Konzerte / Konzerthaus
Elbphilharmonie Hamburg
Hamburg, Platz der Deutschen Einheit 4
- Morgen: Workshop: Klassiko Schlaginstrumente
- Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Jean-Christophe Spinosi
- Schulkonzert Projekt »Lost and Found«
- Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Jean-Christophe Spinosi
- Florian Heinisch / Klavierabend
- NDR Elbphilharmonie Orchester / Frank Peter Zimmermann / Kazuki Yamada
- Funkelkonzert S / O Canto da Baleia
- Zurich Chamber Singers: Earth seen from above
- Kyiv Symphony Orchestra / Konzert für Menschlichkeit
- Workshop: Kosmos Gamelan
- Workshop: Kosmos Jazz
- Hamburger Kammerballett / Leon Gurvitch Ensemble
- Riopy
- Junge Kammerphilharmonie Rhein-Neckar / Thomas Kalb
- Khatia Buniatishvili & Friends
- Verleihung des Deutschen Sachbuchpreises
- Hamburger Bachchor / elbipolis / Thomas Dahl
- Florian Christl
- Symphonieorchester der HfMT Hamburg
- Dennis Van Aarssen / DVA Bigband
- Benjamin Bernheim / Nordwestdeutsche Philharmonie
- Olivia Chaney
- Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen / Fabian Müller / Jérémie Rhorer
- Die Elbphilharmonie singt
- Die Elbphilharmonie singt
- Mari Fukumoto, Orgel
- Workshop: Klassiko Saiteninstrumente
- NDR Elbphilharmonie Orchester / Ryan Bancroft
- Sachiko Furuhata / Klavierabend
- Anne-Sophie Mutter / Berliner Barock Solisten
- NDR Kammerkonzert
- Ottos Karneval der Tiere
- Ensemble Resonanz / Seth Parker Woods
- Mahler Chamber Orchestra / Håkan Hardenberger / Daniel Harding
- NDR Elbphilharmonie Orchester / Nikolai Lugansky / Stanislav Kochanovsky
- Workshop: Kreativ Modular Synthesizer
- Funkelkonzert L / Bad Bugs
- Elbphilharmonie Publikumsorchester
- NDR Bigband / Norma Winstone / Dave Holland / Nikki Iles
- Symphoniker Hamburg / Gil Shaham / Dai Miyata / Martha Argerich / Sylvain Cambreling
- Hamburger Opernsalon / Hamburger Kammermusikfest International 2026
- CPE.Bach.Chor.Hamburg / Klaus Florian Vogt / Camilla Nylund
- Hamburger Kammermusikfest International 2026: »Rhythmen & Resonanzen«
- Chor St. Michaelis / ensemble reflektor / Jörg Endebrock
- Hamburger Kammermusikfest International 2026: »Ein Abend voller Glanz«
- Chamber Orchestra of New York / Salvatore Di Vittorio
- Hamburger Kammermusikfest International 2026: »Musikalische Höhepunkte«
- NDR Elbphilharmonie Orchester / Franz Welser-Möst
- Peter und der Wolf
- Workshop: Kreativ Klangsafari
- Hamburger Kammermusikfest International 2026: »Blumina & Friends«
- Thomanerchor Leipzig
- Elbphilharmonie Familienorchester
- Elbphilharmonie Kreativorchester
- MILES 100: Terence Blanchard & Ravi Coltrane
- Liniker
- Tigran Sargsyan / Klavierabend
- »Soziale Symphonie«
- Daniel Arias / Emiliano Ramniceanu
- Robert-Schumann-Philharmonie / Ksenija Sidorova / Benjamin Reiners
- Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Hilary Hahn / Omer Meir Wellber
- Chor zur Welt
- Norddeutsche Orchesterakademie / Kiril Stankow
- »Utopia«
- Sekar Kenanga – Elbphilharmonie Gamelan-Ensemble
- Tovesco Trio
- Jess Gillam
- Wiener Johann Strauss Orchester / Johannes Wildner
- Ying Huang / Weijie Li
- MILES 100: Marcus Miller presents »We want Miles!«
- Elbjazz : Joss Stone
- Elbjazz: Chilly Gonzales
- Tölzer Knabenchor
- Mnozil Brass
- Orchestre de l’Opéra Royal / Sonya Yoncheva
- Hamburgs neues Konzerthaus
Ereignisse / Festival
Internationales Musikfest Hamburg
1.5. bis 3.6.2026
- Morgen: Lucienne Renaudin Vary / Jörg Endebrock
- Ensemble Resonanz / RIAS Kammerchor Berlin / Justin Doyle
- »Lost and Found«
- Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin / Rundfunkchor Berlin / Vladimir Jurowski
- Cembalomania: Accademia Bizantina / Ottavio Dantone
- Sächsische Staatskapelle Dresden / Gautier Capuçon / Daniele Gatti
- Julian Prégardien / Kristian Bezuidenhout
- Verdi: Messa da Requiem / Daniele Gatti
Konzerte
| Konzert
Konzerte
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Tölzer Knabenchor
Elbphilharmonie
