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Familie+Kinder | Kindertheater

Tischlein deck dich

Kellertheater Hamburg

Clara, Anton und Bente, Kinder eines sturköpfigen Schneidermeisters machen sich auf den Weg in die Welt, um ein Handwerk zu lernen. Am Ende der Lehrzeit bekommen sie von ihren wunderlichen Meistern alle ein besonderes Geschenk, doch diese bringen die drei in einige aufregende Turbulenzen. Immer mit dabei, Lotti, eine schlaue, rappende und immer hungrige Ziege. Buch von nach einem Märchen der Brüder Grimm Mit Texten von Tobias Quack und Christoph Porschke Aufführungsrechte gemeinfrei Rubrik Kindertheater Altersfreigabe ab 5 Jahre Spieldauer 1 Stunde 35 Minuten (inkl. 20 Minuten Pause) Premiere 22.11.2025
Familie+Kinder | Kindertheater

Der blaue Saphir

Kellertheater Hamburg

Daran haben Sunny, Toni und Moni nicht gedacht. Um einen Fall aufzuklären, müssen die drei Freundinnen in die undurchsichtige Welt der Gauner, Schwindler und Schwarzhändler eintauchen. Zwei Meisterdiebe, Kuni und Kuddel, ein vornehmer Schwindler, Graf Schick von Schickelsberg, und die gewiefte Barbesitzerin Anni haben es auf einen sehr wertvollen Saphir abgesehen, der Sunnys Familie gehört. Sunnys Eltern sind verreist. Ihre Tante Maya passt auf sie und den blauen Saphir auf. Wird es den Gaunern gelingen, Tante Maya spätabends aus der Wohnung zu locken und heimlich den wertvollen Edelstein zu stehlen? Wie checkt Polizeiobermeister Wichtig, der neu in der Gegend ist, die Lage? Schlafen Sunny, Moni und Toni tief und fest, wenn die beiden Diebe zu später Stunde auf Beutezug gehen? Und werden sich die drei Freundinnen in die verdächtige Kaktusbar der Anni wagen? „Der Blaue Saphir“ ist ein Spaß für Jung und Alt, mit eingängigen Songs und einer spannenden Handlung. Buch von Arthur Duncker Bearbeitung von Heidi Zeuner und Martin Staudt Aufführungsrechte Kellertheater Hamburg Rubrik Kinderkrimi Spieldauer 1 Stunde 30 Minuten (inkl. 20 Minuten Pause) Premiere 14.11.2026
Familie+Kinder | Kindertheater

Nimmerland

Junges SchauSpielHaus

„Die zweite rechts, und dann geradeaus bis morgen früh.“ Wenn man dem legendären Peter Pan Glauben schenkt, befindet sich dort Nimmerland, eine Insel, auf der Kinder niemals erwachsen werden. Dabei gilt in Nimmerland ein ganz besonderes Prinzip, das unsere Fantasie herausfordert: Man muss es sich vorstellen, damit es Gestalt annimmt. Man muss an etwas glauben, damit es passiert. Wie sieht es also aus – unser Nimmerland? Und wollen wir überhaupt immer Kind bleiben oder vielleicht doch lieber irgendwann zu Erwachsenen werden? Das Junge SchauSpielHaus untersucht Nimmerland in dieser Stückentwicklung als Schauplatz einer Überlegung darüber, was Kindsein bedeutet. Dafür wird nicht nur im Moment der Aufführung, sondern auch schon in den Proben eine Begegnung zwischen Kindern und dem Ensemble erwachsener Schauspieler*innen gestiftet, in der gefragt wird: Welche Vorstellungen und Sehnsüchte, Ängste und Fantasien sind und waren an das Älterwerden geknüpft? In biografischer Auseinandersetzung mit der sagenumwobenen Insel prallen Kindheitserinnerungen und Entwürfe der Erwachsenenwelt aufeinander. Wir begeben uns auf eine musikalische Reise in Richtung Nimmerland: Die zweite rechts, und dann geradeaus bis morgen früh. Empfohlen für die Klassenstufen 3-6 Regie: Brigitte Dethier Bühne: Katrin Plötzky Kostüme: Hanna Roxane Scherwinski Musikalische Leitung: Nico-Alexander Wilhelm Musik und Schlagzeug: Lisa Wilhelm Dramaturgie: Till Wiebel Licht: Jonathan Biendarra Ton: Julia Weuffen Dauer: 1 Stunde 20 Minuten, keine Pause
Familie+Kinder | Jugendtheater

