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Staatsoper Unter den Linden

Wer in der ehemaligen »Königlichen Hofoper« einen Opernabend erlebt, kommt nicht nur in den Genuss einer Aufführung des traditionell vorzüglich besetzten und geleiteten Ensembles, sondern hat zugleich die Gelegenheit, eines der schönsten Opernhäuser der Welt zu besichtigen.

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Staatsoper Unter den Linden
Unter den Linden 7
D-10117 Berlin

Telefon: +49 (0)30-20 35 4 240

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Oper

La Vestale

Tragédie lyrique in drei Akten (1807)

Premiere: 26.9.2026

Musik von Gaspare Spontini
Text von Victor-Joseph Étienne de Jouy

Julia ist bereit, das ihr auferlegte Gesetz zu brechen und lässt ihren geliebten Licinius an den Ort, wo sie nachts ein Feuer bewachen muss. Die Vestalin, Priesterin der Göttin Vesta, widersetzt sich dem „heiligen Gesetz“ und dem Hohepriester als dessen Hüter. Julia folgt ihrer Liebe und damit der Natur des Menschen. Für die Oberste Vestalin hingegen ist die Liebe „ein barbarisches Monster“ und Feindin der Göttin Vesta, deren unaufhörlich brennende Flamme die keusch lebenden Vestalinnen zu schützen haben.

La Vestale bescherte Gaspare Spontini 1807 im napoleonischen Paris den bis dahin größten Erfolg. Von 1820 bis 1841 leitete er als Preußischer Generalmusikdirektor die Königliche Oper in Berlin. Mit ihren groß dimensionierten Szenen wurde La Vestale eine der erfolgreichsten Opern des 19. Jahrhunderts. Die komplexen Chorstimmen, instrumentalen Effekte und Ballettmusiken prägten Komponisten wie Richard Wagner und Hector Berlioz. In ihrer Inszenierung spürt Lydia Steier, die hier zuletzt Les Contes d’Hoffmann auf die Bühne brachte, den schonungslosen Mechanismen eines autokratischen Regimes nach.

Musikalische Leitung: Carlo Rizzi
Inszenierung: Lydia Steier
Bühne: Etienne Pluss
Kostüme: Katharina Schlipf
Licht: Valerio Tiberi
Video: Etienne Guiol
Einstudierung Chor: Dani Juris
Dramaturgie: Olaf A. Schmitt

Sprache: In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal

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Oper

Rigoletto

Melodramma in drei Akten (1851)

Musik von Giuseppe Verdi
Text von Francesco Maria Piave nach Victor Hugo

Als Victor Hugo 1832 in Paris sein Stück »Le roi s’amuse« zum ersten und vorerst letzten Mal auf die Bühne brachte, endete die Aufführung mit dem sofortigen Verbot des Stücks. Als sich Giuseppe Verdi, der Komponist des italienischen Risorgimento, anschickte, das Stück des revolutionär gesinnten französischen Schriftstellers zu vertonen, stieß auch er noch knapp 20 Jahre später auf den Widerstand der Zensurbehörden.

Zwar musste er sein Melodramma von »La maledizione« (»Der Fluch«) in »Rigoletto« umtaufen und den Schauplatz an den Hof eines fiktiven Herzogs von Mantua verlegen, doch ließ er die Handlung und ihre Krassheit unangetastet: Rigoletto stiftet den zügellosen Herzog zu ständigen Ver- und Entführungen schöner Frauen an und hat für deren Familien bloß Spott übrig. Vom verzweifelten Vater einer der Entehrten wird er dafür vor dem gesamten Hof verflucht. Seine Tochter Gilda hält Rigoletto jedoch vor dem schamlosen Treiben verborgen. Trotzdem hat der Herzog bereits ein Auge auf sie geworfen. Als Gilda den Verführungskünsten des Herzogs erliegt, schmiedet Rigoletto einen tödlichen Racheplan, dem am Ende nicht der Herzog, sondern die eigene Tochter zum Opfer fällt. Zur zynischen Chiffre des Scheiterns wird ausgerechnet der allbekannte Tenorschlager »La donna è mobile«. In Verdis erstem Werk der Reifezeit bedingen sich so Triviales wie Groteskes und hohes Pathos gegenseitig. Die Kontraste aus greller Bandamusik und expressivsten Kantilenen formen ein kompromissloses Meisterwerk, das in ungeheurer Knappheit und Schärfe über das Publikum hereinbricht.