Tölzer Knabenchor Lydia Teuscher Sopran Terry Wey, Countertenor Aco Bišćević, Tenor Niklas Mallmann, Bass Christoph Hammer, Klavier Shenglong Li, Klavier Joachim Diessner, Harmonium Leitung: Christian Fliegner Gioachino Rossini: Petite messe solennelle Ein einzigartiges Projekt des Tölzer Knabenchores Vor genau 70 Jahren gründete Gerhard Schmidt-Gaden den Tölzer Knabenchor, der von ihm bis 2016 musikalisch geleitet wurde und heute zu den berühmtesten und erfolgreichsten Knabenchören der Welt zählt. Nach längerer Krankheit ist Gerhard Schmidt-Gaden am 19. April 2026 im Alter von 88 Jahren verstorben. Das Konzert findet zu seinem Gedenken statt. »Lieber Gott – voilà, nun ist diese arme kleine Messe beendet. Habe ich nun wirklich heilige Musik gemacht, oder doch vermaledeite Musik?«, schrieb Gioachino Rossini in die Partitur seiner »Petite messe solennelle«. Heutzutage ist vor allem die Bearbeitung für Chor und Orchester bekannt, doch eigentlich hatte der Komponist eine deutlich kleine Besetzung im Kopf. Die später entstandene Orchesterfassung kostete Rossini einige Überwindung und diente vor allem einem Zweck: seine ursprünglich »kleine« Messe mit ihren »paar Singstimmen« vor allzu pompösen Bearbeitungen durch Adolphe Sax oder Hector Berlioz zu bewahren. Die Erstfassung offenbart eine innige, facettenreiche Klangsprache. Das zeigt sich bereits an der Chorbesetzung: Nicht nur ist das Vokalensemble klein gehalten, die Singstimmen bestanden zudem aus Frauen, Männern und Kastraten. Begleitet werden sie ausschließlich von zwei historischen Klavieren und einem Harmonium. Die farbenreichen Nuancen der Partitur wird durch die kammermusikalische Besetzung und der spezielle Klang historischer Instrumente hervorgehoben. Getragen wird der Chor vom bald prächtig-orchestralen, bald feinen, sich ätherisch mischenden Ton der beiden französischen Konzertflügel aus der Mitte des 19. Jahrhunderts sowie des historischen Harmoniums. Diese homogene Originalbesetzung erlaubt es, Rossinis differenzierte dynamische Angaben nicht nur als Lautstärke, sondern als Ausdruck innerer Bewegung zu realisieren: als Staunen, tiefe Ergriffenheit und demütige Bitte – als Musik der Stille. Wer diesen Klang erlebt, hört die »Petite messe solennelle« so, wie Rossini sie erdacht hat: nicht als pompös-aufbrausende Messkomposition, gar als pathetische »Oper in der Kirche«, sondern als sein ganz persönlicher, inniger Dank für ein erfülltes Leben.
Konzerte
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Elbjazz : Joss Stone
Elbphilharmonie
Die britische Singer-Songwriterin mit der kraftvollen Soul-Stimme steht seit über 22 Jahren auf den internationalen Bühnen. In ihrer Musik verschmilzt die Grammy- und Brit-Award-Gewinnerin Reggae, Weltmusik und Hip-Hop mit jeder Menge Soul. Seit Erscheinen ihres Debüts »The Soul Sessions« hat sich ihre Karriere kontinuierlich entwickelt: Sie hat inzwischen acht Alben veröffentlicht, ist mehrfach um die Welt getourt und hat zudem mit Größen wie u.a. James Brown, Stevie Wonder, Mick Jagger, Sting, Van Morrison, Herbie Hancock zusammengearbeitet. Mit ihren zeitlosen Hits zieht sie das Publikum bei ihrem Elbphilharmonie-Special im Nu in ihren Bann! Support: Don West
Konzerte
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Elbjazz: Chilly Gonzales
Elbphilharmonie
Der kanadische Musiker, der vor allem durch seine »Solo Piano«-Trilogie bekannt wurde, hat sich zu einem der gefragtesten Künstler unserer Zeit entwickelt: Nach gemeinsamen Alben mit Boys Noize, Jarvis Cocker und Plastikman bis hin zur meistverkauften Weihnachtsplatte und dem TV-Special »A Very Chilly Christmas« kehrt Chilly Gonzales auf seinem aktuellen Album »Gonzo« zu seinen Rap-Wurzeln zurück. Auf »Gonzo« schlägt der Musiker die Brücke zwischen provokantem Rap und Klassik und vereint die lyrische Kunst mit der des Klaviers, für die Gonzales insbesondere in den letzten Jahren international als Tastenzauberer bekannt wurde. Nun zieht es Chilly Gonzales wieder ans Mikrofon, auch wenn es sich bei »Gonzo« bei Weitem nicht um ein reines Rap-Album handelt: Instrumentalstücke wie das strawinskyeske »Fidelio« oder das zu Tränen rührende »Eau de Cologne« erinnern den Hörer an Gonzos extravagante »Musikgenie«-Persönlichkeit, während sich die Worte und Reime der vorangegangenen Strophen im Ohr festsetzen – Reime, die roh, ungefiltert und frontal daherkommen, ohne dass er dabei seinen Sinn für Melodie verliert. Support: Fergus McCreadie
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| Jazz
MILES 100: Marcus Miller presents »We want Miles!«
Elbphilharmonie