Aus dem Nichts

Junges SchauSpielHaus

Bühnenfassung von Stanislava Jević und Klaus Schumacher Bei einem brutalen Nagelbombenanschlag in Hamburg kommen Katja Şekercis Ehemann und ihr sechsjähriges Kind ums Leben. Staatsanwaltschaft, Polizei und Presse vermuten, dass es sich um eine islamistisch motivierte Tat oder um einen Racheakt innerhalb der türkischen, kurdischen oder albanischen Mafia handelt. Die deutsche Familie mit türkischkurdischen Wurzeln, Opfer eines brutalen Gewaltaktes, wird zum Sündenbock. Die Brutalität und Unmenschlichkeit der Tat und das rassistische Vorgehen der staatlichen Apparate lassen Katja verzweifeln und die Wut in ihr wachsen. Doch Katjas bester Freund und Anwalt lässt nicht locker und vermutet hinter dem Ganzen einen Terrorakt von Nazis. Kann es Gerechtigkeit geben in einer Gesellschaft, die Menschen nach ihrer Herkunft unterteilt und beurteilt und sie aufgrund ihrer Wurzeln diskriminiert und ihnen mit Hass begegnet? Und wird Rache zu einer Option, wenn der Rechtsstaat versagt? Der Hamburger Filmemacher Fatih Akin, dessen Filme international gefeiert werden, hat mit „Aus dem Nichts“ 2018 den Golden Globe gewonnen. Sein Film beleuchtet den zwar fiktiven Fall eines Nazi-Terroranschlags, nimmt dabei aber sehr deutlich Bezug auf die NSU-Morde. Angesichts gegenwärtiger gesellschaftlicher Entwicklungen – europaweiter und internationaler Rechtsruck, Erstarken rechtsextremer Parteien auch in Deutschland, Pläne zur Deportation von Menschen mit migrantischen Wurzeln – möchte das Junge SchauSpielHaus diesen politischen Stoff in einer eigenen Fassung für ein junges Publikum für die Bühne adaptieren. Klaus Schumacher wird mit dem gleichen künstlerischen Team, das auch bei „Making of Sophie Scholl“ dabei war, diese Geschichte visuell und akustisch eindringlich inszenieren. Regie: Klaus Schumacher Bühne: Klaus Schumacher, Katrin Plötzky Kostüme: Katrin Plötzky Komposition: Tobias Vethake Video: Jürgen Salzmann Dramaturgie: Stanislava Jević Dauer: 1 Stunde 20 Minuten, keine Pause
Familie+Kinder | Jugendtheater

