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Symphoniker Hamburg / Ulrich Windfuhr / Hubert Rutkowski
Chopin Festival Hamburg
Hubert Rutkowski, Klavier Ulrich Windfuhr, Dirigent Symphoniker Hamburg Nina Deuse (*1990): Firestarter (Uraufführung) Wolfgang Amadeus Mozart (1756‒1791): Klavierkonzert d-Moll, KV 466 Symphonie g-Moll, KV 550
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Mugitaro - Internationale junge Talente
Chopin Festival Hamburg
Mugitaro Frédéric Chopin (1810‒1849): Ballade g-Moll, op. 23 Gabriel Fauré (1845‒1924): Impromptu f-Moll, op. 31 Franz Liszt (1811‒1886): Zwei Konzertetüden, S.145: Nr. 2 fis-Moll "Gnomenreigen" Isaac Albéniz (1860‒1909): Iberia, Buch I, Nr. 3: "El Corpus en Sevilla" Mugitaro (*2009): Improvisation Frédéric Chopin (1810‒1849): Nocturne Es-Dur, op.9/2 (Jazz-Arrangement von Mugitaro) Carl Philipp Emanuel Bach (1714‒1788): Sonate h-Moll, H.245: Rondo Espressivo (Jazz-Arrangement von Mugitaro) Joseph Kosma (1905‒1969): Autumn Leaves (Jazz-Arrangement von Mugitaro) Mugitaro (*2009): Klavierimprovisation über das Thema von “Heidenröslein” (nach Heinrich Werner) George Gershwin (1898‒1937): Rhapsody in Blue (Arrangement für Klavier solo von Mugitaro) Mugitaro Der 16-jährige Mugitaro hat sich als Pianist und Komponist bereits einen genreübergreifenden musikalischen Werdegang erarbeitet. Seit dem sechsten Lebensjahr studiert er klassisches Klavierspiel, Solfège und Komposition. Darüber hinaus widmet er sich der Jazz-Improvisation sowie der digitalen Musikproduktion mit Digital Audio Workstations (DAWs) und entwickelt dadurch einen eigenen Klangstil, welcher Tradition und Innovation miteinander verbindet. Außerdem ist Mugitaro Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. 2024 gewann er den Gold Prize der Jazz Creator Division und den Silver Prize der Jazz Advanced Division bei der Japan Jazz Pop Piano Competition. 2025 folgten insgesamt fünf Preise, darunter der Grand Prix, beim gleichen Wettbewerb. Außerdem im vergangenen Jahr wurde er bei der sechzehnten All Japan Junior Piano Competition mit dem Gold Prize bei den National Finals, bei der Kanagawa Music Competition mit dem Special Prize und dem JA Kyosai Award der Junior High School Division, bei der Setagaya Music Competition mit dem Gold Prize, bei der Machida Piano Competition mit dem Ersten Preis und dem Machida Music Association Award sowie bei der Kamakura Student Music Competition mit dem First Prize der High School Piano Division und dem Overall Second Prize und dem Kamakura City Council Chairman’s Prize ausgezeichnet. Mugitaro veröffentlicht seine Musik regelmäßig auf YouTube und in sozialen Medien. Zudem ist er Teil eines Organisationsteams für Salonkonzerte. Er vertreibt Noten seiner eigenen Bearbeitungen bekannter Werke, bietet Performance-Coaching an und nimmt an Jazz-Jam-Sessions teil. Im Auftrag von Unternehmen wie Künstlern hat er sich auch als Komponist bewiesen, darunter mit moco Earth Inc. (2023), Arata Sekimoto („Yokai Hakase-chan“) (2023) sowie SOZOW Inc. (2024). Im Januar 2025 trat er bei einem Konzert der Schweizer Botschaft in Tokio auf, im Dezember 2025 konzertierte er mit dem Kammerorchester des Setagaya Music Competition Festivals. Im Einklang mit der Technologie des 21. Jahrhunderts ist Mutigaro bei Youtube (@mugitaro_streetpiano), Instagram (@mugitaro_mus), X (ehemals Twitter, @mugitaro_mus), Note (@mugitaro_mus) und auf seiner persönlichen Website bei mugitaro-website.netlify.app/ vertreten.