Bill Evans, saxophone Russell Gunn, trumpet Mike Stern, guitar Brett Williams, keyboard Marcus Miller, bass guitar Anwar Marshall, drums Mino Cinelu, percussion »We Want Miles!« Marcus Miller Salutes Miles Davis: A 100th Anniversary Celebration Alle wollen Miles Zum Abschluss des Schwerpunkts zum 100. Jubiläum zelebriert der wichtigste musikalische Partner in Miles Davis’ Spätphase mit Mitstreitern wie Mike Stern, Bill Evans und Mino Cinelu Alben wie »We Want Miles«, »Tutu« und »Amandla«. Nach der Veröffentlichung von »We Want Miles« 1982 spielte die Band mehr als 40 Jahre lang nicht zusammen, bis Miller 2022 zum großen Revival in den renommierten Blue Note Jazzclub nach New York einlud. »Ich wollte hören, wie wir als Erwachsene klingen«, sagte er damals. Das Resultat muss ihn überzeugt haben: Nun bringt er dieses spektakuläre Band-Revival in die Elbphilharmonie. Dass das Album »We Want Miles« damals überhaupt zu Stande kam, ist dem Saxofonisten Bill Evans zu verdanken. Nachdem sich Miles Davis 1975 wegen gesundheitlicher Probleme aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte, holte er ihn wieder zurück ins Leben. Evans ging mit ihm in Jazzclubs, stellte ihm junge, talentierte Musiker wie Marcus Miller, den Gitarristen Mike Stern und den Perkussionisten Mino Cinelu vor und schaffte es, Miles zurück ins Studio zu holen. Mit »The Man with the Horn« und »We Want Miles« gelang ihm ein Comeback, das von der ganzen Jazzwelt bejubelt wurde. Mit dem Star-Trompeter Russell Gunn erlebt dieses Comeback nun seine Neuauflage.
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Ying Huang / Weijie Li
Elbphilharmonie
Ying Huang Sopran Weijie Li Klavier Alessandro Scarlatti: Le Violette »Das Veilchen« / Canzone Giovanni Batista Pergolesi: Se tu m’ami Gaetano Donizetti: Amore e morte Vincenzo Bellini: Malinconia, ninfa gentile / Arietta Vaga luna che inargenti / Arietta Gioachino Rossini: La pastorella Francesco Paolo Tosti: Ideale (Ideal) Serenata »Vola, o serenata« Stanislao Gastaldon: Musica Proibita (Verbotener Gesang) Stephen C. Foster: Beautiful Dreamer Giacomo Puccini: Sole e amore / Mattinata Robert Schumann: Widmung / aus: Myrthen op. 25 Richard Strauss: Allerseelen op. 10/8 Sergej Rachmaninow: Hier ist es schön / aus: Zwölf Lieder op. 21 Frühlingsfluten / aus: Zwölf Lieder op. 14 Claude Debussy: Clair de Lune / aus: Suite bergamasque Gabriel Fauré: Après un rêve op. 7/1 Mandoline / aus: Cinq mélodies »de Venise« op. 58 Zi Huang: Hua Fei Hua Luting He: Qing Liu Qing Zhu: Wo zhu changjiang tou Shande Ding: Ma Yi La »Als Nachtigall aus China gefeiert, verbindet Ying Huang stimmliche Eleganz mit unmittelbarer Ausdruckskraft« – so beschreiben Kritiker die Sopranistin, die seit Jahrzehnten ein internationales Publikum begeistert. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme und feinsinnigen Gestaltung hat sich Huang Ying auf den großen Bühnen der Welt etabliert, von der Metropolitan Opera New York bis zu den führenden Opern- und Konzerthäusern Europas und Asiens. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie insbesondere durch ihre Darstellung der Cio-Cio San in der Verfilmung von Madame Butterfly, die ihr weltweite Anerkennung einbrachte. Gemeinsam mit dem Pianisten Weijie Li, ausgebildet in Lübeck und Hamburg und vielfach ausgezeichneter Klavierpartner, gestaltet sie in der Elbphilharmonie einen Liederabend, der unterschiedliche Klangwelten miteinander in Beziehung setzt. Das Programm entfaltet sich als musikalische Reise durch unterschiedliche Klangwelten und Epochen. Ausgehend von den eleganten Linien des italienischen Belcantos – mit Liedern von Bellini, Donizetti und Tosti – führt der Abend in die poetische Innigkeit der deutschen Romantik mit Schumann und Strauss, bevor sich mit Debussy und Fauré fein nuancierte impressionistische Klangfarben eröffnen. Auch die russische Liedkunst bringt eine eigene, intensiv leuchtende Klangsprache ein: In Rachmaninoffs Liedern verbinden sich Weite, Melancholie und leidenschaftliche Bewegung zu eindrucksvollen musikalischen Bildern. Den Abschluss bilden ausgewählte chinesische Kunstlieder, die den Abend um eine weitere Dimension erweitern. Inspiriert von Dichtungen aus Tang-, Song- und Yuan-Dynastie verbinden sie poetische Bildkraft mit musikalischer Feinzeichnung – und lassen einen sensiblen Dialog zwischen östlicher und westlicher Liedtradition entstehen.
