Quintet María González Bullón, Oboe María Luisa Olmos Ros, Klarinette Erik Steven Rojas Toapanta, Bassklarinette María Losada Burgo, Fagott Ovidi Martí Garasa, Saxofon Johanna Paliege, Schauspiel Marrit Van Der Burgtt, Kostüme Julian Maiwald, Licht, Bühne, Ausstattung Tanguy Carrée, Video, Regieassistenz Benjamin Prins, Konzept, Regie Eine Weltraum-Mission im Auftrag der Musik Als der machthungrige Tyrann Dr. Cortex beschließt, Live-Musik auf der ganzen Erde zu verbieten und alle Instrumente, Orchester und Partituren ins All zu schießen, machen sich fünf außerirdische Wesen auf die Reise, um die Musik zu retten. Das inszenierte Konzert »Volle Fahrt ins All« nimmt das Publikum mit auf eine spannende Weltraum-Mission. Das Dianto Reed Quintet, ein junges, spielfreudiges Holzbläserquintett spielt sowohl alte, klassische Musik etwa von Jean Sibelius, Antonio Vivaldi und Robert Schumann als auch neue Stücke. Die Musiker:innen wollen frei sein, ihr Repertoire selbst aussuchen – auch das erkennen sie auf ihrer Reise. Können sie mit der Kraft der Musik auch den Tyrannen umstimmen? Die Funkelkonzerte bringen die beliebtesten Produktionen für Kinder aus ganz Europa nach Hamburg – mit wunderbarer Musik, erstklassigen Künstlern und liebevollen Inszenierungen. Alle Konzerte sind mit einer Altersempfehlung versehen: von XS bis XXL, von den beliebten Elfi-Babykonzerten bis hin zu starken Konzerten für Jugendliche.
Familie+Kinder
| Kindertheater
Tiere im Hotel
Junges SchauSpielHaus
Der Bär, unumstrittener Chef im Wald, möchte seinen Winterschlaf in diesem Jahr endlich einmal ungestört an einem komfortablen Ort verbringen und bucht eine Suite im Hotel der Tiere, einem Grand Hotel mit dem Charme vergangener Zeiten. An der Rezeption trägt heute das Kaninchen, Page und Liftboy im Grand Hotel, die alleinige Verantwortung für den reibungslosen Ablauf. Der Hoteldirektor ist verreist und verlässt sich voll und ganz auf seinen Pagen. Gespannt wartet das Kaninchen auf den angekündigten Gast; eine größere Anlieferung schwerer Koffer lässt auf einen langen Aufenthalt schließen. Bereits beim Check-in zeigt sich, dass der Bär mit seinen ausgefallenen Sonderwünschen ein mehr als anstrengender Hotelgast sein wird. Keinen Mucks möchte er hören, und das gelte für die gesamte Dauer seines Winterschlafs, der im Übrigen viele lange Monate dauern werde. Sein Frühstück hat der anspruchsvolle Gast gleich mitgebracht: Ein kleines Küken, das über die Wintermonate ordentlich gefüttert und zu einem großen, dicken Huhn heranwachsen soll; wie immer rechne der Bär nach seinem Winterschlaf mit entsprechendem Bärenhunger. Mit einem mulmigen Gefühl nimmt das Kaninchen das Küken in seine Obhut; wenn ihn das kleine Huhn nur nicht so treuherzig anschauen würde! Überraschend taucht eine Horde Waschbären auf. Sie geben sich als Putzkolonne aus und durchstöbern das ganze Hotel. Warum wusste das Kaninchen nichts davon? Was haben die Waschbären vor? Die Hotelruhe ist dahin, der Bär wacht auf, gefährliches Knurren ist aus der Bären-Suite zu hören – und plötzlich ist auch noch das Küken verschwunden. Ein Stück über das große Abenteuer, eigene Entscheidungen zu treffen und Bären zu zähmen. Regie: Gertrud Pigor Bühne: Katrin Plötzky Kostüme: Hannah Petersen Musik: Jan Fritsch Dramaturgie: Mathias Wendelin Dauer: 1 Stunde 10 Minuten, keine Pause
Familie+Kinder
| Jugendprogramm