Musikalische Leitung: Domingo Hindoyan
Inszenierung: Bartlett Sher
Bühne: Michael Yeargan
Kostüme: Catherine Zuber
Licht: Donald Holder
Einstudierung Chor: ani Juris

Dauer: ca. 2:40 h inklusive einer Pause nach dem 1. Akt

Sprache: In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Altersempfehlung: ab 12 Jahren

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Oper

Samson et Dalila

Oper in drei Akten (1877/1892)

Musik von Camille Saint-Saëns
Text von Ferdinand Lemaire

Feindschaft, Hass und Glaubenskrieg, Macht, Ohnmacht und Begehren: Im Freiheitskampf der Hebräer erhebt Samson als Geweihter Gottes seine Stimme gegen die feindlich gesinnten Philister. Samson scheint unbesiegbar, bis die Liebe zur Philisterin Dalila ihn verwundbar macht. Sie weiß um das Geheimnis seiner außergewöhnlichen Kraft. Auf dem Spiel steht der Verlust der eigenen Identität. Der Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Die literarische Vorlage für das Libretto von Ferdinand Lemaire bildet das Buch der Richter aus dem Alten Testament, das von der Unterdrückung des Volkes Israel im palästinensischen Gaza berichtet. Die 1877 in Weimar uraufgeführte Oper unter der Leitung von Franz Liszt zählt mit ihren lyrischen Zustandsschilderungen und den großen Chortableaus zu den beliebtesten Opern der Romantik in französischer Sprache. Trotz der erfolgreichen Uraufführung, in deutscher Übersetzung gelang Saint-Saëns mit Samson et Dalila der Durchbruch erst 1890 auf Umwegen in seiner Heimat Frankreich. Neu inszeniert wird das Werk von dem argentinischen Filmregisseur und Drehbuchautor Damián Szifron, der mit seinem Film Wild Tales – Jeder dreht mal durch 2015 für den Oscar als Bester fremdsprachiger Film nominiert wurde.

Musikalische Leitung: Alexander Soddy
Inszenierung: Damián Szifron
Bühne: Etienne Pluss
Kostüme: Gesine Völlm
Licht: Olaf Freese
Video: Judith Selenko
Choreographie: Tomasz Kajdański
Einstudierung Chor: Gerhard Polifka

Dauer: ca. 2:40 h inklusive einer Pause nach dem 2. Akt

Sprache: In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Altersempfehlung: ab 15 Jahren

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Ballett

Giselle

Liebe, Verrat und die Sehnsucht nach Vergebung prägen eines der bewegendsten Werke des Romantischen Balletts. Giselle, ou les Wilis wurde am 28. Juni 1841 an der Pariser Oper uraufgeführt und gilt als Höhepunkt jener Epoche, in der Tanz zur Verkörperung des Übernatürlichen wurde.

Im Mittelpunkt steht ein junges Bauernmädchen, das das Tanzen liebt und sich in den adligen Albrecht verliebt. Als Giselle erfährt, dass Albrecht einer anderen versprochen ist, zerbricht ihre Welt. Sie verliert den Verstand und stirbt an gebrochenem Herzen. Doch ihre Geschichte endet nicht mit dem Tod.

