Aufführungen / Aufführung
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Oper
Semperoper Dresden
Dresden, Theaterplatz 2
- Heute: Vice Versa

- Premiere: Parsifal
- Premiere: Parts and Pieces
- Premiere: Der Florentiner Hut
- Don Giovanni

- Dornröschen

- Die kahle Sängerin
- La traviata

- Semper Bar - Patrick Hahn
- Verleihung des Friedenspreises Dresden 2026
- Die Zauberflöte

- Intermezzo

- Ändere die Welt!
- Rigoletto
- Die Stadt ohne Juden
- Opernshop für DVDs, CDs, Bücher und Souvenirs
- Sächsische Staatsoper Dresden
Aufführungen
| Tanz
Aufführungen
| Gala
Gala
OsterTanzTage
Als im Mai 1987 erstmals einige ausgewählte junge Choreograf:innen ihre eigenen Kreationen in Hannover präsentierten, markierte dies die Geburtsstunde eines der renommiertesten Tanzwettbewerbe der Welt: des Internationalen Wettbewerbs für Choreographie. Heute zeigen jährlich bis zu 400 Bewerbungen aus über 50 Nationen die Bedeutung der von der Ballett Gesellschaft Hannover organisierten Plattform und die Offenheit ihres Konzepts. 2026 findet der Wettbewerb zum 40. Mal statt — ein Jubiläum, das gefeiert werden soll. In Kooperation mit dem Staatsballett Hannover zeigt die festliche Gala im Rahmen der OsterTanzTage ein vielseitiges Programm: Eine Arbeit Goyo Monteros trifft auf aktuelle Werke ehemaliger Preisträger:innen, deren Namen heute längst zum „Who is Who“ der Tanzwelt zählen Programm: Goyo Montero: It’s Alright, Ma Staatsballett Hannover Stephan Thoss (Preisträger 1990): Ausschnitt aus Shakespeare & Love Tanz Nationaltheater Mannheim Eyal Dadon (Preisträger 2015): Shuv Tanz Kassel Gregor Zöllig (Preisträger 1996): Ausschnitt aus Das Rauschen der Stadt Tanztheater des Staatstheaters Braunschweig Sofia Nappi (Preisträgerin 2021): The Fridas KOMOCO Florenz Marcos Morau (Preisträger 2013): Millenials MiR Dance Company Gelsenkirchen Edward Clug (Preisträger 2003): Ausschnitt aus Radio & Juliet Ballett Dortmund Honji Wang & Sébastien Ramirez (Preisträger 2012): A l’Origine Wang Ramirez Dance Perpignan/Paris Tu Hoang (Preisträger 2020 & 2023): A Thousand Steps to Silence Of Curious Nature Bremen In Kooperation mit der Ballett Gesellschaft Hannover
Aufführungen
| Tanz
La Ecuación
OsterTanzTage
Choreografien von George Céspedes, Javier de Frutos, Sidi Larbi Cherkaoui und Pontus Lidberg „Alchemisten der Bewegung“ nennt Carlos Acosta die Tänzer:innen seiner seit zehn Jahren weltweit das Publikum begeisternden Compagnie Acosta Danza. Vom klassischen Ballett über kubanischen bis zu zeitgenössischem Tanz: Acosta Danza überschreitet stilistische Grenzen, hinterfragt traditionelle Körperbilder, fordert Sehgewohnheiten heraus. Bei den OsterTanzTagen 2026 eröffnet das preisge¬krönte Stück La Ecuación (Die Gleichung des Kubaners George Céspedes das Programm — eine Übertragung der abstrakten Sprache der Mathematik auf einen rituellen Kampf, aus dem kein Sieger hervorgeht. 98 Días des Venezolaners Javier de Frutos, 2023 mit Acosta Danza bei der Biennale di Venezia uraufgeführt, reflektiert jene Tage, die der spanische Dichter Federico García Lorca in Kuba verbrachte. Sidi Larbi Cherkaoui erfindet dagegen in seinem Pas de deux Faun die ebenso unschuldige wie wilde Sinnlichkeit von Vaclav Nijinskys L’Après-midi d’un faune neu. Von der kubanischen Rumba ließ sich der Schwede Pontus Lidberg in seiner Kreation Paysage, Soudain, la nuit inspirieren — eine poetische Feier der Jugend zwischen Abenddämmerung und Morgengrauen.
Aufführungen
| Film
Rahmenprogramm
OsterTanzTage
