Konzerte / Konzerthaus
Elbphilharmonie Hamburg
Hamburg, Platz der Deutschen Einheit 4
- Heute: Orchestre symphonique de Montréal / Alisa Weilerstein / Rafael Payare
- Morgen: Best of Poetry Slam
- Kansas City Symphony / Gil Shaham / Matthias Pintscher
- Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Fazıl Say / Omer Meir Wellber
- Bundesjugendorchester / Giorgi Gigashvili / Aurel Dawidiuk
- Saisoneröffnung: Pittsburgh Symphony Orchestra / Alexandre Kantorow / Manfred Honeck
- Pittsburgh Symphony Orchestra / Augustin Hadelich / Manfred Honeck
- MIKIs Takeover! Ensemble / JORIS
- Tim Henning Lüttge / Yun Xu
- Opening Night: NDR Elbphilharmonie Orchester / Stephan Cürlis / Alan Gilbert
- Workshop: Klassiko Orchesterinstrumente
- Latin American Rhapsody
- Hamburger Pianosommer
- Pre-Opening Harbour Front Literaturfestival
- O/Modernt / VOCES8 Scholars / Hugo Ticciati
- Wiener Philharmoniker / Hilary Hahn / Tugan Sokhiev
- lautten compagney BERLIN / Asya Fateyeva
- NDR Elbphilharmonie Orchester / Janine Jansen / Alan Gilbert
- Annett Louisan
- Singin’ IDA! & Friends
- Xi Zhai / Klavierabend
- Inga Rumpf & Friends and very special guests
- Philharmonia Orchestra / Anna Lapwood / Kerem Hasan
- Ensemble Resonanz / Anna Prohaska / Enno Poppe
- Monteverdi-Chor Hamburg / lautten compagney BERLIN / Antonius Adamske
- NDR Elbphilharmonie Orchester / Mao Fujita / Cristian Măcelaru
- JazzWerk Big Band / Dirk Bleese
- Mahler Academy Orchestra / Philipp von Steinaecker
- Workshop: Kosmos Klang
- Moses Yoofee Trio
- International Mendelssohn Festival Hamburg 2026: »Elfen in der Elphi«
- Anna von Hausswolff
- Philharmonisches Kammerkonzert
- International Mendelssohn Festival Hamburg 2026: »Triumph der Tasten«
- Jan Weiler
- Markus Lanz: »Grönland – Meine Reisen ans Ende der Welt«
- NDR Kammerkonzert
- Djavan
- Symphoniker Hamburg / Sylvain Cambreling
- Schulkonzert »Ausflug zum Mond«
- International Mendelssohn Festival Hamburg 2026: »Spiel und Eleganz«
- The Young ClassX Chöre & Orchester
- Funkelkonzert L / Ausflug zum Mond
- International Mendelssohn Festival Hamburg 2026: »Kraft und Gestalt«
- West-Eastern Divan Orchestra / Daniel Barenboim
- Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Truls Mørk / Bertrand de Billy
- International Mendelssohn Festival Hamburg 2026: »Ausklang in die Weite«
- Omar Sosa / Seckou Keita / Steffen Schorn / NDR Bigband
- Albert Schweitzer Jugendorchester / David Wurm / Nane Schulz / Sebastian Beckedorf
- Gstaad Festival Orchestra / Daniel Hope / Jaap van Zweden
- Workshop: Klassiko Schlaginstrumente
- Funkelkonzert S / Obotaqua
- Workshop: Kreativ Klangsafari
- Hamburgs neues Konzerthaus
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Albert Schweitzer Jugendorchester / David Wurm / Nane Schulz / Sebastian Beckedorf
Elbphilharmonie
Albert Schweitzer Jugendorchester Nane Schulz. Flöte David Wurm, Violine Leitung: Sebastian Beckedorf Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Flöte und Orchester G-Dur KV 285c Pablo de Sarasate: Carmen-Fantasie für Violine und Orchester op. 25 Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale« Das Albert Schweitzer Jugendorchester Hamburg kehrt nach zwei äußerst erfolgreichen Auftritten im Großen Saal der Elbphilharmonie zurück in dieses Konzerthaus. Das Programm des Abends verbindet Mozarts elegante Klangsprache mit Sarasates virtuoser Opernfantasie und Beethovens malerischer Sinfonie. Den Beginn bildet Mozarts Erstes Flötenkonzert, dass viele Eigenheiten von Mozarts späteren Kompositionen aufweist: Viele Passagen wirken leicht, sind aber technisch hoch anspruchsvoll. Sowohl für Orchester als auch Solisten sind hier technisch und musikalisch gefordert. Anschließend folgt Pablo de Sarasates Carmen-Fantasie für Violine und Orchester. Ausgehend von Themen aus Bizets Oper »Carmen« entsteht ein brillantes Konzertstück; auch dieses voll mit technischen Herausforderungen und musikalischen Kontraste. Abschließend erklingt Ludwig van Beethovens Sechste Sinfonie, die sogenannte »Pastorale«. Beethoven beschreibt darin verschiedene Eindrücke eines Aufenthalts auf dem Land. Vom ruhigen Ankommen, über eine Szene am Bach, über Gewitter und anschließendem Dankgesang. Das Albert Schweitzer Jugendorchester Hamburg vereint junge Musikerinnen und Musiker aus Hamburg und der Region. Unter der Leitung von Sebastian Beckedorf erarbeitet das Orchester regelmäßig sinfonische Programme und tritt in unterschiedlichen Konzertformaten auf.