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Martin Nöbauer - Historische Claviere
Chopin Festival Hamburg
Martin Nöbauer Preisträger des 17. Beethoven Klavierwettbewerbs Wien 2025, Finalist des Chopin-Wettbewerbs auf historischen Instrumenten Warschau 2023 Hammerflügel Schiedmayer, Nürnberg 1801 Carl Phillip Emmanuel Bach (1714‒1788): Rondo c-Moll, Wq. 59/4 Hammerflügel Joseph Brodmann, Wien um 1815 Ludwig van Beethoven (1770‒1827): Sonate c-Moll, op. 10/1 Sonate d-Moll, op. 10/3 Flügel Pleyel, Paris 1847 Felix Mendelssohn (1809‒1847): Variations sérieuses, op. 54 Frédéric Chopin (1810‒1849): Ballade As-Dur, op. 47 Martin Nöbauer Der österreichische Pianist Martin Nöbauer spielt sowohl auf modernen als auch historischen Instrumenten. Kürzlich gewann er den zweiten Preis sowie den Klemens Kramert-Sonderpreis beim 17. Internationalen Beethoven Klavierwettbewerb Wien, wo er auch im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Petr Popelka auftrat. Nach seinem Erfolg im Jahr 2023 als Finalist beim Zweiten Internationalen Chopin-Wettbewerb auf Historischen Instrumenten in Warschau veröffentlichte das Fryderyk-Chopin-Institut eine CD mit seinen Aufnahmen desselben Wettbewerbs. Er ist zudem erster Preisträger des Internationalen Klavierwettbewerbs Classic on Danube in Wien sowie des an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien ausgetragenen Klavierwettbewerbs der Hildegard Maschmann-Stiftung. Weitere Preise und Auszeichnungen erhielt er beim Internationalen Hammerklavier-Wettbewerb Musica Antiqua in Brügge, im Rahmen der Piano Academy Eppan, der Internationalen Sommerakademie der Universität Mozarteum Salzburg (Auftritt bei den Salzburger Festspielen), bei Musica Juventutis sowie mit dem ersten Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Fortepiano Plus Schloss Kremsegg. Gemeinsam mit Elisabeth Leonskaja musizierte er beim Festival Stars and Rising Stars (München) und kürzlich im Großen Saal des Linzer Brucknerhauses. Er trat bereits bei Festivals wie etwa dem Kulturkreis Deutschlandsberg (Konzertübertragung bei Radio Ö1), den St. Florianer Brucknertagen, dem Festival Haydnregion Niederösterreich, den Musiktagen Mondsee, im Rahmen der Konzertserie VIP Classical in der Dubai Opera sowie im Geburtshaus von Fryderyk Chopin in Żelazowa Wola auf. 2025 erschien seine CD Chanter avec les doigts mit Klavierwerken von Frédéric Chopin beim Label Gramola. Außerdem debütierte er gemeinsam mit der Geigerin Yuki Serino u.a. bei den Festivals Unione Musicale in Turin, den Gustav Mahler-Musikwochen Toblach und beim Festival “Chopin and his Europe” in Warschau. Martin Nöbauer begann sein Studium an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz und studiert derzeit Klavier bei Pavel Gililov an der Universität Mozarteum Salzburg. Weitere künstlerische Impulse erhielt er im Unterricht am Hammerklavier bei Wolfgang Brunner, bei Boris Petrushansky an der Fondazione Accademia Internazionale di Imola sowie als Stipendiat des Aspen Music Festival and School, der Theo and Petra Lieven Piano Foundation sowie der Musikakademie in Liechtenstein, wo er als Student des Imperial-Programms regelmäßig an Intensivwochen teilnimmt.
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Evgeni Koroliov
Chopin Festival Hamburg
Johann Sebastian Bach (1685‒1750): Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll, BWV 903 Felix Mendelssohn (1809‒1847): Lieder ohne Worte Johannes Brahms (1833‒1897): Drei Intermezzi, op. 117 Frédéric Chopin (1810‒1849): Nocturne cis-Moll, op. 27/1 Impromptu As-Dur, op. 29 Fantasie-Impromptu cis-Moll, op. posth. 66 Trois Nouvelles Études, B. 130/1. Andantino Étude f-Moll, op.25/2 Mazurken Scherzo E-Dur, op. 54/4 Evgeni Koroliov Evgeni Koroliov, 1949 in Moskau geboren, ist zweifellos eine herausragende Erscheinung der internationalen Klavierszene. Über sein Spiel schreibt die Süddeutsche Zeitung: „Koroliov behandelt jedes Ding nach seinem Wesen, er interessiert sich in einem emphatischen Sinn für das Sein statt für den Schein.“ In seinem Repertoire, das vom Barock über die Impressionisten bis hin zu Messiaen und Ligeti reicht, nehmen die Werke Johann Sebastian Bachs eine Sonderstellung ein. Der Komponist György Ligeti schwärmte: „Wenn ich nur ein Werk auf eine einsame Insel mitnehmen darf, wähle ich Koroliovs Bach, denn diese Platte würde ich, einsam verhungernd und verdurstend, bis zum letzten Atemzug immer wieder hören“. Seit 1978 lebt Evgeni Koroliov in Hamburg, wo er bis 2015 Professor an der Hochschule für Musik und Theater war. Sein Studium absolvierte er am legendären Tschaikowsky-Konservatoriums in Moskau, zu seinen Lehrern zählten Heinrich Neuhaus, Maria Judina, Lew Oborin und Lew Naumow. Er war Preisträger der Bach-Wettbewerbe in Leipzig und Toronto und gewann 1977 den „Grand Prix“ des Clara-Haskil-Wettbewerbs. Als Solist ist er in vielen der wichtigsten Konzerthäuser Europas aufgetreten, so unter anderem im Concertgebouw Amsterdam, im Teatro Olimpico Rom, bei der Gulbenkian Stiftung Lissabon, im Palais des Beaux Arts Brüssel, im Konzerthaus Berlin, in der Liederhalle Stuttgart, im Konzerthaus Dortmund, in der Laeiszhalle Hamburg und im Münchner Herkulessaal. Er gastierte bei renommierten Festivals wie den Salzburger Festspielen, beim Carintischer Sommer, beim Chopin Festival Warschau, beim Settembre Musica in Turin, bei La Roque d’Anthéron, beim Rheingau Musikfestival, bei den Ludwigsburger Schloßfestspielen, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei der Bachwoche Ansbach und bei den Schwetzinger Festspielen. 