Als eine der Wilis, geisterhafte Bräute, die vor ihrer Hochzeit starben, wird sie Teil einer nächtlichen Gemeinschaft, die Männer zwingt, bis zum Tode zu tanzen. Im zweiten Akt, jener «weißen» Sphäre des Romantischen Balletts, begegnet Giselle Albrecht wieder. Ihre Bewegung wird zur Sprache des Mitgefühls und hebt die Grenze zwischen Leben und Tod auf.

Giselle gilt als Inbegriff des Romantischen Balletts und zugleich als Wendepunkt in der Tanzgeschichte. Die Vorstellung des ‹schwebenden Körpers› prägte das Ideal des Spitzentanzes und machte die Tänzerin zur Symbolfigur des Unerreichbaren.

In dieser Tradition steht die Inszenierung von Patrice Bart, die auf der Originalchoreographie von Jean Coralli und Jules Perrot beruht. Seit der Premiere im Jahr 2000 an der Staatsoper Unter den Linden berührt Patrice Barts Giselle mit ihrer Mischung aus klassischer Schönheit und zeitloser Intensität.

Choreographie und Inszenierung: Patrice Bart
Bühne und Kostüme: Peter Farmer
Licht: Franz Peter David
Dramaturgie: Christiane Theobald
Choreographische Assistenz: Claude de Vulpian
Einstudierung: Raffaella Renzi
Bühnenbildassistenz: Gerd Neubert
Musikalische Leitung: Robert Reimer
Staatskapelle Berlin

Dauer: 02h 20m inkl. einer Pause

Einführung zum Stück jeweils 45 Minuten vor der Veranstaltung

Empfohlen ab 7 Jahren

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Oper

L’elisir d’amore

Melodramma giocoso in zwei Akten (1832)

Musik von Gaetano Donizetti
Text von Felice Romani

Liebestränke haben in der Literatur Hochkonjunktur: Man denke nur an die mittelalterliche Geschichte von Tristan und Isolde , die – mehr als 30 Jahre vor Wagners Musikdrama – auch Eingang in Donizettis Oper gefunden hat. Den etwas einfältigen Nemorino bringt diese Legende dazu, die Annäherung an die angebetete Adina ebenfalls mittels eines Zaubertranks etwas beschleunigen zu wollen, den ihm der Scharlatan Dulcamara feilbietet.

Doch ähnlich wie bei Tristan und Isolde führt die Einnahme nicht zum eigentlich anvisierten Ziel. Denn als Nemorino betrunken auf Adina trifft – die berauschende Wirkung des Tranks ist nämlich auf seine hohen Prozente zurückzuführen –, wendet sich diese verärgert ab und beschließt kurzerhand, den schneidigen Soldaten Belcore zu ehelichen. Da braucht es eine zweite Flasche „Liebestrank“ und ausgiebige Hilfe von Gevatter Zufall, damit Nemorino und Adina doch noch zueinanderfinden und am Ende die ganze Dorfgemeinschaft von der Wirkung des Elixiers restlos überzeugt ist. Mit der köstlichen Naivität der Figuren nehmen Donizetti und sein Librettist Felice Romani auf liebevoll-zärtliche Weise Aber- und Leichtgläubigkeit auf die Schippe. Die Musik, die innerhalb von nur drei Wochen entstanden sein soll, gesteht den Protagonisten aber auch berührende, intime Momente zu, nicht nur in der berühmten Arie „Una furtiva lagrima“. Der unerschöpfliche Melodienreichtum macht L’elisir d’amore zu einem von Donizettis beliebtesten Bühnenwerken, das nun nach längerer Pause auf den Staatsopernspielplan zurückkehrt.