Jugend ohne Gott

Junges SchauSpielHaus

„Es kommen kalte Zeiten, das Zeitalter der Fische. Da wird die Seele des Menschen unbeweglich wie das Antlitz eines Fisches.“ Ein Lehrer beobachtet, wie sich die menschenverachtende NS-Ideologie bei seinen Schülern verfestigt. Seine eigene Überzeugung – dass allen Menschen gleiche Rechte zustehen sollten – findet in diesem totalitären Regime keinen Platz. Dadurch gerät er zunehmend in Konflikte, die ihn immer wieder vor die Wahl zwischen Anpassung und Widerspruch stellen. Als der Lehrer seine Klasse zu einem vormilitärischen Zeltlager in die Berge begleiten muss, das zur Kriegstüchtigkeit der Jugendlichen beitragen soll, kommt es zur Katastrophe: Ein Schüler wird ermordet aufgefunden und es beginnt eine Kriminalgeschichte, in deren Verlauf Fragen von Schuld, Verantwortung und Aufrichtigkeit verhandelt werden. Der Druck auf den Lehrer steigt, denn es gibt etwas, das er verschweigt. Ödön von Horváths Roman erscheint 1937 in einem Exilverlag und wird von den Nationalsozialisten umgehend verboten. Er beschreibt eine Gesellschaft, die sich auf Härte und Gehorsam gründet und deren Wahrheitsbegriff vom System vorgegeben wird. Schauspieler Hermann Book und Regisseur Klaus Schumacher nähern sich in einem eindringlichen Monolog der Perspektive des Lehrers, einer ambivalenten Figur, die zwischen Mitläufertum und dem Wunsch, nach eigenen Wertvorstellungen zu handeln, schwankt. Regie: Klaus Schumacher Bühne und Kostüme: Katrin Plötzky Dramaturgie: Sonja Szillinsky Empfohlen für die Klassenstufen 9-13 Dauer: 1 Stunde 20 Minuten, keine Pause
Familie+Kinder | Jugendprogramm

Krabat

Junges SchauSpielHaus

in einer Fassung von Mathias Spaan und Stanislava Jević Krieg, Kälte und Hunger treiben den Jungen Krabat und eine Gruppe anderer Waisenkinder bettelnd von Dorf zu Dorf. Doch plötzlich suchen Krabat wilde Träume heim und eine Stimme, die tief aus seinem Innersten zu kommen scheint, ruft ihn an, sich zu einer Schwarzen Mühle zu begeben. In der Hoffnung auf ein leichteres Leben beginnt Krabat dort eine Lehre zum Müller und findet in den anderen Lehrlingen neue Weggefährten. Allerdings stellt sich schnell heraus, dass der Meister der Mühle die Jungen nicht nur das Müllern lehrt, sondern sie vielmehr in der schwarzen Magie unterweist, die ihnen auf faszinierende Art und Weise Macht über Mensch, Natur und Gesellschaft verleiht. Doch bald muss Krabat erkennen, welch hohen Preis diese Macht mit sich bringt. Und eine andere innere Stimme wird in ihm laut: die Stimme des Widerstands, die sich nach Freundschaft, Freiheit und Liebe sehnt. Otfried Preußler veröffentlichte 1971 sein längst zum Klassiker avanciertes Jugendbuch, das auf der alten, sorbischen Krabat-Sage basiert. Das Bild der unerbittlich mahlenden und todbringenden Zaubermühle hat etwas Archaisch-Mythisches und Märchenhaft-Zeitloses – und lässt sich zugleich als politische Parabel lesen. Otfried Preußler wurde 1923 geboren, war als Soldat im zweiten Weltkrieg und mehrere Jahre in sowjetischer Gefangenschaft. Diese gewaltvollen Erfahrungen mit diktatorischen Systemen sind in „Krabat“ eingeflossen. 2024, hundert Jahre nach Preußlers Geburt, sehen wir uns in Europa und weltweit mit dem (Wieder-)Erstarken autoritärer Regime konfrontiert. Es lohnt sich, gerade mit jungem Publikum ins Gespräch darüber zu kommen, wie wichtig der Widerstand gegen autoritäre Kräfte ist, und wehrhaft für unsere Demokratie und Verfassung einzustehen. Mathias Spaan ist bekannt für seine sinnlichen und spielwütigen Inszenierungen. Nach der eindrucksvollen „Romeo und Julia“-Adaption verspricht „Krabat“ ein zugleich bildstarkes und politisches Theaterereignis zu werden. Regie: Mathias Spaan Bühne: Anna Armann Kostüme: Josephin Thomas Komposition: Martin Baumgartner Dramaturgie: Stanislava Jević Dauer: 1 Stunde 30 Minuten, Keine Pause
Familie+Kinder | Kinderprogramm