2012 spielte er mit dem Orchester des Mariinsky-Theaters in St. Petersburg unter der Leitung von Valery Gergiev Mozart-Klavierkonzerte. Mehrfach konzertierte Koroliov mit der Kremerata Baltica, zudem als Solist mit dem Concerto Budapest und des Beethovenorchesters Bonn. In der Saison 2008/09 war er „Artist in Residence“ der Duisburger Philharmoniker. Im Herbst 2014 war Koroliov mit Bachs „Kunst der Fuge“ im Klavierzyklus der Berliner Philharmoniker zu erleben. Engagements führten ihn zuletzt unter anderem in den Palau de la Música Barcelona, ins Konzerthaus Wien, ins Théâtre des Champs-Elysées Paris, Festspielhaus Baden-Baden und die Philharmonie Essen. Alljährlich ist der Pianist mit einem Recital in der Liszt Akademie Budapest zu Gast. Im Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 spielte Evgeni Koroliov den Zyklus aller Klaviersonaten des Komponisten im Beethovenhaus Bonn. Zu seinen Kammermusik-Partnern gehören Natalia Gutman, Mischa Maisky, das Keller Quartett und das Pražák Quartett. Regelmäßig spielt Koroliov im Klavierduo mit Ljupka Hadzigeorgieva, mit der er Werke von Bach, Schubert, Strawinsky und Ravel, zuletzt auch Beethovens Große Fuge op. 134 eingespielt hat, welche von der Fachkritik sehr positiv aufgenommen wurde. Mit der Pianistin Anna Vinnitskaya, die bei Evgeni Koroliov studiert hatte, spielte er mehrfach Bachs Konzerte für 1, 2 und 3 Klaviere, so auf einer Deutschland-Tournee mit Helmuth Rilling und dem Bach-Collegium Stuttgart, mit der Sinfonia Varsovia beim Festival La Roque d’Anthéron, dem Orchester des Mariinsky Theaters in St. Petersburg, der Kremerata Baltika in Brüssel, Pomeriggi Musicali in Mailand und dem Thüringer Bach-Collegium bei den Thüringer Bach-Wochen. Mit der Kammerakademie Potsdam wurden diese Werke eingespielt (Alpha Classics) und es folgten daraufhin Konzerte in der Elbphilharmonie, in Berlin, Bielefeld, Essen und Ludwigshafen. Evgeni Koroliov hat für TACET, Hänssler Classic, Profil Edition und dem Label des Hessischen Rundfunks hr.klassik aufgenommen. Bachs Goldberg-Variationen wurden von EuroArts als Mitschnitt des Bachfests Leipzig 2008 auf DVD veröffentlicht. Seine Aufnahmen wurden mehrfach ausgezeichnet; zuletzt erhielt er den Preis der Deutschen Schallplattenkritik für die Einspielung von Bachwerken für Klavier solo und Klavierduo mit Ljupka Hadzigeorgieva und 2015 außerdem den Solisten-Preis bei den International Classical Music Awards (ICMA) für seine jüngste Schubert CD.
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Diana Cooper
Chopin Festival Hamburg
Diana Cooper Preisträgerin des Samson-François-Klavierwettbewerbs 2025 Domenico Scarlatti (1685‒1757): Sonate d-Moll, K. 9 Sonate D-Dur, K. 96 Sonate d-Moll, K. 141 Felix Mendelssohn (1809‒1847): Variations sérieuses, op. 54 Enrique Granados (1867‒1916): Allegro de Concierto, op. 46 Frédéric Chopin (1810‒1849): Mazurken, op. 59 Barcarolle, op. 60 Sonate h-Moll, op. 58 Diana Cooper Diana Cooper ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe und gewann beim Samson-François-Internationalen Wettbewerb (Frankreich, 2025), beim Halina-Czerny-Stefańska-Wettbewerb in Poznań (Polen, 2022), beim Internationalen Klavierwettbewerb von Vigo (Spanien, 2022) und beim Chopin-Wettbewerb in Brest (Frankreich, 2017) jeweils den Ersten Preis. 2025 wurde sie zum 19. Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau im Oktober 2025 eingeladen und setzte sich damit unter 642 BewerberInnen zu den 84 zugelassenen PianistInnen durch. Konzertengagements führten sie zu zahlreichen renommierten Festivals und Spielstätten, darunter zum Chopin-Festival Nohant, zum Chopin-Festival Paris (Bagatelle), in den Salle Cortot, zu den Internationalen Festivals von Colmar und Menton, zum Ysaÿe-Festival (Belgien), zum King’s Place in London, an das Teatro Filarmónica in Oviedo, an das Teatro Jovellanos Gijón, in die Filharmonia Kielce (Polen), in die Chopin-Herrenhäuser in Duszniki und Żelazowa Wola sowie zum Hrvatski dom Split (Kroatien). Als Teilnehmerin von Un Été en France avec Gautier Capuçon (2023 und 2024) konzertierte sie sowohl solistisch als auch kammermusikalisch in verschiedenen Regionen Frankreichs, darunter im Grand Est, in Hauts-de-France und auf Korsika. Auch in der Presse wurde sie vielfach gelobt und präsentiert: Auftritte und Porträts erschienen u. a. bei France Musique (Générations Jeunes Interprètes, 2018), France 5 (Fauteuils d’orchestre, 2023) sowie in einem von der BBC gefilmten Meisterkurs mit Yuja Wang (2024). Gefördert von der Fondation Banque Populaire, der Fondation Safran und der Kirckman Concert Society (UK) arbeitete Diana Cooper mit verschiedenen Orchestern zusammen und interpretierte u. a. Chopins Klavierkonzert Nr. 1 mit der Orkiestra Symfoniczna Filharmonii Kaliskiej. Im Jahr 2023 wurde ihr Debütalbum mit Werken von Haydn, Chopin und Ravel veröffentlicht, das im Anschluss an ihren Ersten Preis beim Wettbewerb zur Förderung junger Künstler:innen des Festival du Vexin entstand. Diana Cooper wurde in Tarbes geboren; ihre Mutter ist französisch-spanischer, ihr Vater britischer Herkunft. Sie absolvierte ihr Studium am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris (CNSMDP), an der École Normale de Musique Alfred Cortot sowie am Royal College of Music in London. Zu ihren wichtigsten LehrerInnen zählen Jean-François Heisser, Marie-Josèphe Jude, Rena Shereshevskaya, Norma Fisher und Philippe Giusiano. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie durch die Arbeit mit Cédric Tiberghien an der Philippe-Jaroussky-Akademie (2022–2023).