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Omar Sosa / Seckou Keita / Steffen Schorn / NDR Bigband
Elbphilharmonie
NDR Bigband Seckou Keita, kora, vocals Omar Sosa, piano director: Steffen Schorn Der aktuelle Siemens-Musikpreisträger Jordi Savall hat durch Forschungen und in Aufnahmen nachgewiesen, dass ein wesentlicher Teil der Musik Mittel- und Südamerikas aus Afrika stammt. »Sag’ ich doch schon lange!«, könnte Omar Sosa sagen. Denn der kubanische Pianist hat sich von Anfang an nicht nur mit Son, Soul, Elektronica, klassischer Musik und Hip-Hop, sondern durch seine afrokubanische Santerìa-Religion auch mit den Wurzeln der kubanischen Musik beschäftigt. Dabei ist er nicht nur auf Kuba, sondern auch in Ecuador und den USA fündig geworden.»Wenn man sich mit den Traditionen beschäftigt, entdeckt man eben auch die Verbindungen in unserer Kultur. Das ist universal, weil die afroamerikanische Musik in einem wesentlichen Teil afrikanisch ist.« Die Santerìa schickte Sosa einst auf die Reise, auf dieser entdeckte er um die Jahrtausendwende auch marokkanische Gnawa-Musik, spielte mit nordwest- und westafrikanischen Musikern zusammen, unter anderem seit 2012 mit Seckou Keita. Den senegalesischen Kora-Spieler und Sänger lernte Sosa zufällig in London kennen; man habe ein bisschen gejammt, und weil das so gut funktioniert habe, zwei Wochen später in Osnabrück im Studio gestanden. Die Arrangements zu »Raíces unidas« stammen von Jaques Morelenbaum, auch er ein alter Bekannter von NDR Bigband und Omar Sosa, der bereits das gemeinsame Album »Ceremony« arrangierte, das 2011 den Jazz Echo gewann. Wenn der brasilianische Cellist sich nun zusammen mit Omar Sosa, Seckou Keita und der NDR Bigband an den großen Musiktisch setzt, ist das sowohl ein Sprung ins Neue wie auch ein Zwischenresümee – »raíces unidas«, vereinte Wurzeln eben, gewachsen aus Neugier und Respekt. Denn im gemeinsamen Musizieren, so Sosa, da zeige man Liebe, Mitgefühl und Menschlichkeit.