Musikalische Leitung: Giuseppe Mentuccia
Inszenierung: Percy Adlon
Bühne: Frank Philipp Schlößmann
Kostüme: Kathi Maurer
Licht: Franz Peter David
Einstudierung Chor: Gerhard Polifka

Dauer: ca. 2:30 h inklusive einer Pause nach dem 1. Akt

Sprache: In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Altersempfehlung: ab 10 Jahren

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Oper

Le nozze di Figaro

Opera buffa in vier Akten (1786)

Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Text von Lorenzo Da Ponte nach Pierre Augustin Caron de Beaumarchais

Unser Figaro macht Ferien: In einer Villa am Meer, in der Sommerfrische, kochen die Emotionen hoch, werden alte Rechnungen beglichen und Intrigen gesponnen. Am Ende dieses „tollen Tages“ jedoch steht das Verzeihen: Wieder einmal hat die Liebe gesiegt und lässt alle zufrieden zurück: Graf und Gräfin, Figaro und Susanna, Bartolo und Marcellina – und selbst Cherubino, der zuvor alles durcheinander gewirbelt hat.

Mozarts besonderes Interesse galt dem Musiktheater, der Opera seria wie der Opera buffa. Die Trilogie der „Da-Ponte-Opern“, in den mittleren und späten 1780er Jahren auf Libretti des italienischen Theaterdichters geschrieben, hat nicht umsonst Berühmtheit erlangt. Dabei ist der Figaro , schon zu Lebzeiten ein Erfolgsstück, zum Musterbeispiel einer "musikalischen Komödie" geworden, von Vielen bewundert, von Regisseuren, Dirigenten, Sängerinnen und Sängern und nicht zuletzt dem Publikum zu einem ihrer Favoriten erhoben. Kaum einem Komponisten ist es so wie Mozart gelungen, feine und feinste seelische Regungen seiner Figuren in der Musik offenbar werden zu lassen, ganz unmittelbar, hochgradig prägnant und eindrucksvoll. Jürgen Flimms Inszenierung erweckt Mozarts komödiantisches Meisterwerk zum Leben, indem sie den Figuren Raum gibt, im entspannten Ambiente, auf dem Lande nahe beim Meer, ihre Gefühlswelten zu eröffnen, ihre Wünsche und Neigungen zu artikulieren sowie Konflikte zu schärfen und wieder zu lösen.

Musikalische Leitung: Marc Minkowski
Inszenierung: Jürgen Flimm
Mitarbeit Regie: Gudrun Hartmann
Szenische Einstudierung, Spielleitung: Marcin Łakomicki
Bühne: Magdalena Gut
Kostüme: Ursula Kudrna
Licht: Olaf Freese

Dauer: ca. 3:25 h inklusive einer Pause nach dem 2. Akt

Sprache: In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

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© Gianmarco Bresadola
Oper

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Akten (1904)

Musik von ​Giacomo Puccini
Text von ​Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach David Belasco

Lieutenant Pinkerton hat sich in Geisha Cio-Cio-San, genannt Madame Butterfly, verliebt und will sie nach japanischer Sitte heiraten, ohne damit eine dauerhafte Verbindung eingehen zu wollen. Butterfly liebt Pinkerton jedoch wirklich und bekommt ein Kind von ihm. Vergeblich wartet sie jahrelang auf die Rückkehr des Lieutenants. Als Pinkerton dann mit seiner neuen amerikanischen Ehefrau zurückkommt, um das Kind abzuholen, erdolcht sich Butterfly.

»Madama Butterfly« geht auf eine Novelle zurück, die angeblich eine wahre Begebenheit schildert. Seit um die Mitte des 19. Jahrhunderts die amerikanische Flotte die Öffnung der japanischen Häfen erzwungen hatte, begann auch umgekehrt der Einfluss der japanischen Kultur im Westen. Bald spielten Opern und Operetten in diesem neu zu entdeckenden Land, das trotz seines rapiden technologischen Fortschritts durch die Bewahrung seiner eigenen Kultur eine ganz andere Moderne versprach. Die Exotik des Milieus brachte Giacomo Puccini zu weit mehr als einer bloß kolonialistischen Anverwandlung ferner Musik: Er studierte Quellen zur Musik Japans, baute originale Melodien ein und ließ sich zu einer raffinierten Instrumentation und besonderen Klangfarben inspirieren. Sie machen die »japanische Tragödie« zu einer der berührendsten Opern der Geschichte. Eike Gramss’ Inszenierung zeigt behutsam das Aufeinandertreffen zweier Kulturen in einer schillernden japanischen Welt.