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Festival-Eröffnungskonzert:
Festival-Eröffnungskonzert:
Hamburger Komponisten – ein Rendezvous mit Chopin
Chopin Festival Hamburg
Alexey Stadler, Violoncello Hubert Rutkowski, Klavier Frédéric Chopin (1810‒1849): Introduction et polonaise brillante C-Dur, op. 3 Abel Tomàs Realp, Violine Emma Stratton, Klavier Johannes Brahms (1833‒1897): Sonate für Violine und Klavier G-Dur, op. 78 Hồ Khánh Vân, Klavier Frédéric Chopin (1810‒1849): Prélude c-Moll, op. 28/20 Carl Philipp Emanuel Bach (1714‒1788): Sonate für Cembalo solo c-Moll, Wq. 60/H. 209 Talia Or, Sopran Olena Kushpler, Klavier Fanny Hensel (1805‒1847): Lieder: Schwanenlied, op. 1/1 Über allen Gipfel ist Ruh, H285 Bergeslust, op. 10/5 Gustav Mahler (1860‒1911): Lieder und Gesänge aus der Jugendzeit: Band 1, Nr. 1: Frühlingsmorgen Band 3, Nr. 1: Ablösung im Sommer Lieder nach Texten von Friedrich Rückert: Ich bin der Welt abhanden gekommen, GMV 41 Malte Henrik Gohr, Klavier Johannes Adolph Hasse (1699‒1783): Cembalosonate d-Moll, op. 7/5 Yunhe Tang, Violine Georg Philipp Telemann (1681‒1767): Fantasie für Violine ohne Bass f- Moll, TWV 40:16 Hubert Rutkowski, Klavier Frédéric Chopin (1810‒1849): Mazurka f-Moll, op. 68/4 Niklas Schmidt, Violoncello Hubert Rutkowski, Klavier Felix Mendelssohn (1809‒1847): Variations concertantes D-Dur, op. 17 Frédéric Chopin (1810‒1849): Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll, op. 65: Largo
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Mnozil Brass
Elbphilharmonie
Mnozil Brass, Blechbläserensemble Thomas Gansch, Trompete, Flügelhorn Robert Rother, Trompete, Flügelhorn Roman Rindberger, Trompete, Flügelhorn Gerhard Füssl, Trompete Leonhard Paul, Posaune, Basstrompete Zoltán Kiss, Tenorposaune, Altposaune Wilfried Brandstötter, F-Tuba Mehr als dreißig Jahre lang schon kurven die sieben Kapazunder mit der größten Selbstverständlichkeit und ihren blitzenden Blasgeräten zwischen Johann Strauss und Frank Sinatra hin und her, zwischen Schostakowitsch und Prince oder auch leidenschaftlich gern von Schubert rüber zu ihren Wahlverwandten von Queen. Die weihevolle Erhabenheit der einen Seite kümmert sie ebenso wenig wie die vermeintliche Banalität der anderen. Aber Strauss – den sowohl Brahms, Wagner und Verdi, als auch die Handwerker und die Mädels aus der Vorstadt (und selbst ein Gershwin) glühend verehrten – er war der Urvater des nonchalanten Tändelns zwischen den Stühlen. Strauss produzierte als Erster Hits am Laufmeter, er nahm sich einen Arrangeur um schneller arbeiten zu können und begriff, dass er mit seinen Brüdern zusammen seinen Sound weltweit reproduzieren konnte. Er war der Erste der E und U unterlief und als Walzerkönig zum Massenphänomen wurde – süßer die Kassen nie klingelten. In »Strau$$« enthüllen Mnozil Brass nun wirklich alles über Strauss. Auch das Letzte. Am Ende bleibt da nichts als die nackte Wahrheit.