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Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Truls Mørk / Bertrand de Billy
Elbphilharmonie
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg Truls Mørk, Violoncello Dirigent: Bertrand de Billy Antonín Dvořák: Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104 Richard Strauss: Eine Alpensinfonie op. 64 »Ein Stück Holz, das oben kreischt und unten brummt.« Ein großer Freund des Cellos war Antonín Dvořák diesem berühmten Zitat zufolge nicht – und doch schuf er eines der wichtigsten spätromantischen Solokonzerte für dieses Instrument. Dabei erklang zunächst eine »Sinfonie in h-Moll« in seinen Ohren, als er während seines Aufenthalts in den Vereinigten Staaten 1893 erstmals das Rauschen der Niagarafälle hörte. Unter dem Eindruck des Cellokonzerts seines Kollegen Victor Herbert wurde daraus in den darauffolgenden Jahren ein mitreißendes Konzert, in dem Dvořák das einst missachtete Soloinstrument unnachahmlich zum Singen bringt. In seiner meisterhaft instrumentierten Alpensinfonie beschreibt Richard Strauss eine Wanderung in den Alpen vom Sonnenaufgang, über den Aufstieg, die Szenerie auf dem Gipfel, bis hin zum einsetzenden Gewitter und dem darauf folgenden Abstieg – jeweils mit einer plastischen Vertonung der dazugehörigen Naturereignisse. Dabei ist das Werk weitaus mehr als eine spätromantische Tonmalerei: Die zyklische Anlage vom Morgengrauen bis zur Dämmerung kann auch als zeitlose Allegorie auf das menschliche Leben betrachtet werden. Einführung 10:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
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International Mendelssohn Festival Hamburg 2026: »Ausklang in die Weite«
Elbphilharmonie
5um3 Meret Louisa Vogel, Flöte Jiyeon Noh, Oboe Max Godinić, Klarinette Annika Koll, Fagott Una Weske, Horn Fine Arts Quartet Ralph Evans, Violine Efim Boico, Violine Gil Sharon, Viola Niklas Schmidt, Violoncello Mark Gothóni, Violine Anna Kreetta Gribajcevic, Viola Arto Noras, Violoncello Jens Bomhardt, Kontrabass Alon Goldstein, Klavier Juhani Lagerspetz, Klavier Felix Mendelssohn Bartholdy: Trois Fantaisies ou Caprices op. 16 Carl Maria von Weber: Klavierquartett B-Dur op. 8 Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester C-Dur KV 467 Stephen Montague: Thule Ultima Das Abschlusskonzert öffnet den Raum für Weite, Fantasie und klangliche Perspektiven. Mendelssohns »Fantaisies ou Caprices« verbinden Freiheit und Form, während Webers Klavierquartett einen Blick auf die Anfänge romantischer Klangsprache wirft. Mozarts Fantasie KV 608 erscheint als eindrucksvolle Klangarchitektur, die sich in der kammermusikalischen Fassung seines Klavierkonzerts KV 467 zu einem Zustand von Leuchtkraft und innerer Ruhe erweitert. Mit Stephen Montagues »Thule Ultima« öffnet sich schließlich ein moderner Horizont – ein Ausklang, der das Festival in einen weiten, offenen Klangraum entlässt.
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West-Eastern Divan Orchestra / Daniel Barenboim
Elbphilharmonie
West-Eastern Divan Orchestra Dirigent: Daniel Barenboim Franz Schubert: Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759 »Unvollendete« Richard Wagner: Vorspiel und Liebestod aus der Oper »Tristan und Isolde« WWV 90 Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica« Zwischen Vision und Verantwortung Das West-Eastern Divan Orchestra und sein Gründer und langjähriger Leiter Daniel Barenboim verbindet mehr als eine künstlerische Zusammenarbeit. Seit 1999 steht das Ensemble für die Idee, durch gemeinsames Musizieren Dialog zu ermöglichen – über kulturelle und politische Grenzen hinweg. Barenboims Arbeit mit jungen Musikerinnen und Musikern aus dem Nahen Osten versteht sich dabei nicht nur als künstlerisches Projekt, sondern als gelebte Überzeugung: Klang als Raum der Begegnung, Präzision als Voraussetzung für gegenseitiges Zuhören. Aus dem Anspruch des Dialogs erwächst ein Abend, der musikalische Extreme nebeneinanderstellt. Kaum eine Sinfonie beginnt so düster und bedrohlich, wie die »Unvollendete« von Franz Schubert, die rätselhafte Klangwelten und blumige Walzerseligkeit aufeinanderprallen lässt. Ein Meilenstein der Musikgeschichte im Taschenformat ist mit Auszügen der instrumentalen Fassung von Richard Wagners Oper »Tristan und Isolde« zu erleben: Ein harmonisch derart kühnes, in mehrfacher Hinsicht grenzüberschreitendes Werk hatte die Opernbühne bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht erlebt. Ludwig van Beethovens »Eroica« war eine bis dahin unerhört lange, schwierige und heroische Sinfonie, die während Napoleon Bonapartes Eroberungskriegen entstand.