Musikalische Leitung: Giuseppe Mentuccia
Inszenierung: Eike Gramss
Bühne, Kostüme: Peter Sykora
Einstudierung Chor: Gerhard Polifka

Dauer: ca. 2:50 h inklusive einer Pause nach dem ersten Akt

Sprache: In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Altersempfehlung: ab 12 Jahren

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Oper

Tosca

Melodramma in drei Akten (1900)

Musik von Giacomo Puccini
Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach Victorien Sardou

Als der revolutionär gesinnte Maler Mario Cavaradossi heimlich einem politisch Verfolgten zur Flucht zu verhelfen versucht, glaubt seine Geliebte, die berühmte Sängerin Floria Tosca, er betrüge sie mit einer anderen Frau. Der skrupellose Polizeichef Scarpia nutzt ihre Eifersucht, um Cavaradossi zu überführen und verlangt anschließend im Gegenzug für die Freilassung des Geliebten eine Nacht mit Tosca.

Mit einer stringenten Dramaturgie und ausgeprägtem Realismus schuf Puccini eines seiner schroffsten und dramatischsten Werke – einen Meilenstein der Operngeschichte. Vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen Napoleons Revolutionsheer und den habsburgisch-päpstlichen Truppen im Jahr 1800, der den Protagonisten der Oper zum Verhängnis wird, entführt Puccini den Zuhörer akustisch ins Zentrum Roms: in die Kirche Sant’Andrea della Valle, den Palazzo Farnese und die Engelsburg, denen der Komponist je ein eigenes musikalisches Kolorit verlieh. In der Inszenierung des lettischen Schauspielregisseurs Alvis Hermanis bewegen sich die Sängerinnen und Sänger in einer psychologisch dichten Erzählung, verlegt in die Entstehungszeit der Oper um 1900. Die szenische Darstellung wird durch einen aufwendig gestalteten Graphic Novel der Bühnen- und Kostümbildnerin Kristīne Jurjāne ergänzt, der an den Originalschauplätzen des 17. und 18. Juni 1800 in Rom spielt und auf ein Bühnenbild von monumentaler Repräsentationsarchitektur projiziert wird.

Musikalische Leitung: Giuseppe Mentuccia
Inszenierung: Alvis Hermanis
Szenische Einstudierung, Spielleitung: José Darío Innella
Bühne, Kostüme: Kristīne Jurjāne
Licht: Gleb Filshtinsky
Einstudierung Chor: Gerhard Polifka

Dauer: ca. 2:30 h inklusive einer Pause

Sprache: In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

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Kinderkonzert

Kinderkonzert I

Für Kinder von 3 bis 5 Jahren

Sopran: Defne Celik, Etīna Emīlija Saulīte
Bass: Temur Bidzishvili
Klavier: Natalia Pergakova-Barenboim


Junge Hörer:innen im Kindergarten- und Grundschulalter sowie ihre erwachsenen Begleitpersonen erleben in den Kinderkonzerten im Apollosaal verschiedene musikalische Ensembles der Staatsoper sowie der Akademie für Alte Musik Berlin. Mit der Staatskapelle Berlin, dem Internationalen Opernstudio, der Orchesterakademie und dem Kinderchor laden abwechslungsreiche Konzertprogramme und eine altersgerechte Moderation zum Zuhören und Mitmachen ein. In dieser Saison widmen sich die Konzerte einem besonderen Jubiläum: dem 200. Todestag von Ludwig van Beethoven, einem der bedeutendsten Komponisten der Musikgeschichte, Klaviervirtuose, Improvisationstalent und ein brennender Befürworter von Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit.