Blick hinter die Kulissen

Junges SchauSpielHaus

Wir nehmen euch mit hinter die Kulissen des Jungen SchauSpielHauses! Genießt den einmaligen Blick von der Bühne in den Zuschauerraum und steigt mit uns auf die technische Decke. Werft einen Blick in die Maske und bestaunt die Kostüme aus unseren aktuellen Produktionen aus nächster Nähe. Dazu gibt es viele spannende Infos aus dem Theateralltag – und natürlich Antworten auf eure Fragen. Treffpunkt Haupteingang
Familie+Kinder | Kindertheater

Momo

Junges SchauSpielHaus

„Unauffällig hatten sie sich im Leben der großen Stadt und ihrer Bewohner festgesetzt. Und Schritt für Schritt, ohne dass jemand es bemerkte, drangen sie täglich weiter vor und ergriffen Besitz von den Menschen.“ In einer vergessenen Theaterruine am Rande unserer Stadt taucht es plötzlich auf: das Kind Momo. Momo besitzt eine besondere Gabe: Sie hört so aufmerksam zu, dass die Menschen bei ihr erkennen, wer sie eigentlich sind. So gewinnt Momo Freund*innen unter Jung und Alt – sie spielen miteinander und feiern das Leben. Doch plötzlich weht ein aschgrauer Wind durch die Stadt und ergreift unmerklich Besitz von den Menschen. Unerkannt breitet sich die Armee der Grauen aus, die den Menschen ihre Lebenszeit stehlen wollen. Nur Momo durchschaut ihren Plan. Mit Hilfe der Schildkröte Kassiopeia und des Zeithüters Hora, die sie in die Geheimnisse des Lebens, der Sterne und der Zeit einweihen, versucht sie, die gestohlene Lebenszeit der Menschen wieder zu befreien. Michael Endes Klassiker, erschienen 1973 und vielfach für die Bühne adaptiert, wird zu Recht als Meisterwerk gefeiert, das die universell-fantastischen Dimensionen des Menschseins mit aktueller Kapitalismuskritik verbindet. Vor dem Hintergrund jüngster Entwicklungen – Machtkonzentration durch die Tech-Konzerne, den Einfluss von Social Media, KI und die fortschreitende Klimakrise – gewinnen Endes fantastische Bildwelten eine nie dagewesene gesellschaftliche Brisanz. Die junge Nachwuchsregisseurin Sophie Glaser wird mit ihrem Team eine besondere Bühnenfassung schaffen, die die philosophischen Erzählräume und gewaltigen Traumlandschaften Endes mit großer szenischer Fantasie für alle Menschen ab 10 Jahren auf die Bühne bringt. Regie: Sophie Glaser Bühne: Nadin Schumacher Kostüm: Maja Beyer Musik: Matthias Schubert Video: Leonard Schulz Dramaturgie: Stanislava Jević Licht: Tillmann Wulff Dauer: 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause
Familie+Kinder | Kindertheater