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Tölzer Knabenchor
Elbphilharmonie
Tölzer Knabenchor Lydia Teuscher Sopran Terry Wey, Countertenor Aco Bišćević, Tenor Niklas Mallmann, Bass Christoph Hammer, Klavier Shenglong Li, Klavier Joachim Diessner, Harmonium Leitung: Christian Fliegner Gioachino Rossini: Petite messe solennelle Ein einzigartiges Projekt des Tölzer Knabenchores Vor genau 70 Jahren gründete Gerhard Schmidt-Gaden den Tölzer Knabenchor, der von ihm bis 2016 musikalisch geleitet wurde und heute zu den berühmtesten und erfolgreichsten Knabenchören der Welt zählt. Nach längerer Krankheit ist Gerhard Schmidt-Gaden am 19. April 2026 im Alter von 88 Jahren verstorben. Das Konzert findet zu seinem Gedenken statt. »Lieber Gott – voilà, nun ist diese arme kleine Messe beendet. Habe ich nun wirklich heilige Musik gemacht, oder doch vermaledeite Musik?«, schrieb Gioachino Rossini in die Partitur seiner »Petite messe solennelle«. Heutzutage ist vor allem die Bearbeitung für Chor und Orchester bekannt, doch eigentlich hatte der Komponist eine deutlich kleine Besetzung im Kopf. Die später entstandene Orchesterfassung kostete Rossini einige Überwindung und diente vor allem einem Zweck: seine ursprünglich »kleine« Messe mit ihren »paar Singstimmen« vor allzu pompösen Bearbeitungen durch Adolphe Sax oder Hector Berlioz zu bewahren. Die Erstfassung offenbart eine innige, facettenreiche Klangsprache. Das zeigt sich bereits an der Chorbesetzung: Nicht nur ist das Vokalensemble klein gehalten, die Singstimmen bestanden zudem aus Frauen, Männern und Kastraten. Begleitet werden sie ausschließlich von zwei historischen Klavieren und einem Harmonium. Die farbenreichen Nuancen der Partitur wird durch die kammermusikalische Besetzung und der spezielle Klang historischer Instrumente hervorgehoben. Getragen wird der Chor vom bald prächtig-orchestralen, bald feinen, sich ätherisch mischenden Ton der beiden französischen Konzertflügel aus der Mitte des 19. Jahrhunderts sowie des historischen Harmoniums. Diese homogene Originalbesetzung erlaubt es, Rossinis differenzierte dynamische Angaben nicht nur als Lautstärke, sondern als Ausdruck innerer Bewegung zu realisieren: als Staunen, tiefe Ergriffenheit und demütige Bitte – als Musik der Stille. Wer diesen Klang erlebt, hört die »Petite messe solennelle« so, wie Rossini sie erdacht hat: nicht als pompös-aufbrausende Messkomposition, gar als pathetische »Oper in der Kirche«, sondern als sein ganz persönlicher, inniger Dank für ein erfülltes Leben.
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Elbjazz : Joss Stone
Elbphilharmonie
Die britische Singer-Songwriterin mit der kraftvollen Soul-Stimme steht seit über 22 Jahren auf den internationalen Bühnen. In ihrer Musik verschmilzt die Grammy- und Brit-Award-Gewinnerin Reggae, Weltmusik und Hip-Hop mit jeder Menge Soul. Seit Erscheinen ihres Debüts »The Soul Sessions« hat sich ihre Karriere kontinuierlich entwickelt: Sie hat inzwischen acht Alben veröffentlicht, ist mehrfach um die Welt getourt und hat zudem mit Größen wie u.a. James Brown, Stevie Wonder, Mick Jagger, Sting, Van Morrison, Herbie Hancock zusammengearbeitet. Mit ihren zeitlosen Hits zieht sie das Publikum bei ihrem Elbphilharmonie-Special im Nu in ihren Bann! Support: Don West
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Elbjazz: Chilly Gonzales
Elbphilharmonie
Der kanadische Musiker, der vor allem durch seine »Solo Piano«-Trilogie bekannt wurde, hat sich zu einem der gefragtesten Künstler unserer Zeit entwickelt: Nach gemeinsamen Alben mit Boys Noize, Jarvis Cocker und Plastikman bis hin zur meistverkauften Weihnachtsplatte und dem TV-Special »A Very Chilly Christmas« kehrt Chilly Gonzales auf seinem aktuellen Album »Gonzo« zu seinen Rap-Wurzeln zurück. Auf »Gonzo« schlägt der Musiker die Brücke zwischen provokantem Rap und Klassik und vereint die lyrische Kunst mit der des Klaviers, für die Gonzales insbesondere in den letzten Jahren international als Tastenzauberer bekannt wurde. Nun zieht es Chilly Gonzales wieder ans Mikrofon, auch wenn es sich bei »Gonzo« bei Weitem nicht um ein reines Rap-Album handelt: Instrumentalstücke wie das strawinskyeske »Fidelio« oder das zu Tränen rührende »Eau de Cologne« erinnern den Hörer an Gonzos extravagante »Musikgenie«-Persönlichkeit, während sich die Worte und Reime der vorangegangenen Strophen im Ohr festsetzen – Reime, die roh, ungefiltert und frontal daherkommen, ohne dass er dabei seinen Sinn für Melodie verliert. Support: Fergus McCreadie
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MILES 100: Marcus Miller presents »We want Miles!«
Elbphilharmonie
Bill Evans, saxophone Russell Gunn, trumpet Mike Stern, guitar Brett Williams, keyboard Marcus Miller, bass guitar Anwar Marshall, drums Mino Cinelu, percussion »We Want Miles!« Marcus Miller Salutes Miles Davis: A 100th Anniversary Celebration Alle wollen Miles Zum Abschluss des Schwerpunkts zum 100. Jubiläum zelebriert der wichtigste musikalische Partner in Miles Davis’ Spätphase mit Mitstreitern wie Mike Stern, Bill Evans und Mino Cinelu Alben wie »We Want Miles«, »Tutu« und »Amandla«. Nach der Veröffentlichung von »We Want Miles« 1982 spielte die Band mehr als 40 Jahre lang nicht zusammen, bis Miller 2022 zum großen Revival in den renommierten Blue Note Jazzclub nach New York einlud. »Ich wollte hören, wie wir als Erwachsene klingen«, sagte er damals. Das Resultat muss ihn überzeugt haben: Nun bringt er dieses spektakuläre Band-Revival in die Elbphilharmonie. Dass das Album »We Want Miles« damals überhaupt zu Stande kam, ist dem Saxofonisten Bill Evans zu verdanken. Nachdem sich Miles Davis 1975 wegen gesundheitlicher Probleme aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte, holte er ihn wieder zurück ins Leben. Evans ging mit ihm in Jazzclubs, stellte ihm junge, talentierte Musiker wie Marcus Miller, den Gitarristen Mike Stern und den Perkussionisten Mino Cinelu vor und schaffte es, Miles zurück ins Studio zu holen. Mit »The Man with the Horn« und »We Want Miles« gelang ihm ein Comeback, das von der ganzen Jazzwelt bejubelt wurde. Mit dem Star-Trompeter Russell Gunn erlebt dieses Comeback nun seine Neuauflage.