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Kammerkonzert

Kam­mer­kon­zert I

Violine: Jiyoon Lee, Tobias Sturm
Viola: Joost Keizer
Violoncello: Isa von Wedemeyer
Klavier: Dana Sturm


Joseph Joachim: Quartettsatz c-Moll für zwei Violinen, Viola und Violoncello
Albert Dietrich, Robert Schumann, Johannes Brahms: FAE-Sonate für Violine und Klavier
Johannes Brahms: Klavierquintett f-Moll op. 34

Seit mehr als sechs Jahrzehnten gehören die Kammerkonzerte mit Musiker:innen der Staatskapelle im Apollosaal zum festen Bestandteil des Konzertprogramms. In dieser Saison widmen sich die Ensembles dem großen Thema „Freiheit“, inspiriert und angebunden an das 2027 anstehende Beethoven-Jubiläum. Die immer wie aufs Neue Kraft und Energie freisetzende Idee der persönlichen und künstlerischen Freiheit, wie sie besonders eindrucksvoll Ludwig van Beethoven in Leben und Werk verkörperte, ist dabei der Ansatzpunkt für eine möglichst breite programmatische Vielfalt, die verschiedenste Leitgedanken, Besetzungen und Stile umfasst. Neben zahlreichen Kammermusikwerken Beethovens erklingt Musik aus Barock, Klassik, Romantik und Moderne, Bekanntes wie Unbekanntes, zum Wiederhören und Neuentdecken einladend.

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Gespräch

Ballettgespräch

Im stimmungsvollen Ambiente des Apollosaals der Staatsoper Unter den Linden lädt das Staatsballett Berlin an vier Sonntagvormittagen zum Gespräch ein. Moderiert von Mitarbeiter*innen des Staatsballetts Berlin erzählen Ensemblemitglieder, Choreograph*innen, Kostümbildner*innen und andere Mitwirkende in entspannter Atmosphäre von ihrer Arbeit und den Geheimnissen ihrer Kunst. Mit viel Zeit für tiefe und persönliche Einblicke in das Leben und den Alltag der Künstler*innen sind gute Unterhaltung und ganz besondere Begegnungen abseits der großen Bühne garantiert.

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Englische Passagen werden deutsch zusammengefasst.

5 €

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Liederabend

Liederabend Ludovic Tézier

Cécile Chaminade Recital: „Saisons d'amour“

Bariton: Ludovic Tézier
Klavier: Julius Drake


Robert Schumann: Dichterliebe op. 48
Jacques Ibert: Quatre chansons de Don Quichotte
Felix Mendelssohn Bartholdy: Zwei Lieder ohne Worte für Klavier
Richard Wagner: Wesendonck-Lieder

An fünf Abenden der Saison werden herausragende Sänger:innen im Großen Saal des Hauses Unter den Linden mit der intimen Form des Liedes zu Gast sein. Gemeinsam mit ihren musikalischen Partner:innen präsentieren sie Lieder und Arien verschiedener Stile und Kulturen.

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Gala

Jubiläumsgala der Staatlichen Ballett- und Artistikschule

75 Jahre Staatliche Ballettschule und 70 Jahre Artistikschule Berlin

Tradition bewegt die Zukunft
75/70 Jahre - das Doppeljubiläum der Staatlichen Ballett- und Artistikschule Berlin

Zwei Schulen, zwei Traditionen und eine einzigartige Erfolgsgeschichte verschmelzen am 12. Oktober 2026 zu einer erinnerungswürdigen Festveranstaltung auf einer der bedeutendsten Bühnen der Welt. Die Staatliche Ballettschule Berlin begeht ihr 75-jähriges Bestehen, während die Staatliche Artistikschule stolz auf 70 Jahre Exzellenz zurückblickt. Dieses außergewöhnliche Doppeljubiläum wird mit einem glanzvollen Festakt in der Staatsoper Unter den Linden zelebriert. Die Schule ist in dieser Form eine absolut einzigartige Ausbildungsstätte – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Seit Jahrzehnten feiern die Absolvierenden Erfolge auf den renommiertesten Bühnen, Theatern und Manegen rund um den Globus. Die internationale Tanz- und Artistikszene wurde durch sie nachhaltig geprägt und wird es noch heute, denn die Ausbildung bewegt sich seit jeher in der absoluten Weltklasse.