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Wiener Johann Strauss Orchester / Johannes Wildner
Elbphilharmonie
Wiener Johann Strauss Orchester Dirigent: Johannes Wildner Johann Strauß (Sohn): Ouvertüre zu »Die Fledermaus« Eduard Strauss: Unter der Enns / Polka schnell op. 121 Johann Strauß (Sohn): Nordseebilder / Walzer op. 390 Josef Strauß: Die Libelle / Polka-mazurka op. 204 Johann Strauß (Sohn): An der Elbe / Walzer op. 477 Vom Donaustrande / Polka schnell op. 356 Wiener Blut / Walzer op. 354 Johann Strauß (Sohn): Ouvertüre zu »Eine Nacht in Venedig« Leichtes Blut / Polka schnell op. 319 Josef Strauß: Aquarellen / Walzer op. 258 Moulinet / Polka française op. 57 Johann Strauß (Sohn): Orpheus-Quadrille op. 236 Im Krapfenwaldl / Polka française op. 336 An der schönen blauen Donau / Walzer op. 314 Das einzigartige Wiener Johann Strauss Orchester setzt seit 1966 das künstlerische Erbe der legendären Wiener Strauss-Kapelle fort, nachdem diese von Eduard Strauss I. im Jahr 1901 in New York aufgelöst worden war. Der Enkel und letzte Profi-Musiker der Strauss-Dynastie Eduard Strauss II. küsste mit der Gründung des Wiener Johann Strauss Orchester den Gedanken der familieneigenen Kapelle wieder wach. Seither gastiert das Orchester auf der ganzen Welt und präsentiert dabei die Werke der Strauss-Dynastie – allen voran die feierlichen Melodien ihrer künstlerischen Vorfahren, der beiden »Walzerkönige«, Johann Strauss (Vater) und Johann Strauss (Sohn). Es ist eine große Ehre, in diesem traditionsreichen Orchester mitspielen zu dürfen. So sind die Musiker:innen des Wiener Johann Strauss Orchester Mitglieder der bedeutendsten österreichischen Spitzenorchester wie den Wiener Symphonikern, dem Bruckner Orchester Linz, dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich, dem Radiosymphonie Orchester Wien und dem Philharmonischen Orchester Graz. Am Pult des Orchesters wird der ehemalige Wiener Philharmoniker Johannes Wildner dirigieren, der als einer der bedeutenden Dirigenten Österreichs neben dem Wiener Johann Strauss Orchester mit weiteren namhaften Orchestern zusammenarbeitet wie der Arena di Verona, der Prager Staatsoper, dem London Philharmonic, dem Royal Philharmonic Orchestra, den Dresdner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern und dem Tokyo Philharmonic. Auf dem Programm von diesem Konzert in der Elbphilharmonie Hamburg stehen die schwungvollen Melodien der Strauss-Dynastie wie der Wiener Walzer »An der schönen blauen Donau« von Johann Strauss (Sohn). Etwa 200 Jahre nachdem sich der Wiener Walzer als ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens von der Musikstadt Wien ausgehend in die weite Welt hinaustanzte, wurde 2017 der Wiener Walzer nun als immaterielles UNESCO Weltkulturerbe anerkannt.
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Jess Gillam
Elbphilharmonie
Jess Gillam, Saxofon und Ensemble Werke von Arcangelo Corelli, Claude Debussy, Nadia Boulanger, Michael Nyman u. a. Die britische Saxofonistin Jess Gillam sprüht geradezu vor Talent, Charme, Energie und tiefem musikalischen Gespür. So schwärmt etwa die Süddeutsche Zeitung: »Alles an ihrem Ton ist purer Klang, ideale Gewichtung und Phrasierung, Klarheit.« Bereits mit 17 Jahren gewann Gillam den renommierten Wettbewerb »BBC Young Musician of the Year« und sorgte zwei Jahre später bei der legendären »Last Night of the Proms« als jüngste Solistin in der Geschichte dieses Formats für Aufsehen. Inzwischen zählt sie zu den spannendsten Musikerpersönlichkeiten ihrer Generation, ist die einzige Saxofonistin mit Exklusivvertrag bei Decca und begeistert mit ihren eigenen Radiosendungen beim Sender BBC ein breites Publikum. Nach umjubelten Konzerten beim SHMF im vergangenen Jahr kehrt Jess Gillam nun erneut nach Schleswig-Holstein zurück – diesmal mit einem siebenköpfigen Ensemble. Gemeinsam entfalten die Musikerinnen und Musiker ein faszinierendes Programm, das verschiedenste musikalische Epochen und Stile miteinander verbindet. Dabei zeigt Gillam die enorme Bandbreite des von Adolphe Sax entwickelten Instruments und lädt das Publikum ein, in eine Klangwelt voller Schattierungsreichtum und emotionaler Ausdruckskraft einzutauchen.