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Ying Huang / Weijie Li
Elbphilharmonie
Ying Huang Sopran Weijie Li Klavier Alessandro Scarlatti: Le Violette »Das Veilchen« / Canzone Giovanni Batista Pergolesi: Se tu m’ami Gaetano Donizetti: Amore e morte Vincenzo Bellini: Malinconia, ninfa gentile / Arietta Vaga luna che inargenti / Arietta Gioachino Rossini: La pastorella Francesco Paolo Tosti: Ideale (Ideal) Serenata »Vola, o serenata« Stanislao Gastaldon: Musica Proibita (Verbotener Gesang) Stephen C. Foster: Beautiful Dreamer Giacomo Puccini: Sole e amore / Mattinata Robert Schumann: Widmung / aus: Myrthen op. 25 Richard Strauss: Allerseelen op. 10/8 Sergej Rachmaninow: Hier ist es schön / aus: Zwölf Lieder op. 21 Frühlingsfluten / aus: Zwölf Lieder op. 14 Claude Debussy: Clair de Lune / aus: Suite bergamasque Gabriel Fauré: Après un rêve op. 7/1 Mandoline / aus: Cinq mélodies »de Venise« op. 58 Zi Huang: Hua Fei Hua Luting He: Qing Liu Qing Zhu: Wo zhu changjiang tou Shande Ding: Ma Yi La »Als Nachtigall aus China gefeiert, verbindet Ying Huang stimmliche Eleganz mit unmittelbarer Ausdruckskraft« – so beschreiben Kritiker die Sopranistin, die seit Jahrzehnten ein internationales Publikum begeistert. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme und feinsinnigen Gestaltung hat sich Huang Ying auf den großen Bühnen der Welt etabliert, von der Metropolitan Opera New York bis zu den führenden Opern- und Konzerthäusern Europas und Asiens. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie insbesondere durch ihre Darstellung der Cio-Cio San in der Verfilmung von Madame Butterfly, die ihr weltweite Anerkennung einbrachte. Gemeinsam mit dem Pianisten Weijie Li, ausgebildet in Lübeck und Hamburg und vielfach ausgezeichneter Klavierpartner, gestaltet sie in der Elbphilharmonie einen Liederabend, der unterschiedliche Klangwelten miteinander in Beziehung setzt. Das Programm entfaltet sich als musikalische Reise durch unterschiedliche Klangwelten und Epochen. Ausgehend von den eleganten Linien des italienischen Belcantos – mit Liedern von Bellini, Donizetti und Tosti – führt der Abend in die poetische Innigkeit der deutschen Romantik mit Schumann und Strauss, bevor sich mit Debussy und Fauré fein nuancierte impressionistische Klangfarben eröffnen. Auch die russische Liedkunst bringt eine eigene, intensiv leuchtende Klangsprache ein: In Rachmaninoffs Liedern verbinden sich Weite, Melancholie und leidenschaftliche Bewegung zu eindrucksvollen musikalischen Bildern. Den Abschluss bilden ausgewählte chinesische Kunstlieder, die den Abend um eine weitere Dimension erweitern. Inspiriert von Dichtungen aus Tang-, Song- und Yuan-Dynastie verbinden sie poetische Bildkraft mit musikalischer Feinzeichnung – und lassen einen sensiblen Dialog zwischen östlicher und westlicher Liedtradition entstehen.