My School Musical

Junges SchauSpielHaus

It’s Showtime! Die Musical-Metropole Hamburg hat einen neuen Stern am Entertainment-Himmel. Ein Musical über einen Ort, so frei von Glamour und Glückseligkeit, dass es vermeintlich wenig Sinn ergibt, ihm ein Musical zu widmen: die Schule. Aber vielleicht sind Schule und Musical sich gar nicht so fremd. Bei beiden geht es um Disziplin. Du musst abliefern. Ob Streberin oder Klassenclown – alle haben ihre festen Rollen. Der Ablauf der Show ist genau vorgegeben, das Timing muss stimmen und bloß nicht aus der Reihe tanzen. Vor 20 Jahren brachte Disney mit der „High School Musical“- Filmreihe einen popkulturellen Megahit an den Start. Millionen junger Fans verfolgten, wie die Hauptfiguren Troy und Gabriella das Leben als Teenager an der amerikanischen High School zwischen Selbstfindung und Herzschmerz in mitreißende Songs und spektakuläre Choreografien verpackten. Aber wie viel hat dieses Bild von Schule mit der Realität zu tun? Statistiken belegen, wie sehr junge Menschen unter dem Bildungssystem, dem hohen Leistungsdruck und dem Schulalltag mit seinen sozialen Dynamiken leiden und deswegen erkranken. Das dokumentarische Musiktheaterprojekt „My School Musical“ gibt jungen Menschen im Alter von 15 bis 20 Jahren eine Bühne, um von ihrem Leben in der Schule zu erzählen. Eine musikalische Abrechnung mit Lehrplänen und Lehrkräften samt ehrlichen Songs über Sehnsüchte, Zukunftsängste und das Scheitern am Erwartungshorizont. Und 5,6,7,8 … Es spielen: Pamela Akosa, Leonard Borchardt, Alba Charlotte Buchholz, Phoebe Zamida Chamberlain, Julien Cogné, Luna Diedrich, Valeria Gorbokon, Amelie Gulati, Zöhre Kerbela Ime, Jan Kammerahl, Yussef Nabil, Leni Nasner, Jolene Safo Danso Regie: Till Wiebel Musikalische Leitung: Nico-Alexander Wilhelm Bühne: Karlotta Matthies Kostüme: Johann Nepomuk Steffel Licht: Tillmann Wulff Ermöglicht durch die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS. Dauer: 1 Stunde 30 Minuten
Familie+Kinder | Kindertheater

Die Schönen und das Biest

Junges SchauSpielHaus

In der Welt der Schönen und Reichen scheint alles perfekt zu sein. Sie bilden eine geschlossene Gesellschaft, in die nur die hineindürfen, die den normierten Schönheitsidealen entsprechen. Was aber, wenn sich jemand plötzlich in ein Biest verwandelt? Oder machen erst die anderen sie*ihn zum Biest? Welche gruppendynamischen Prozesse spielen sich hier ab? Wie fühlt es sich an, fortan als Biest unter Schönen herumlaufen zu müssen? Und sind die Schönen wirklich so schön? Oder steckt in uns allen nicht ein wunderschönes Biest, das es verdient, geliebt zu werden? Die weltweit für ihre innovativen Performances gefeierte Choreografin und Regisseurin Ceren Oran, die sich bereits mit zwei Tanztheaterstücken für Kinder am Jungen SchauSpielHaus vorgestellt hat, inszeniert nun zum ersten Mal auf der Großen Bühne am Wiesendamm. Mit ihrem künstlerischen Team und dem Ensemble wird sie ein assoziatives Kaleidoskop an poetischen und humorvollen Szenen entwickeln, das gängige Schönheitsvorstellungen und gesellschaftliche Ausgrenzungsprozesse hinterfragt. In der Begegnung mit dem Biest entdecken wir die Schönheit im Anderssein und feiern die Gemeinschaft als Vielfalt. Ein opulentes und musikalisches Fest für die Sinne – für alle Menschen ab sechs Jahren. Mit: Anastasia Lara Heller, Victoria Kraft, Silvio Kretschmer, Parsa Yaghoubi Pour Regie: Ceren Oran Bühne und Kostüme: Sigrid Wurzinger Musik: Benny Omerzell Dramaturgie: Stanislava Jević Dauer: 1 Stunde, keine Pause
Familie+Kinder | Familientheater