Aus diesem unerschöpflichen Fundus artistischer und tänzerischer Kunst erwartet das Publikum ein Programm, das Bilder der Erinnerung mit der Gegenwart zu einem Gesamtkunstwerk aus Poesie und Bewegung verbindet. Dieser Festakt entfaltet ein künstlerisches Panorama, das die Eleganz des klassischen Balletterbes mit zukunftsweisender Artistik verwebt. Auf der Bühne zeigt sich ein lebendiges Band der Generationen: Prägende Kunstschaffende der Schulgeschichte und Absolvierende, die heute als Stars die Bühnen erobern, treffen auf die Ausnahmetalente der aktuellen Generation, die bereits jetzt die Zukunft der Bühnenkunst bedeuten.

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Liederabend

Liederabend Internationales Opernstudio

„Addio, fiorito asil“

Sopran: Defne Celik, Etīna Emīlija Saulīte
Mezzosopran: Jingjing Xu
Tenor: Álvaro Diana, Chen Li
Bassbariton: Irakli Pkhaladze
Klavier: Markus Zugehör
Moderation: Detlef Giese


Arien, Duette und Ensembles aus Opern von
Georges Bizet, Léo Delibes, Gaetano Donizetti, Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Lehár und Giacomo Puccini

In besonderer Weise ist der Apollosaal auch ein Ort für die Kunstform des Liedes. Wie schon in der Saison 2025/26 werden Ensemblesänger:innen der Staatsoper im Rahmen einer „Langen Nacht des Liedes“ auftreten, diesmal sogar am längsten Tag des Jahres. Darüber hinaus präsentieren sich die Mitglieder des Internationalen Opernstudios, zum einen mit Beethoven-Liedern, zum anderen mit Ausschnitten aus ihrem Bühnenrepertoire.