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International Mendelssohn Festival Hamburg 2026: »Kraft und Gestalt«
Elbphilharmonie
Fine Arts Quartet Ralph Evans, Violine Efim Boico, Violine Gil Sharon, Viola Niklas Schmidt, Violoncello 5um3 Meret Louisa Vogel, Flöte Jiyeon Noh, Oboe Max Godinić, Klarinette Annika Koll, Fagott Una Weske, Horn Peijun Xu, Viola Ludwig van Beethoven: Streichquartett F-Dur op. 18/1 Anton Reicha: Quintett f-Moll op. 99/2 Ludwig van Beethoven: Streichquintett C-Dur op. 29 »Kraft und Gestalt« richtet den Blick auf musikalische Form als Ausdruck von Energie und Struktur. Beethovens frühes Streichquartett op. 18 Nr. 1 zeigt bereits die Spannung zwischen klassischer Ordnung und individueller Handschrift. Anton Reichas Bläserquintett erweitert dieses Denken durch klangliche Experimente und neue formale Ansätze. Im zweiten Teil verdichtet sich die Perspektive: Beethovens Streichquintett op. 29 verbindet Kraft und Fülle mit einer klaren architektonischen Anlage und macht hörbar, wie musikalische Gestalt aus innerer Bewegung entsteht.
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The Young ClassX Chöre & Orchester
Elbphilharmonie
The Young ClassX Ensemble Fanny Mendelssohn Jugendorchester Moses Mendelssohn Kammerorchester Youngster Ensemble The Young ClassX Schulchor Nuron Mukumi, Klavier Leitung: Clemens Malich Leitung: Maria Ludwig-Petersen Wolfgang Amadeus Mozart: Andante / aus: Konzert für Klavier und Orchester C-Dur KV 467 Dmitri Schostakowitsch: Lento / aus: Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester c-Moll op. 35 Mieczysław Weinberg Aria op. 9 sowie Musik von Queen, aus dem Film »The Greatest Showman« u.a. Klassik ist King und Queen ist auch mit dabei! Voller Power werden gleich fünf Jugendensembles und -orchester an diesem Abend gemeinsam auf der Bühne stehen, darunter das Fanny Mendelssohn Jugendorchester, das Moses Mendelssohn Kammerorchester aus der Mendelssohn Orchesterfamilie sowie die besten Sänger:innen aus dem Chorbereich von The Young ClassX. Warum das Konzertprojekt »Macht!Musik!« so einzigartig ist? Neben den erarbeiteten Musikstücken präsentieren die Jugendlichen selbst erstellte Textbeiträge zum Thema Macht, Streit, aber auch Versöhnung. Darüber hinaus spannt es einen Bogen – nein, gleich mehrere – zwischen den Jahrhunderten, zwischen Chor und Orchestermusik, zwischen Schule und Bühne, zwischen bekanntem, bühnenerprobtem Pianisten und jungen Musikschaffenden, die teilweise zum ersten Mal auf der großen Bühne der Elbphilharmonie stehen. Seid ihr dabei, wenn der letzte Ton von Schostakowitschs Klavierkonzert verklingt und es mit Queen heißt: »Don’t Stop Me Now«? Gegründet wurde The Young ClassX e.V. von der Otto Group und dem Ensemble Salut Salon. Seit 2008 hat das Musikförderprogramm mit Chor- und Orchester-Projekten sowie MusikMobil-Fahrten über 40.000 Kinder und Jugendliche erreicht – und steht dabei für eine Energie, die, ganz im Sinne von »Don’t Stop Me Now«, jungen Menschen kreative Freiräume eröffnet.