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Wiener Johann Strauss Orchester / Johannes Wildner
Elbphilharmonie
Wiener Johann Strauss Orchester Dirigent: Johannes Wildner Johann Strauß (Sohn): Ouvertüre zu »Die Fledermaus« Eduard Strauss: Unter der Enns / Polka schnell op. 121 Johann Strauß (Sohn): Nordseebilder / Walzer op. 390 Josef Strauß: Die Libelle / Polka-mazurka op. 204 Johann Strauß (Sohn): An der Elbe / Walzer op. 477 Vom Donaustrande / Polka schnell op. 356 Wiener Blut / Walzer op. 354 Johann Strauß (Sohn): Ouvertüre zu »Eine Nacht in Venedig« Leichtes Blut / Polka schnell op. 319 Josef Strauß: Aquarellen / Walzer op. 258 Moulinet / Polka française op. 57 Johann Strauß (Sohn): Orpheus-Quadrille op. 236 Im Krapfenwaldl / Polka française op. 336 An der schönen blauen Donau / Walzer op. 314 Das einzigartige Wiener Johann Strauss Orchester setzt seit 1966 das künstlerische Erbe der legendären Wiener Strauss-Kapelle fort, nachdem diese von Eduard Strauss I. im Jahr 1901 in New York aufgelöst worden war. Der Enkel und letzte Profi-Musiker der Strauss-Dynastie Eduard Strauss II. küsste mit der Gründung des Wiener Johann Strauss Orchester den Gedanken der familieneigenen Kapelle wieder wach. Seither gastiert das Orchester auf der ganzen Welt und präsentiert dabei die Werke der Strauss-Dynastie – allen voran die feierlichen Melodien ihrer künstlerischen Vorfahren, der beiden »Walzerkönige«, Johann Strauss (Vater) und Johann Strauss (Sohn). Es ist eine große Ehre, in diesem traditionsreichen Orchester mitspielen zu dürfen. So sind die Musiker:innen des Wiener Johann Strauss Orchester Mitglieder der bedeutendsten österreichischen Spitzenorchester wie den Wiener Symphonikern, dem Bruckner Orchester Linz, dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich, dem Radiosymphonie Orchester Wien und dem Philharmonischen Orchester Graz. Am Pult des Orchesters wird der ehemalige Wiener Philharmoniker Johannes Wildner dirigieren, der als einer der bedeutenden Dirigenten Österreichs neben dem Wiener Johann Strauss Orchester mit weiteren namhaften Orchestern zusammenarbeitet wie der Arena di Verona, der Prager Staatsoper, dem London Philharmonic, dem Royal Philharmonic Orchestra, den Dresdner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern und dem Tokyo Philharmonic. Auf dem Programm von diesem Konzert in der Elbphilharmonie Hamburg stehen die schwungvollen Melodien der Strauss-Dynastie wie der Wiener Walzer »An der schönen blauen Donau« von Johann Strauss (Sohn). Etwa 200 Jahre nachdem sich der Wiener Walzer als ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens von der Musikstadt Wien ausgehend in die weite Welt hinaustanzte, wurde 2017 der Wiener Walzer nun als immaterielles UNESCO Weltkulturerbe anerkannt.
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Jess Gillam
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Jess Gillam, Saxofon und Ensemble Werke von Arcangelo Corelli, Claude Debussy, Nadia Boulanger, Michael Nyman u. a. Die britische Saxofonistin Jess Gillam sprüht geradezu vor Talent, Charme, Energie und tiefem musikalischen Gespür. So schwärmt etwa die Süddeutsche Zeitung: »Alles an ihrem Ton ist purer Klang, ideale Gewichtung und Phrasierung, Klarheit.« Bereits mit 17 Jahren gewann Gillam den renommierten Wettbewerb »BBC Young Musician of the Year« und sorgte zwei Jahre später bei der legendären »Last Night of the Proms« als jüngste Solistin in der Geschichte dieses Formats für Aufsehen. Inzwischen zählt sie zu den spannendsten Musikerpersönlichkeiten ihrer Generation, ist die einzige Saxofonistin mit Exklusivvertrag bei Decca und begeistert mit ihren eigenen Radiosendungen beim Sender BBC ein breites Publikum. Nach umjubelten Konzerten beim SHMF im vergangenen Jahr kehrt Jess Gillam nun erneut nach Schleswig-Holstein zurück – diesmal mit einem siebenköpfigen Ensemble. Gemeinsam entfalten die Musikerinnen und Musiker ein faszinierendes Programm, das verschiedenste musikalische Epochen und Stile miteinander verbindet. Dabei zeigt Gillam die enorme Bandbreite des von Adolphe Sax entwickelten Instruments und lädt das Publikum ein, in eine Klangwelt voller Schattierungsreichtum und emotionaler Ausdruckskraft einzutauchen.
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Tovesco Trio
Elbphilharmonie
Tovesco Trio Veronika Rädler, Violine Tatu Kauppinen, Violoncello Francesco Maccarrone, Klavier Joseph Haydn: Trio Es-Dur Hob. XV:29 Rebecca Clarke: Trio für Violine, Violoncello und Klavier Bright Sheng: Four Movements for Piano Trio Johannes Brahms: Klaviertrio Nr. 3 c-Moll op. 101 Vier Klaviertrios aus unterschiedlichen Kulturen, über 200 Jahre hinweg entstanden – wo kann da der rote Faden sein? Es ist die spezielle Inspirationsquelle, derer sich die Komponist:innen bedient haben: die Volksmusik verschiedener Länder, die regional verwurzelte Musik, Lieder und Tänze, die sie, mal subtil, mal sehr präsent, in ihre Werke einfließen lassen. Der sonst so elegant gewitzte Joseph Haydn überrascht mit einem rustikalen, lebhaften Tanzsatz im Dreivierteltakt; im Brahms’schen Trio klingen Volkslieder und ungarisches Temperament durch; bei Rebecca Clarke finden sich modale Wendungen, die an irische Volksmusik erinnern, und Bright Sheng verbindet in seinem zeitgenössischen Werk seine »Muttersprache« die chinesische Volksmusik, mit seiner »Vatersprache«, der westlichen klassischen Tradition. Das Tovesco Trio gründete sich 2021 in Hamburg und erhielt schnell erste Auszeichnungen im In- und Ausland. Es spielt Konzerte auf großen wie kleinen Bühnen und hat dabei eine Publikumsgruppe immer besonders im Blick: die jungen Zuhörenden, die Konzertbesucher:innen von morgen. Diese für klassische Musik zu begeistern ist dem Trio Freude und Anliegen. Dieses Konzert kann dank der Deutschen Orchesterstiftung stattfinden, die das Tovesco Trio in der Saison 2025/26 fördert. Schüler:innen erhalten freien Eintritt, dafür einfach Kontakt mit dem Trio aufnehmen, über www.tovescotrio.com.