Die Stadt der Träumenden Bücher

Deutsches SchauSpielHaus Hamburg

Bühnenfassung von Sybille Meier, Anna Veress, Daniel Neumann / Familienspektakel Der junge Hildegunst von Mythenmetz will einmal ein berühmter Schriftsteller werden. Aber er weiß nicht, wie das gehen soll. Als ihm ein perfektes Manuskript in die Hände fällt, begibt er sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Verfasser, um sich von ihm unterrichten zu lassen. Seine Reise führt ihn nach Buchhaim, der legendären „Stadt der Träumenden Bücher“. Dort sind Bücher nicht nur spannend, komisch oder lehrreich, sie leben, können beißen, ja sogar vergiften. Je tiefer Hildegunst in die Geheimnisse dieses faszinierenden Ortes eintaucht, desto gefährlicher wird es für ihn. Schließlich landet er in den Katakomben tief unter der Stadt. In diesem Labyrinth leben nicht nur friedliebende Buchlinge, sondern auch wilde Bücherjäger und der mysteriöse Schattenkönig. Wird Hildegunst alle Abenteuer bestehen? Wird er sein Ziel erreichen? Walter Moers fantastische Reise in das Reich der Bücher ist eine der schönsten und größten Liebeserklärungen an das Lesen und die Literatur. „Die Stadt der Träumenden Bücher“ stand monatelang auf den Bestsellerlisten und wurde in viele Sprachen übersetzt. In ihrer vor Einfällen nur so strotzenden Geschichte hat der ungarische Regisseur Viktor Bodo eine seelenverwandte Vorlage entdeckt, die er als rasantes Theaterspektakel für die ganze Familie in Szene setzt. Gänsehaut und Lachen garantiert. Ab zehn Jahren. Regie: Viktor Bodo Bühne: Zita Schnábel Kostüme: Eszter Kálmán Musik: Klaus von Heydenaber Musiker: Daniel Buch, Sebastian Hoffmann, Stefan Rager, Sönke Rust, Klaus von Heydenaber Sounddesign: Gábor Keresztes Mediendesign: Vince Varga Choreografie: Emese Cuhorka Licht: Tamás Bányai Dramaturgie: Sybille Meier, Anna Veress, Daniel Neumann Empfohlen ab 10 Jahren Dauer: 1 Stunde 50 Minuten
Familie+Kinder | Jugendprogramm

Komm Du mal in mein Alter!

Junges SchauSpielHaus

Die Tischgesellschaften von Antje Pfundtner und Anne Kersting sind eine künstlerische Dialogplattform zur Teilung von Wissen und Erfahrung. Anlässlich ihrer nächsten Kampnagel-Bühnenproduktion in 2027 forschen sie zum Stellenwert des Alterns in der Gesellschaft und haben hierzu Jugendliche eingeladen, mit ihnen folgenden Fragen nachzugehen: Wie geht’s Dir mit dem Älterwerden? Wann beginnt überhaupt Altern? Und wie nimmst Du Deine Zukunft - insbesondere in diesen „unsicheren“ Zeiten - wahr? Diesen Dialog möchten sie jetzt erweitern: Zusammen mit sieben Jugendlichen laden sie Menschen jeden Alters dazu ein, sich über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer Lebensphasen auszutauschen. „Komm Du mal in mein Alter!“ ist eine öffentliche Veranstaltung, die mit allen Teilnehmenden ins Gespräch und in Bewegung kommt, um das generationsübergreifende Phänomen des Alterns zu vertiefen, denn: So jung kommen wir nicht mehr zusammen! Idee & Konzept: Antje Pfundtner in Gesellschaft Künstlerische Leitung/Kuration: Anne Kersting und Antje Pfundtner in Zusammenarbeit mit Laura Brust, Ray Ellinger, Levi Fabian, Sayeh Khalaj, Aaron Korn, Stina Husmann, Leni Nasner und Mert Neumann Mit: Antje Pfundtner in Gesellschaft, Laura Brust, Ray Ellinger, Levi Fabian, Sayeh Khalaj, Aaron Korn, Stina Husmann, Leni Nasner, Mert Neumann und Martha Stöckmann Koordination: Hannah Melder 4 Stunden
Familie+Kinder | Kindertheater