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International Mendelssohn Festival Hamburg 2026: »Spiel und Eleganz«
Elbphilharmonie
Fine Arts Quartet Ralph Evans, Violine Efim Boico, Violine Gil Sharon, Viola Niklas Schmidt, Violoncello Peijun Xu, Viola Anna Kreetta Gribajcevic, Viola Jens Bomhardt, Kontrabass Stepan Simonian, Klavier Alon Goldstein, Klavier Jean Marie Leclair: Sonate c-Moll op. 12/5 für zwei Violinen York Bowen: Phantasy für Viola und Klavier op. 54 Carl Maria von Weber: Andante und Rondo ungarese c-Moll J 79 für Viola und Klavier Domenico Scarlatti: Drei Sonaten für Klavier Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester A-Dur KV 488 »Spiel und Eleganz« widmet sich der feinen Balance zwischen Virtuosität und stilistischer Klarheit. Jean-Marie Leclairs Sonate zeigt barocke Beweglichkeit und strukturelle Präzision, während York Bowen und Carl Maria von Weber die Viola als ausdrucksreiches, farbenreiches Instrument in den Mittelpunkt rücken. Nach der Pause entfalten Scarlattis Sonaten eine konzentrierte Form des musikalischen Spiels, das sich in Mozarts Klavierkonzert KV 488 zu vollendeter Ausgewogenheit erweitert – ein Werk, in dem Eleganz, Transparenz und Ausdruck in idealer Balance erscheinen.
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Symphoniker Hamburg / Sylvain Cambreling
Elbphilharmonie
Symphoniker Hamburg EuropaChorAkademie Sarah Wegener Sopran Anke Vondung, Alt Seungwoo Simon Yang, Tenor Yannick Debus, Bass Boris Giltburg, Klavier Dirigent: Sylvain Cambreling George Gershwin: Konzert für Klavier und Orchester F-Dur Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem d-Moll KV 626 / mit einem neuen Schluss nach Fragmenten von Mozart / Auftragskomposition von Fabrizio Cassol Unter der Leitung von Sylvain Cambreling treffen im Sonderkonzert in der Elbphilharmonie George Gershwins Klavierkonzert mit dem Pianisten Boris Giltburg und Mozarts Requiem aufeinander – zwei Werke, die auf ganz unterschiedliche Weise Grenzen überschreiten. Gershwins Konzert verbindet die Welt des Konzertsaals mit der Energie des Jazz und des Broadways. Im zweiten Teil erscheint Mozarts Requiem in neuem Licht: Ausgehend von dem unvollendet gebliebenen Meisterwerk führt eine Uraufführung des belgischen Komponisten Fabrizio Cassol die Gedanken und Klänge des Requiems in die Gegenwart weiter. Mit renommierten Solist:innen sowie der EuropaChorAkademie entsteht ein Abend zwischen Erinnerung und Zukunft, Diesseits und Jenseits – ein musikalischer Ausblick ins Ungewisse, der zum Innehalten und Weiterhören einlädt.
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Djavan
Elbphilharmonie
Djavan, vocals Jessé Sadoc, trumpet Rafael Rocha, trombone Marcelo Martins, saxophone, flute Torcuato Mariano, guitar Paulo Calasans, keyboard Renato Fonseca, keyboard Marcelo Mariano, bass guitar Felipe Alves, drums Goldenes Bühnenjubiläum In seiner Heimat Brasilien füllt der Sänger und Gitarrist Djavan auch mit 77 Jahren immer noch die größten Stadien. In diesem Jahr feiert Djavan sein 50-jähriges Bühnenjubiläum und macht im September in der Elbphilharmonie Station. Gemeinsam mit seinem Publikum singt er seine größten Hits und bringt ein Stück brasilianische Musikgeschichte nach Hamburg. Dabei wäre die lebende Musiklegende fast Profi-Fußballer geworden: Die Plattensammlung eines Bekannten entführte den jungen Djavan in die magische Welt der Musik – von Bach und Beethoven über Miles Davis und Ellen Fitzgerald zu traditioneller brasilianischer Musik von Noel Rosa und Tom Jobim. Djavans unfassbare Karriere als einer der bekanntesten Musiker seines Landes nahm dort ihren Ursprung. 1976 veröffentlichte er sein Debütalbum »A Voz, o Violão, a Música de Djavan«, dem sich bis dato 24 weitere anschlossen. Mit seiner Musik erreicht Djavan Millionen Menschen weltweit. Sein Leben wurde mittlerweile auch in einem Musical »Djavan – Vidas para Contar« (Djavan – Leben, die es zu erzählen gilt) für seine Fans erlebbar gemacht.