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Staatsoper Unter den Linden

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Aufführungen / Oper Staatsoper Unter den Linden Berlin Berlin, Unter den Linden 7
Aufführungen / Theater Deutsches Theater Berlin Berlin, Schumannstraße 13a
Aufführungen / Theater Shakespeare Company Berlin Sommertheater am Insulaner
Aufführungen / Show Friedrichstadt-Palast Berlin Berlin, Friedrichstraße 107
Aufführungen / Oper Komische Oper Berlin im Schillerttheater Belin
Aufführungen / Theater Theater im Palais Berlin Berlin, Am Festungsgraben 1
Aufführungen / Kabarett Kabarett Obelisk
SatireTheater Potsdam
Potsdam, Charlottenstraße 31
Aufführungen / Theater Prime Time Theater Berlin, ​Müllerstraße 163
Aufführungen / Theater Uckermärkische Bühnen Schwedt Schwedt/Oder, Berliner Straße 46/48
Aufführungen / Theater Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, Linienstr. 227
Aufführungen / Kabarett Die Wühlmäuse Berlin Berlin, Pommernallee 2-4
Aufführungen / Theater Theater Ost Berlin Berlin, Moriz-Seeler-Straße 1
Aufführungen / Show OnTour Musicals
Dinner- & Konzertshow
verschiedene Orte
Ereignisse / Theater Shakespeare Company Berlin Sommertheater am Insulaner
Ereignisse / Festival Musikfest Berlin 28.8. bis 23.9.2026
Ereignisse / Theater Globe Berlin
Open Air-Bühne
4.7. bis 5.9.2026
Aufführungen / Theater Maxim Gorki Theater Berlin Berlin, Am Festungsgraben 2
Aufführungen / Theater HAU Hebbel am Ufer Berlin Berlin, Stresemannstr. 29
Aufführungen / Theater Sophiensaele Berlin, Sophienstr. 18
Aufführungen / Show Wintergarten Varieté Berlin Berlin, Potsdamer Str. 96
Aufführungen / Theater Improtheater Paternoster Berlin Berlin, Voßbergstraße 3
Aufführungen / Oper Deutsche Oper Berlin Berlin, Bismarckstr. 35
Aufführungen / Theater Schaubühne am Lehniner Platz Berlin Berlin, Kurfürstendamm 153
Aufführungen / Theater Constanza Macras / DorkyPark Berlin, Herzbergstr. 40-43
Aufführungen / Theater Theater Varia Vineta Berlin Berlin Pankow, Berliner Str. 53
Aufführungen / Theater Komödie am Kurfürstendamm Berlin, Marlene-Dietrich-Platz 1
Aufführungen / Theater Renaissance-Theater Berlin Berlin, Knesebeckstraße 100
Aufführungen / Oper Neuköllner Oper Berlin, Karl-Marx-Str. 131-133
Aufführungen / Theater Berliner Kriminal Theater Berlin, Palisadenstrasse 48
Aufführungen / Theater Kulturquartier Mönchenkloster Jüterbog Jüterbog, Mönchenkirchplatz 4
Aufführungen / Theater Theater Poetenpack Potsdam Potsdam, Lennéstr. 37
Aufführungen / Theater theater DIE BOTEN Berlin, Schottstraße 6
Aufführungen / Kabarett Berliner Kabarett Klimperkasten Berlin, Thuyring 63
Aufführungen / Theater Podewil Berlin, Klosterstr. 68-70
Aufführungen / Theater Kleines Theater Berlin Berlin, Südwestkorso 64
Aufführungen / Theater Theatersport Berlin Berlin, Bürgerheimstr. 8
Aufführungen / Theater Teatr Studio am Salzufer Berlin, Salzufer 13/14
Aufführungen / Theater BühnenRausch Berlin, Erich-Weinert-Straße 27
Aufführungen / Theater "Die Gorillas" Ratibortheater Berlin, Cuvrystrasse 20
Aufführungen / Theater Theaterdiscounter Berlin, Monbijoustr. 1
Aufführungen / Theater Cafe Theater Schalotte Berlin, Behaimstraße 22
Aufführungen / Kulturveranstaltung Glaskasten Ballsaal Berlin, Prinzenallee 33
Aufführungen / Comedy QUATSCH Comedy Club Berlin, Friedrichstr. 107
Aufführungen / Theater BKA-Theater Berliner Kabarett Anstalt Berlin, Mehringdamm 34
Aufführungen / Theater Theater Morgenstern Stahnsdorf, Rotkehlchenweg 35
Aufführungen / Theater Theater o.N. (Zinnober) Berlin, Kollwitzstr. 53
Aufführungen / Theater Theater TRANSIT Berlin, Boxhagener Str. 99
Aufführungen / Theater Chamäleon Theater Berlin, Rosenthaler Str. 40/41
Aufführungen / Theater Theater Thikwa Berlin, Fidicinstr. 40
Aufführungen / Theater English Theatre Berlin Berlin, Fidicinstr. 40
Aufführungen / Musical Theater Am Potsdamer Platz Berlin, Marlene-Dietrich-Platz 1
Aufführungen / Theater Zimmertheater Steglitz Berlin, Bornstr. 17
Aufführungen / Theater Theater der Migranten Reuterkiez Theater Berlin, Bürknerstr. 5
Aufführungen / Theater Theater Adlershof Berlin, Moriz-Seeler-Str. 1

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