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Tovesco Trio
Elbphilharmonie
Tovesco Trio Veronika Rädler, Violine Tatu Kauppinen, Violoncello Francesco Maccarrone, Klavier Joseph Haydn: Trio Es-Dur Hob. XV:29 Rebecca Clarke: Trio für Violine, Violoncello und Klavier Bright Sheng: Four Movements for Piano Trio Johannes Brahms: Klaviertrio Nr. 3 c-Moll op. 101 Vier Klaviertrios aus unterschiedlichen Kulturen, über 200 Jahre hinweg entstanden – wo kann da der rote Faden sein? Es ist die spezielle Inspirationsquelle, derer sich die Komponist:innen bedient haben: die Volksmusik verschiedener Länder, die regional verwurzelte Musik, Lieder und Tänze, die sie, mal subtil, mal sehr präsent, in ihre Werke einfließen lassen. Der sonst so elegant gewitzte Joseph Haydn überrascht mit einem rustikalen, lebhaften Tanzsatz im Dreivierteltakt; im Brahms’schen Trio klingen Volkslieder und ungarisches Temperament durch; bei Rebecca Clarke finden sich modale Wendungen, die an irische Volksmusik erinnern, und Bright Sheng verbindet in seinem zeitgenössischen Werk seine »Muttersprache« die chinesische Volksmusik, mit seiner »Vatersprache«, der westlichen klassischen Tradition. Das Tovesco Trio gründete sich 2021 in Hamburg und erhielt schnell erste Auszeichnungen im In- und Ausland. Es spielt Konzerte auf großen wie kleinen Bühnen und hat dabei eine Publikumsgruppe immer besonders im Blick: die jungen Zuhörenden, die Konzertbesucher:innen von morgen. Diese für klassische Musik zu begeistern ist dem Trio Freude und Anliegen. Dieses Konzert kann dank der Deutschen Orchesterstiftung stattfinden, die das Tovesco Trio in der Saison 2025/26 fördert. Schüler:innen erhalten freien Eintritt, dafür einfach Kontakt mit dem Trio aufnehmen, über www.tovescotrio.com.
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Sekar Kenanga – Elbphilharmonie Gamelan-Ensemble
Elbphilharmonie
Sekar Kenanga - Gamelan-Ensemble der Elbphilharmonie Jawa in Hamburg Viele Konzerthäuser haben eigene Chöre und Orchester – aber wer hat schon ein eigenes Gamelan-Ensemble? Das Gamelan der Elbphilharmonie besteht aus indonesischen Gongs, Trommeln und Metallofonen und der Schwerpunkt der Gruppe liegt auf dem klassischen zentraljavanischen Gamelan-Repertoire. Unter der Leitung des erfahrenen Gamelan-Lehrers Steven Tanoto erleben die Musiker:innen, wie das Gamelan Menschen verbindet: Es geht in der indonesischen Musik nie um den Einzelnen, sondern immer um den harmonischen Gesamtklang. Im Abschlusskonzert dieser Saison präsentieren die Ensemblemitglieder ihr musikalisches Können auf den Gongs, Metallofonen, Trommeln, Saiteninstrumenten, Flöte und Gesang. Im Gamelan gibt es immer eine Melodie, die sich allerdings oft zwischen zahlreichen Schichten von Verzierungen und Improvisationen versteckt und sich aus den Partien verschiedener Instrumente zusammensetzt. Zunächst sieht die Musik sehr perkussiv aus und klingt auch so – aber wer etwas länger zuhört, entdeckt gesangliche Phrasen. Das Repertoire reicht von zarter Kammermusik bis zu Stücken voll wilder Energie. Dabei bleibt immer Raum für Improvisation, sodass die Musik jedes Mal ein wenig anders klingt.
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Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Hilary Hahn / Omer Meir Wellber
Elbphilharmonie
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg Hilary Hahn, Violine Dirigent: Omer Meir Wellber Max Bruch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-Moll op. 26 / Mit Überschreibung des 1. Satzes von Barbara Assiginaak (Uraufführung) Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 »Aus der Neuen Welt« ZEITSPIEL ZEHN Die Philharmonischen Konzerte des Staatsorchesters Hamburg werden zu ZeitSpielen und überschreiten die Grenzen des Gewöhnlichen: In diesem Konzert ist Barbara Assiginaaks kompositorische Interpretation von Max Bruchs klanglicher Vorstellungskraft zu hören – denn der Erste Satz dessen Violinkonzerts wird durch eine Neukomposition aus ihrer Feder ersetzt, inspiriert vom Original. Bruch begegnet uns in unserer heutigen Zeit als Spiegel der Vergangenheit und zugleich durch Assiginaak als Teil des Hier und Jetzt. Dieses musikalische Spiel ohne Berührungsängste eröffnet neue Perspektiven auf unsere Musikkultur, unser Denken und Sein, auf unsere Art, Musik zu rezipieren. »Es ist eine Art von Zeitreise, bei der man eine Unterhaltung mit dem Komponisten führt. Ich habe so etwas bereits vor einigen Jahren mit Beethovens Zweiter Sinfonie gemacht. In meiner Vorstellung habe ich mich in ein Insekt verwandelt und bin in das Jahr 1802 zurückgeflogen, direkt in sein Ohr hinein. Auf dieser Reise wurde ich Zeugin beim Entstehen seiner Ideen – seiner Exzentrik, seinem Frust, seinem Humor und seiner innersten Gedanken.« – Barbara Assiginaak 5.7.: Einführung: 10:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal 6.7.: Einführung: 19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
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| Konzert
Norddeutsche Orchesterakademie / Kiril Stankow
Elbphilharmonie
Norddeutsche Orchesterakademie Dirigent: Kiril Stankow Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 9 Mit seiner Neunten Sinfonie wagt Gustav Mahler ein letztes großes Bekenntnis: In seinem wohl persönlichsten Werk geht der – damals bereits schwer herzkranke – Komponist bis an die äußersten Grenzen menschlicher Empfindung. Schmerz und Glück, Verzweiflung und Liebe, leidenschaftliche Ausbrüche und zarte Entrückung – all das verschmilzt zu einer Musik zwischen letztem Lebensdurst und endgültigem Loslassen. Am Ende verglimmt die Sinfonie in einer Folge von Tönen, die noch lange nachhallen – ein leiser, ergreifender Abschied, der zugleich das Leben feiert. Die Norddeutsche Orchesterakademie ist ein Projektorchester, in dem einmal im Jahr Studierende, Profis und Laien zu einer intensiven Arbeitsphase zusammenkommen – ein vielfältiges Kollektiv von Menschen aller Alters- und Berufsgruppen, die eines vereint: die unbedingte Leidenschaft für Musik.