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NDR Kammerkonzert
Elbphilharmonie
Julius Ockert, Klarinette Anna Theegarten, Viola Hanni Liang, Klavier Wolfgang Amadeus Mozart: Trio für Klarinette, Viola und Klavier Es-Dur KV 498 »Kegelstatt-Trio« Robert Schumann: Märchenerzählungen op. 132 György Kurtág: Hommage à R.Sch. für Klarinette, Viola und Klavier op. 15d Robert Schumann: Fantasiestücke für Klarinette und Klavier op. 73
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International Mendelssohn Festival Hamburg 2026: »Triumph der Tasten«
Elbphilharmonie
Jiyoon Lee, Violine Matthias Lingenfelder, Violine Anna Kreetta Gribajcevic, Viola Niklas Schmidt, Violoncello Jens Bomhardt, Kontrabass Shion Ota, Klavier Annika Treutler, Klavier Felix Mendelssohn Bartholdy: Fantasia fis-Moll op. 28 »Sonate écossaise« Lied ohne Worte fis-Moll op. 67/2 Ignaz Jan Paderewski: Melodie Nr. 2 Ges-Dur op. 16 Béla Bartók: Drei Burlesken Sz 47 Maurice Ravel: La valse / Poème chorégraphique (Fassung für Klavier) Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73 »Triumph der Tasten« rückt das Klavier als vielseitiges Ausdruckszentrum in den Fokus. Mendelssohns Fantasie op. 28 verbindet freie Form mit innerer Geschlossenheit, während seine Lieder ohne Worte und Paderewskis Melodie eine lyrische, gesangliche Dimension eröffnen. Mit Bartóks Burlesken tritt eine schärfere, rhythmisch pointierte Klangsprache hinzu, die das Ausdrucksspektrum erweitert. Ravels La Valse verdichtet diese Entwicklungen zu einem schillernden Strudel zwischen Eleganz und Abgrund. In Beethovens fünftem Klavierkonzert – in kammermusikalischer Gestalt – kulminiert der Abend schließlich in einer Musik von monumentaler Klarheit und strahlender Energie.
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International Mendelssohn Festival Hamburg 2026: »Elfen in der Elphi«
Elbphilharmonie
Jiyoon Lee, Violine Niklas Schmidt, Violoncello Patrick Gallois, Flöte Michel Lethiec, Klarinette Álmos László Tallós, Harfe Juhani Lagerspetz, Klavier Stepan Simonian, Klavier Carl Maria von Weber: Sonate Nr. 5 A-Dur op. 10 Henriette Renié: Légende d’après »les Elfes« de Leconte de Lisle Pablo de Sarasate: Carmen-Fantasie für Violine und Klavier op. 25 Georges Bizet: »Carmen strips« Fantaisie sur des airs de Bizet Carl Maria von Weber: Trio g-Moll op. 63 für Flöte, Violoncello und Klavier Felix Mendelssohn Bartholdy: Suite / aus: Ein Sommernachtstraum op. 61 Zugabe: David Popper: Elfentanz op. 39 für Violoncello und Klavier »Elfen in der Elphi“« bewegt sich zwischen Fantasie, Virtuosität und klanglicher Verwandlung. Carl Maria von Webers Violinsonate eröffnet mit klassischer Eleganz, während Henriette Reniés Harfen-Légende eine schwebende, märchenhafte Klangwelt entfaltet. Die Paraphrasen über Bizets Carmen zeigen Musik als Spiel mit Wiedererkennung und Transformation, in dem Virtuosität zur erzählerischen Kraft wird. Im zweiten Teil erweitert Webers Trio g-Moll die Perspektive in die Kammermusik, bevor Mendelssohns Sommernachtstraum den Raum in ein poetisches Reich zwischen Realität und Imagination verwandelt – ein schillerndes Spiel aus Leichtigkeit und Zauber.