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Sekar Kenanga – Elbphilharmonie Gamelan-Ensemble
Elbphilharmonie
Sekar Kenanga - Gamelan-Ensemble der Elbphilharmonie Jawa in Hamburg Viele Konzerthäuser haben eigene Chöre und Orchester – aber wer hat schon ein eigenes Gamelan-Ensemble? Das Gamelan der Elbphilharmonie besteht aus indonesischen Gongs, Trommeln und Metallofonen und der Schwerpunkt der Gruppe liegt auf dem klassischen zentraljavanischen Gamelan-Repertoire. Unter der Leitung des erfahrenen Gamelan-Lehrers Steven Tanoto erleben die Musiker:innen, wie das Gamelan Menschen verbindet: Es geht in der indonesischen Musik nie um den Einzelnen, sondern immer um den harmonischen Gesamtklang. Im Abschlusskonzert dieser Saison präsentieren die Ensemblemitglieder ihr musikalisches Können auf den Gongs, Metallofonen, Trommeln, Saiteninstrumenten, Flöte und Gesang. Im Gamelan gibt es immer eine Melodie, die sich allerdings oft zwischen zahlreichen Schichten von Verzierungen und Improvisationen versteckt und sich aus den Partien verschiedener Instrumente zusammensetzt. Zunächst sieht die Musik sehr perkussiv aus und klingt auch so – aber wer etwas länger zuhört, entdeckt gesangliche Phrasen. Das Repertoire reicht von zarter Kammermusik bis zu Stücken voll wilder Energie. Dabei bleibt immer Raum für Improvisation, sodass die Musik jedes Mal ein wenig anders klingt.
Konzerte
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Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Hilary Hahn / Omer Meir Wellber
Elbphilharmonie
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg Hilary Hahn, Violine Dirigent: Omer Meir Wellber Max Bruch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-Moll op. 26 / Mit Überschreibung des 1. Satzes von Barbara Assiginaak (Uraufführung) Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 »Aus der Neuen Welt« ZEITSPIEL ZEHN Die Philharmonischen Konzerte des Staatsorchesters Hamburg werden zu ZeitSpielen und überschreiten die Grenzen des Gewöhnlichen: In diesem Konzert ist Barbara Assiginaaks kompositorische Interpretation von Max Bruchs klanglicher Vorstellungskraft zu hören – denn der Erste Satz dessen Violinkonzerts wird durch eine Neukomposition aus ihrer Feder ersetzt, inspiriert vom Original. Bruch begegnet uns in unserer heutigen Zeit als Spiegel der Vergangenheit und zugleich durch Assiginaak als Teil des Hier und Jetzt. Dieses musikalische Spiel ohne Berührungsängste eröffnet neue Perspektiven auf unsere Musikkultur, unser Denken und Sein, auf unsere Art, Musik zu rezipieren. »Es ist eine Art von Zeitreise, bei der man eine Unterhaltung mit dem Komponisten führt. Ich habe so etwas bereits vor einigen Jahren mit Beethovens Zweiter Sinfonie gemacht. In meiner Vorstellung habe ich mich in ein Insekt verwandelt und bin in das Jahr 1802 zurückgeflogen, direkt in sein Ohr hinein. Auf dieser Reise wurde ich Zeugin beim Entstehen seiner Ideen – seiner Exzentrik, seinem Frust, seinem Humor und seiner innersten Gedanken.« – Barbara Assiginaak 5.7.: Einführung: 10:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal 6.7.: Einführung: 19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
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Norddeutsche Orchesterakademie / Kiril Stankow
Elbphilharmonie
Norddeutsche Orchesterakademie Dirigent: Kiril Stankow Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 9 Mit seiner Neunten Sinfonie wagt Gustav Mahler ein letztes großes Bekenntnis: In seinem wohl persönlichsten Werk geht der – damals bereits schwer herzkranke – Komponist bis an die äußersten Grenzen menschlicher Empfindung. Schmerz und Glück, Verzweiflung und Liebe, leidenschaftliche Ausbrüche und zarte Entrückung – all das verschmilzt zu einer Musik zwischen letztem Lebensdurst und endgültigem Loslassen. Am Ende verglimmt die Sinfonie in einer Folge von Tönen, die noch lange nachhallen – ein leiser, ergreifender Abschied, der zugleich das Leben feiert. Die Norddeutsche Orchesterakademie ist ein Projektorchester, in dem einmal im Jahr Studierende, Profis und Laien zu einer intensiven Arbeitsphase zusammenkommen – ein vielfältiges Kollektiv von Menschen aller Alters- und Berufsgruppen, die eines vereint: die unbedingte Leidenschaft für Musik.
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