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| Chor
Chor zur Welt
Elbphilharmonie
Chor zur Welt Leitung: Jörg Mall Dramaturgie: Janina Zell Konzeption und Coaching: Stephan Lutermann Konzeption und Coaching: Lars Scheibner Makiko Eguchi, Korrepetition Sem Ribeiro Albuquerque Wendt, Bassklarinette Christoph Selbach, Klavier, Synthesizer Tobias Hertlein, Schlagzeug, Percussion »Sounds of Silence« Werke von di Lasso, Mendelssohn, Vasks, Simon & Garfunkel u.a. zu den Themen »Ende« und »Aufbruch« Der Chor zur Welt bringt Menschen und Lieder aus allen Regionen der Erde zusammen. Die rund 60 Laiensängerinnen und -sänger singen in verschiedenen Sprachen und mit großer Neugier auf die Musik anderer Kulturen. Unter der Leitung von Jörg Mall widmen sie sich im Programm »Sounds of Silence« den Themen »Ende« und »Aufbruch«.
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| Konzert
Robert-Schumann-Philharmonie / Ksenija Sidorova / Benjamin Reiners
Elbphilharmonie
Ksenija Sidorova, Akkordeon Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz Dirigent: Benjamin Reiners Fazıl Say: Konzert für Akkordeon und Orchester (Uraufführung) Franz Schubert: Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 »Große« Wilhelm Stenhammar: Konzertouvertüre »Excelsior!« op. 13 Ksenija Sidorova, gefeierte Virtuosin und Portraitkünstlerin des SHMF 2026, präsentiert die Uraufführung eines Konzerts, das eigens für sie entstanden ist – komponiert von Fazıl Say, dem visionären Klangarchitekten und Portraitkünstler des vergangenen Festivalsommers. »Für mich geht ein Traum in Erfüllung. Ich war immer überzeugt, dass Fazıl für das Akkordeon etwas Einzigartiges erschaffen kann – weil er Tradition und eigene Handschrift so unverwechselbar verbindet«, erzählt Sidorova. »Anfangs zögerte Fazıl: Das Instrument sei zu komplex. Doch dann habe ich ihm seine Klavierballaden auf dem Akkordeon vorgespielt, und er sagte: Lass uns ein Akkordeonkonzert machen!« Im zweiten Teil erklingt Schuberts monumentale Sinfonie Nr. 8, deren überströmende Melodik und rhythmische Energie bis heute faszinieren. So treffen in diesem Konzert Says klangverwandte Tonsprache und Schuberts sinfonischer Weitblick aufeinander – leuchtend, ausdrucksstark und weltumspannend.
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Daniel Arias / Emiliano Ramniceanu
Elbphilharmonie
Daniel Arias, Violoncello Emiliano Ramniceanu, Klavier Astor Piazzolla: Adiós Nonino Histoire du tango Milonga del ángel La muerte del ángel Resurrección del ángel Libertango Oblivion Le Grand Tango Leidenschaft, Rhythmus, Klangpoesie Der Tango als Kunstform, als Lebensgefühl – und als musikalische Neuerfindung: Astor Piazzolla hat mit seinem »Tango Nuevo« eine ganz eigene Klangsprache geschaffen, in der sich Tradition und Moderne auf einzigartige Weise verbinden. Piazzollas Musik erzählt von seiner Heimat Buenos Aires, von Sehnsucht, Aufbruch und urbaner Melancholie. Die beiden Ausnahmemusiker Daniel Arias (Violoncello) und Emiliano Ramniceanu (Klavier) widmen sich in diesem Konzert ganz dem facettenreichen Schaffen des argentinischen Meisters. Mit großer Intensität und stilistischer Souveränität entfalten sie ein Programm von großer Ausdruckskraft, rhythmischer Energie und poetischen Klangnuancen. Ihr fein abgestimmtes Zusammenspiel, geprägt von ihrer gemeinsamen Herkunft aus Venezuela, verleiht der Interpretation dabei eine besondere Lebendigkeit. Im Zentrum stehen berühmte Werke wie »Libertango«, »Oblivion« und »Le Grand Tango«, die längst zu Klassikern avanciert sind. Daneben erklingen mit der Suite »Histoire du Tango« sowie den drei »Ángel«-Stücken eindrucksvolle Kompositionen, die Piazzollas unverwechselbare Handschrift in all ihren Facetten zeigen: von rauer Ursprünglichkeit über melancholische Innigkeit bis hin zu eruptiver Ausdruckskraft.