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| Kammerkonzert
Philharmonisches Kammerkonzert
Elbphilharmonie
Minju Kim, Fagott Christian Seibold, Klarinette Pierluigi Santucci, Horn Hugo Moinet, Violine Kostas Malamis, Violine Yitong Guo, Viola Olivia Jeremias, Violoncello Katharina von Held, Kontrabass Jörg Widmann: Oktett Ludwig van Beethoven: Duo für Viola und Violoncello WoO 32 »Mit zwei obligaten Augengläsern« Franz Hasenöhrl: Till Eulenspiegel einmal anders! / Grotesque musicale op. 34 Ludwig van Beethoven: Septett Es-Dur op. 20 Kammermusik lebt von Nähe – musikalisch wie menschlich. In der Kammerkonzertreihe zeigt sich das Philharmonische Staatsorchester in seiner persönlichsten Form: im direkten Austausch, getragen von der Neugier und Handschrift der Musiker:innen selbst. Im Beethoven-Jahr begegnen sie Ludwig van Beethoven dabei nicht als Denkmal, sondern als überraschend gegenwärtige Stimme, deren Musik immer wieder neue Welten eröffnet. »Augenblicke« folgt dieser Spur und zeigt Beethoven als feinsinnigen Humoristen und Spieler mit Erwartungen. Jörg Widmanns Oktett nimmt Tradition auseinander und setzt sie neu zusammen – wie ein Blick durch wechselnde Linsen. Das »Duett mit zwei obligaten Augengläsern« offenbart Beethovens trockenen Witz, während »Till Eulenspiegel einmal anders« die große sinfonische Geste lustvoll ins Kleine überführt. In Beethovens Septett verbinden sich Leichtigkeit, Klangfülle und unerwartete Wendungen – ein vertrautes Werk, das nach der ersten Konzerthälfte wie mit neuen Ohren hörbar ist.
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NDR Elbphilharmonie Orchester / Mao Fujita / Cristian Măcelaru
Elbphilharmonie
NDR Elbphilharmonie Orchester Mao Fujita, Klavier Dirigent: Cristian Măcelaru Missy Mazzoli: Sinfonia (for Orbiting Spheres) Sergej Rachmaninow: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-Moll op. 30 Béla Bartók: Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Sz 106 100 Jahre, viele Stile 1909, 1936, 2013: Drei Entstehungsjahre, drei völlig unterschiedliche Spielarten von Musik! Das Konzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters unter der Leitung von Cristian Măcelaru, aktuell Chef des Cincinnati Symphony Orchestra und des Orchestre National de France, macht die Vermittlung zwischen Tradition und Moderne zum Programm. Mit ihrer 2013 für das Los Angeles Philharmonic Orchestra entstandenen »Sinfonia for Orbiting Spheres« wollte Missy Mazzoli, NDR Composer in Residence 2026/2027, eine Musik »in Form eines Sonnensystems« schreiben. Das Stück bestehe aus »Rokoko-Loops«, die sich in einer größeren Umlaufbahn umeinander winden, und nähere sich dem Publikum an, »nur um im nächsten Moment blitzschnell wieder zu verschwinden«. Am Ende werden sogar Klänge vom Tonband ins All geschickt... Gerade mal 27 Jahre jung und schon ein Stammgast bei den großen internationalen Orchestern und auf den bedeutendsten Bühnen der Welt: Der in Tokio geborene Pianist Mao Fujita räumte Preise sowohl beim Clara Haskil- als auch beim Tschaikowsky-Klavierwettbewerb ab und kommt nun erstmals zum NDR Elbphilharmonie Orchester. Bei seinem Debüt zeigt der geschätzte Mozart-Interpret dabei gleich, dass er im Grunde alles kann: Das legendäre (und aus dem Film »Shine« bekannte) »Rach 3« ist eines der am vertracktesten zu spielenden Klavierkonzerte der gesamten Literatur. Ob der Komponist nun wirklich die meisten Noten pro Zeiteinheit in die Klavierstimme gepackt hat – wie akribische Zahlenfüchse herausgefunden haben wollen – oder nicht: In jedem Fall umfasst sein »Elefantenkonzert« (Artur Rubinstein) kaum zu beziffernde emotionale Dimensionen. Einführung: 19:00 + 10:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
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Anna von Hausswolff
Elbphilharmonie
An den Abbruchkanten von Vergangenheit und Gegenwart, Erinnerung und Vision hat Anna von Hausswolff eine singuläre Stellung als Grenzgängerin zeitgenössischer Klänge inne. Die schwedische Sängerin und Komponistin ist mit ebenso zutiefst persönlichen wie metaphysischen Werk-Konzeptionen über die letzten 15 Jahre zu einer Ikone neoklassischer Musik gewachsen und schreckte dabei nie vor scheinbar unmöglichen Stilfusionen zurück. Kompromisslos, düster und von nahezu spiritueller Intensität getragen. Im Rahmen des Reeperbahn Festival zieht Anna von Hausswolff nun in die Elbphilharmonie ein und wird dort Teil eines Festivalprogramms, das Jahr für Jahr außergewöhnliche Künstler:innen, mutige Klangentwürfe und internationale Perspektiven nach Hamburg bringt. Zwischen Clubkultur auf St. Pauli, besonderen Konzertformaten und musikalischen Entdeckungen aus aller Welt steht das Reeperbahn Festival wie kaum ein anderes Event für Neugier, Atmosphäre und intensive Live-Erlebnisse. Wer vor oder nach dem Konzert Lust auf noch mehr Musik bekommen hat, findet weitere Highlights sowie Mehrtages- und Tagestickets auf www.reeperbahnfestival.com.