ALPHA

Junges SchauSpielHaus

Uraufführung: 30.10.2026 Der 15-jährige Leo scheint gerade zwischen allem zu stehen: Zwischen seinen Eltern, die sich getrennt haben. Zwischen seinen Klassenkameraden und seiner besten Freundin Toni. Zwischen Kind-Sein und Mann-Werden. Und vor allem: Zwischen seinen Gefühlen. Hat er so etwas überhaupt? Und wenn ja, wie spricht man denn darüber? Und mit wem? Mit seinen Freunden? Mit Toni? Oder sogar mit seinem Vater, mit dem er eigentlich nur über Fußball reden kann? Als Leo beim Scrollen auf TikTok auf die sogenannten „Alpha-Männer“ und „Sigma Boys“ — Vorbilder aus der „Manosphere“ — trifft, meint er endlich zu verstehen, wohin es für ihn gehen soll: Looksmaxxing. Selbstoptimierung. Ins Gym gehen. Geld verdienen und zu einem richtigen Anführer werden, das sollen seine Ziele sein. Endlich hat Leo Vorbilder und eine konkrete Anleitung, wie der Weg zum „richtigen Mann-Sein“ verlaufen sollte. Was er auf diesem Weg alles verlieren kann, ist ihm dabei nicht klar. Und bald muss Leo sich entscheiden, was für ein Mensch — und was für ein Mann — er wirklich werden will. Vor dem Hintergrund des stetig wachsenden Einflusses von Social Media auf junge Menschen wirft Margit Pötzschs und Lili Roesings Inszenierung in generationsübergreifenden Perspektiven einen hintergründigen und empathischen Blick auf die Mechanismen der Entstehung von Geschlechterbildern. Mit ALPHA wird bereits das sechste Postgraduierten Projekt realisiert, in welchem Absolvent*innen der Theaterakademie Hamburg eine Inszenierung für junges Publikum realisieren. Mit: Hermann Book, Anastasia Lara Heller, Silvio T. Kretschmer Regie: Margit Pötzsch Konzept: Margit Pötzsch und Lili Roesing Bühne und Kostüme: Janik Müller Licht: Tillmann Wulff Musik: Kaspar Kuoppamäki Dramaturgie: Mathias Wendelin Empfohlen für die Klassenstufen 7-13
Familie+Kinder | Kindertheater

Sleeping Beauties

Junges SchauSpielHaus

Wer schön sein will, muss leiden. Auch wenn sich dieses Sprichwort schon ewig im Sprachgebrauch hält, entfaltet es heute nochmal eine andere Gültigkeit. Durch Social Media verbreitete Trends und Schönheitsideale sorgen nicht nur für enormen Druck, sondern auch für den massiven Konsum von Pflegeprodukten. Und nach einem kurzen kommerziellen Erfolg von Body Positivity ist spätestens seit Medikamenten wie Ozempic das Dünnsein doch wieder am besten. Eine globale Beauty-Industrie entwickelt für immer neue Problemzonen immer neue Lösungen. Die zentrale Zielgruppe: Junge Frauen. Zwischen Botox und Detox, Blush und Butt Lift, Face Contouring und Serum Layering, Skincare und Skinimalismus eröffnet sich eine neue Dimension der immerwährenden Produktion des Ideals und des Wunsches, ihm zu entsprechen. Bereits in Märchen wird Schönheit als das größte Kapital junger Frauen proklamiert. Ihr Wert definiert sich über den Blick des Prinzen und dessen Interesse an ihnen. Mit etwas Glück werden sie durch seinen Kuss wieder ins Leben geholt und aus ihrem Schönheitsschlaf erweckt. Aber wer sollte hier eigentlich wirklich mal aufwachen? Welche neuen Erzählungen über Schönheit müssen wir wachrütteln, wenn diese Geschichte der Unterdrückung es schon vom Märchenbuch bis in den TikTok-Feed geschafft hat? Mit „Sleeping Beauties“ wird in der Spielzeit 25/26 bereits das fünfte Postgraduierten-Projekt realisiert. Hierbei bekommen Absolvent*innen der benachbarten Theaterakademie die Möglichkeit, eine Produktion für junges Publikum zu realisieren. Mit: Christine Ochsenhofer, Anouk Piwek Regie: Tamara Sonja Aijamathiesen Bühne und Kostüme: Nathalie Schatz Musik: Nico-Alexander Wilhelm Dramaturgie: Till Wiebel Licht: Ole Dahnke 1 Stunde 20 Minuten, keine Pause
Familie+Kinder | Kinderprogramm