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»Soziale Symphonie«
Elbphilharmonie
asambura ensemble Sia Liebermann, Gesang Akademist:innen der TONALi Bühnenakademie Antonia Brinkers, Sopran Henriette Henoch, Sopran Chiara Ducomble, Mezzosopran Daniel Calvo Valcárcel, Saxofon Pau Llop Rodríguez, Posaune Ipek Atila,, Violine Viviane Ruof, Violine Lara Jakobi, Violoncello Jugendliche der TONALi Patenschulen Ida-Ehre-Schule Stadtteilschule Winterhude Stadtteilschule Helmuth Hübener Nelson-Mandela-Schule Stadtteilschule Blankenese Brecht-Schule Anwohnende aus dem Kunstschutzgebiet Publikumskünstler:innen Das Konzert schenkt – trotz oder vielleicht gerade in diesen aufgeregten Zeiten – Mut Zur Utopie! Wie können wir wieder träumen? Wie klingt unser Übermorgen? Wofür schlagen unsere Herzen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Uraufführung der dritten »Sozialen Symphonie«, die den Höhepunkt des TONALi Festivals 2026 in der Elbphilharmonie bildet. In fünf Sätzen zeigt die dritte »Soziale Symphonie« Antworten voller geheimnisvoller Geborgenheit, mutiger Überraschungen und origineller Fantasie: Musiker:innen und Publikum erleben zusammen ein unvergessliches Konzert, in dem Musik, Raum und alle Beteiligten miteinander in Resonanz treten. Was auf der Bühne passiert, beginnt schon Wochen vorher in der Stadt: In zahlreichen kleinen Begegnungen im Slow-Dating-Format treffen Hamburger:innen aufeinander – vom Ich zum Du zum Wir! Kuratiert wird die »Soziale Symphonie« von Franziska Ritter und Christian Siegmund (1:1 Concerts). Gemeinsam mit dem asambura ensemble, Akademist:innen der TONALi Bühnenakademie, Jugendlichen der TONALi Publikumsakademie und Künstler:innen der Stadt erforschen sie, wie aus vielen kleinen Momenten der Verbundenheit ein großes gemeinsames Miteinander – eine Soziale Symphonie – entstehen kann. Im Verlauf des Konzertes wird der renommierte TONALi-Award »Mut zur Utopie« 2026 an Kian Jazdi (Musiker, Kulturmanager und Mitbegründer des Liedstadt Festivals) verliehen, der mit seiner Arbeit die Kraft der Musik für gesellschaftlichen Wandel erlebbar macht und den Staffelstab für die Kuration der 4. Sozialen Symphonie 2027 übernehmen wird.
Konzerte
| Klavierkonzert
Tigran Sargsyan / Klavierabend
Elbphilharmonie
Tigran Sargsyan, Klavier Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier d-Moll op. 31/2 »Der Sturm« Sonate für Klavier cis-Moll op. 27/2 »Mondscheinsonate« Frédéric Chopin: Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23 Valse cis-Moll op. 64/2 Nocturne Es-Dur op. 9/2 Fantaisie-Impromptu cis-Moll op. 66 Andante spianato et grande polonaise brillante Es-Dur op. 22 Ein unvergesslicher Abend mit den Werken zweier Musikgiganten: Ludwig van Beethoven und Frédéric Chopin. Diese Kompositionen stehen für Leidenschaft, Virtuosität und die zeitlose Schönheit der klassischen Musik. Mit technischer Präzision und großer emotionaler Tiefe interpretiert Tigran Sargsyan die Meisterwerke und lädt das Publikum ein, sich von der Kraft und Magie dieser Musik verzaubern zu lassen. Eine besondere Gelegenheit für Kenner und Liebhaber klassischer Klavierkunst ebenso wie für alle, die sich von der einzigartigen Verbindung von Melodie und Emotion berühren lassen möchten.