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Moses Yoofee Trio
Elbphilharmonie
Ist sie das? Die Jungzellenkur zeitgenössischer Jazz-Fusionen? Wer das für zu hochgegriffen hält, muss Moses Yoofee Trio wohl einfach mal unvermittelt auf der Bühne erleben. Das Trio bringt eine eklektische Dynamik ins Spiel, die vor allem innerhalb der hiesigen Szene nicht gerade an jeder Straßenecke zu finden ist. Wild flottierende Soli, krosse drum fills, fast schon maschinell präzise ausgeführt, Reminiszenzen an den britischen Acid Jazz der frühen 90er und ungemein furchtlose Arrangements machen das Amalgam dieses Trios zu einem Genuss für Frischlinge wie Feinschmecker:innen unkonventioneller Hörerlebnisse. Im Rahmen des Reeperbahn Festival zieht das Trio nun in die ehrwürdigen Hallen der Elbphilharmonie ein, als Teil eines Festivalprogramms, das Jahr für Jahr internationale Newcomer:innen, spannende Entdeckungen und musikalische Grenzgänge aus aller Welt nach Hamburg bringt. Zwischen Clubnächten auf St. Pauli, besonderen Konzertformaten und Begegnungen der internationalen Musikszene steht das Reeperbahn Festival wie kaum ein anderes Event für musikalische Neugier, kulturellen Austausch und unvergessliche Live-Momente. Wer vor oder nach dem Konzert Lust auf noch mehr Musik bekommen hat, findet weitere Highlights sowie Mehrtages- und Tagestickets auf www.reeperbahnfestival.com.
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Mahler Academy Orchestra / Philipp von Steinaecker
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Mahler Academy Orchestra Dirigent: Philipp von Steinaecker Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 9 Das Konzert findet ohne Pause statt. Der Fluch der Neunten Sinfonie »Es fühlte sich an, als wäre Gustav Mahler selbst für kurze Zeit in das Gebäude zurückgekehrt, in dem er sein eigenes Werk mehrmals dirigiert hat«, schwärmte die Zeitung »Trouw« über das ehrgeizige Originalklang-Projekt des Mahler Academy Orchestras. Gemeinsam mit ihrem Leiter Philipp von Steinaecker haben sich Musiker:innen aus den Top-Orchestern dieser Welt zusammengeschlossen, um den historischen Klang der monumentalen Sinfonien Mahlers zum Leben zu erwecken. Dafür treffen sie sich jährlich in Toblach, wo der Komponist Inspiration für sein Spätwerk suchte, und nähern sich auf historischen Instrumenten der Klangwelt der Jahrhundertwende. Mit der Neunten Sinfonie haben sie sich in dieser Saison Mahlers letztes großes Werk vorgenommen, bevor auch bei ihm der »Fluch der Neunten« zugeschlagen hat. Seit Beethoven gilt die Neunte Sinfonie als das finale Werk, neben ihm sind auch Franz Schubert, Anton Bruckner und Antonín Dvořák nicht zu einer Zehnten gekommen. Mahler glaubte fest an diesen Fluch und hatte im wahrsten Sinne des Wortes Todesangst. Arnold Schönberg mythologisierte diesen Fluch ebenfalls: »Die eine Neunte geschrieben haben, standen dem Jenseits zu nahe. Vielleicht wären die Rätsel dieser Welt gelöst, wenn einer von denen, die sie wissen, die Zehnte schriebe. Und das soll wohl nicht so sein.« Auch Mahler sollte die diesen Punkt nicht erreichen – er starb über den Skizzen der Zehnten Sinfonie. Einführung: 19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Foyer Nähe Haupt-Bar (nur Stehplätze)
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