Workshop: Kosmos Flairdrum

Elbphilharmonie

Die »Flairdrum« ist ein echt cooles DIY-Instrument, wortwörtlich eine »Flaschen-Luft-Trommel«. Man nimmt recycelte PET-Flaschen und pumpt sie über ein Ventil so stark mit Luft auf, dass daraus ein Klangkörper wird. Die Teilnehmenden bauen ihr eigenes Flaschen-Instrument und probieren es dann natürlich ausgiebig aus. Zusammen entsteht ein wunderbar karibischer Klang. 24./25- Okt.: Bitte beachten Sie: Dieses Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Kinder unter 6 Jahren können an diesem Workshop nicht teilnehmen. Die Kinder können mit und ohne Begleitperson teilnehmen. Eine Begleitperson benötigt ebenfalls ein Ticket. Eine Betreuung vor Ort wird während der Mittagspause gewährleistet. Essen für die Pause sollte jedes Kind selbst mitbringen. Der Workshop findet von 10–17 Uhr statt. 26./27./28. Okt.: Bitte beachten Sie: Das Angebot richtet sich an Kinder von 6 bis 12 Jahren. Erwachsene können an diesem Workshop nicht teilnehmen. Veranstalter: HamburgMusik Gefördert durch die Stiftung Elbphilharmonie aus Mitteln des Körber Fonds »ZukunftsMusik«
Familie+Kinder | Kinderprogramm

Saitentag

Elbphilharmonie

Ein Tag voll Saiten Im Orchester bilden die Streicher eine eigene Familie, bestehend aus Geige, Bratsche, Cello und Kontrabass. In eintägigen Workshops stellen die Musikerinnen und Musiker vom Ensemble Resonanz die Instrumente vor – natürlich darf man sie dabei auch selbst ausprobieren. Am Ende werden die Teilnehmenden selbst zu Geigenbauern und basteln ihr eigenes Instrument.
Familie+Kinder | Kindertheater

Timm Thaler

Thalia Theater

Premiere: 31.10.2026 Bis heute fasziniert die Geschichte von Timm Thaler, der sein Lachen an einen teuflischen Baron verkauft und fortan jede Wette gewinnt, Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Aus einfachen Verhältnissen stammend und durch seinen Handel reich geworden, geht er von Hamburg aus auf eine abenteuerliche Reise und muss bald erkennen, dass er mit seinem Lachen das Vertrauen der Menschen verloren hat und keine Freude mehr empfinden kann. Gemeinsam mit seinen Freund*innen macht er sich auf, sein Lachen zurückzuholen. Katharina Birch wird den Kinderbuchklassiker fantasievoll auf die Bühne bringen und Freundschaft und Menschlichkeit erlebbar machen. ab 10 Jahren Dauer: 1 Std. 30 Min., keine Pause
Familie+Kinder | Kinderprogramm

Workshop: Klassiko Orchesterinstrumente

Elbphilharmonie

Vielfalt der Orchesterinstrumente Einmal quer durch das klassische Sinfonieorchester geht es in diesem Workshop. Ob Geige, Cello und Kontrabass, Trompete oder Flöte: Verschiedene Streich-, Blas- und Schlaginstrumente können hier ausprobiert werden. Und sowohl für die Kleinsten als auch die Erwachsenen gibt es Instrumente in den passenden Größen. Dass diese miteinander harmonieren, zeigt sich beim gemeinsamen Musizieren zum Abschluss. Bitte beachten Sie: Dieses Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Kinder dürfen nur in Begleitung einer erwachsenen Bezugsperson mit Ticket teilnehmen. Kinder unter 6 Jahren können an diesem Workshop nicht teilnehmen. Bitte weichen Sie daher ggf. auf den Workshop für Kinder ab 4 Jahren aus.

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