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| Konzert
Liniker
Elbphilharmonie
Die brasilianische Sängerin und Songwriterin Liniker ist bereits seit jeher verrückt nach Kunst. Aufgewachsen in Araraquara, einer kleinen Stadt knapp 270 km entfernt von São Paulo, begleitete sie bereits als Kind ihre Mutter und ihren Onkel regelmäßig zu Samba-Rock-Sessions. Es folgte ein Theater-Studium in Santo André – eine Erfahrung, die eine wichtige Rolle bei der Entwicklung ihrer künstlerischen Identität spielen sollte. Erste Bekanntheit erreichte Liniker 2015 mit der Veröffentlichung der EP »Cru«, die unter dem Namen Liniker e os Caramelows online veröffentlich wurde. Seither tourte sie ausgiebig durch Brasilien und die Welt und veröffentlichte in gleicher Besetzung die Alben »Remonta« und »Goela Abaixo«, wobei letzteres eine Latin-Grammy-Nominierung für das beste Rock-oder Alternative-Album in portugiesischer Sprache erhielt. Außerdem spielte sie die Rolle der Cassandra in der Amazon Prime Serie »Manhãs de Setembro«, was das Glamour Magazin dazu veranlasste, sie in der Kategorie Schauspielerin ihrer Geração Glamour Awards als »Game-Changer« auszuzeichnen. Im selben Jahr veröffentlichte Liniker ihr erstes Soloalbum, »Indigo Borboleta Anil«, auf dem sie mit Milton Nascimento, Tássia Reis, DJ Nyack, Tulipa Ruiz, Orquestra Jazz Sinfônica, Letieres Leite und dem Orkestra Rumpilezz zusammenarbeitete. Das Album wurde 2022 für drei Latin Grammys nominiert und gewann den Preis für das beste populäre Musikalbum in portugiesischer Sprache. Damit war Liniker die meistnominierte brasilianische Künstlerin dieses Jahres und die erste Transgender-Künstlerin, die jemals einen Latin Grammy gewann. Mit ihrer ersten Solo-Tournee reiste Liniker durch Brasilien und lieferte gefeierte Auftritte bei großen Festivals, unter anderem auf der Sunset Stage beim Rock in Rio 2022 und beim ersten Primavera Sound São Paulo. 2023 gab sie dann auch ihr Solo-Debüt in Europa mit ausverkauften Konzerten in Spanien, Portugal, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden und Deutschland. Im selben Jahr wurde sie von der Brasilianischen Akademie für Kultur (ABC) als »Immortal« geehrt. Liniker ist eine der wenigen brasilianischen Künstlerinnen, die bei NPR Tiny Desk, Colors Studio und großen Festivals wie Glastonbury, Roskilde und Rock in Rio aufgetreten sind. Zuletzt veröffentlichte Liniker das Album »CAJU«, das sie gemeinsam mit Fejuca und Gustavo Ruiz produziert hat – dem gleichen Trio, das auch hinter der Produktion von »ndigo Borboleta Anil« steht. »CAJU« ist ein sehr persönliches Album, das eine eklektische Mischung aus verschiedenen Stilen vereint, darunter Pop, Samba, Jazz und House bis hin zu Pagode, Arrocha, Disco und Reggae. Das Album enthält Kollaborationen mit Lulu Santos, BaianaSystem, ANAVITÓRIA, Pabllo Vittar, Priscila Senna. »CAJU« sollte der endgültige Durchbruch für Liniker werden: Nur zehn Tage nach seiner Veröffentlichung wurde ihr zweites Soloalbum zu einem Meilenstein in ihrer Karriere und erzielte über 200 Millionen Streams auf allen Plattformen – davon allein 6 Millionen in den ersten 24 Stunden. Das Album erreichte Platz 6 der Spotify Global Top Album Debut Charts, während 13 der 14 Titel in die Top 100 von Apple Music Brasilien kamen. Sowohl das Album als auch der Titelsong schossen innerhalb von nur drei Tagen nach der Veröffentlichung auf Platz 1 der iTunes-Charts in Brasilien. Nun also kommt Liniker erstmals endlich auch nach Hamburg – und welchen schöneren Ort könnte man sich wünschen, als den Großen Saal der Elbphilharmonie?
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| Jazz
MILES 100: Terence Blanchard & Ravi Coltrane
Elbphilharmonie
Terence Blanchard, trumpet Ravi Coltrane, saxophone Charles Altura, guitar Tom Oren, piano David Ginyard, bass guitar Jaylen Petinaud, drums Doppelte Geburtstagsparty John Coltrane zählt zu den einflussreichsten Jazz-Musikern überhaupt. Zusammen mit dem kongenialen Trompeter Miles Davis prägte der Saxofonist den Sound der 1950er/60er Jahren und war an richtungsweisenden Aufnahmen wie »Milestones« und dem Millionen-Seller »Kind of Blue« beteiligt. Auch sein eigenes Album »Giant Steps« zählt zu den wichtigsten Jazz-Platten dieser Zeit. Zum 100. Geburtstag der beiden Musik-Giganten verneigen sich zwei der größten Jazzer unserer Zeit vor dem Erbe ihrer Vorfahren. Für den gefeierten Saxofonisten Ravi Coltrane trifft das sogar wortwörtlich zu: Als Sohn von John Coltrane und der Pianistin und Harfenistin Alice Coltrane setzt er seit Jahrzehnten den Weg seiner Eltern fort. Wie sie, verbindet auch er die reiche Jazz-Tradition mit einer innovativen Grundhaltung, die ihn zu immer neuen musikalischen Ufern führt. Neben seiner Band ist auch der Miles-Enthusiasten Terence Blanchard auf der Bühne. Blanchard, der seine Karriere bei den »Jazz Messengers« begann, hat als Trompeter und Komponist längst Legendenstatus in der Jazz-Szene. Für seine Filmmusik zu »BlacKkKlansman« and »Da 5 Bloods« von Regisseur Spike Lee war er jeweils für einen Oscar nominiert. Gemeinsam schlagen die Musiker die Brücke zwischen der Musik des genialen Coltrane-Davis-Duos und dem Jazz unserer Zeit.
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