Ob Tanzfilm, verfilmtes Ballett, Doku oder Spielfilm – das Kommunale Kino im Künstlerhaus begleitet die OsterTanzTage mit einem vielfältigen Programm. Flamenco Carlos Saura / ES 1995 / 100 Min. / FSk k. A. / span. OmU 1.4., 18:00 Uhr, Kommunales Kino im Künstlerhaus Carlos Saura zeigt die Schönheit und die Kraft des Flamenco, ein faszinierendes Zusammenspiel von Bewegung und Rhythmus, Licht und Farben. Dem preisgekrönten spanischen Filmemacher ist 1995 mit seiner Dokumentation eine furiose Mischung aus Tanz, Emotion und Musik mit den besten spanischen Flamenco-Künstlern gelungen, darunter La Paquera de Jerez, Merche Esmeralda, Manolo Sanlúcar, Joaquín Cortés – und auch María Pagés, die bei den OsterTanzTagen mit ihrer Compañía zu Gast ist. Germaine Acogny – Die Essenz des Tanzes Filmpremiere Greta-Marie Becker / D/F/SEN 2026 / 89 Min. / FSK k. A. / franz. OmU Im Anschluss Publikumsgespräch mit Regisseurin Greta-Marie Becker 3.4., 16:00 Uhr, Kommunales Kino im Künstlerhaus Germaine Acogny ist eine der wichtigsten künstlerischen Stimmen Afrikas, die „Mutter des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes“. Verwurzelt in traditionellen westafrikanischen Tänzen und in der Auseinandersetzung mit europäischen Tanzformen entwickelte sie ihre ganz eigene Acogny-Technik und gründete mit der École des Sables im Senegal eine der wichtigsten professionellen Tanzausbildungsstätten in Afrika. Auf der Biennale de la Danza in Venedig wurde Germaine Acogny 2021 mit dem Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Die Dokumentation von Greta-Marie Becker gibt umfassende Einblicke in die Arbeit und das Leben dieser faszinierenden Künstlerin. Yuli Icíar Bollaín / ES 2018 / 110 Min. / FSK 6 / span. OmU 3.4., 18:00 Uhr, Kommunales Kino im Künstlerhaus Begleitend zum Gastspiel der kubanischen Compagnie Acosta Danza erzählt der Spielfilm Yuli die bewegende Lebensgeschichte Carlos Acostas, der als erster schwarzer Tänzer 1991 den Sprung an das English National Ballet in London schaffte. Seine steile internationale Karriere lässt die spanische Regisseurin Icíar Bollaín in einer reizvollen Kombination aus Biopic und Tanzszenen, in denen auch Acosta als Tänzer zu erleben ist, Revue passieren – ein kraftvoller und berührender Spielfilm über einen Ausnahmetänzer und zugleich eine Liebeserklärung an Kuba – die Geschichte des Landes und die Menschen, die dort leben. Steppenwolf Goyo Montero & Hans Hatulla / Ballett des Staatstheaters Nürnberg / DE 2025 / 85 Min. / FSK k. A. / dt. OV Im Anschluss Publikumsgespräch mit Ballettdirektor Goyo Montero 4.4., 18:00 Uhr, Kommunales Kino im Künstlerhaus Ein großer Entwicklungsroman als episches Balletttheater: Choreograf Goyo Montero fragt in Steppenwolf nach Hermann Hesses gleichnamigem Roman mit den Mitteln des Tanzes und des Theaters nach der inneren Zerrissenheit eines Menschen zwischen bürgerlicher Anpassung und wilder Individualität und deren Wirkung auf die Gesellschaft. Neben der Produktion Schwanensee. Rotbarts Geschichte, die derzeit am Spielplan des Staatstheaters Hannover steht, bietet die aufwändige Verfilmung die einmalige Gelegenheit, ein weiteres Handlungsballett Goyo Monteros auf der Kinoleinwand zu sehen. Tickets ausschließlich über die Kinokasse: kokikasse@hannover-stadt.de oder +49 511 168 455 22
Aufführungen
| Tanz
De Scheherazade
OsterTanzTage
Tanzstück von María Pagés und El Arbi El Harti Musik von Rubén Levaniegos Sie ist eine Ikone des zeitgenössischen Flamenco: María Pagés. Seit 1990 leitet die mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnete Tänzerin und Choreografin ihre eigene, in Madrid ansässige Compagnie. Mit ihrem aktuellen Programm De Scheherazade kommt die Compañía María Pagés nun erstmals in die Staatsoper Hannover. De Scheherazade ist eine Hommage an die legendäre Erzählerin aus Tausendundeiner Nacht, die mit ihren Geschichten den Zorn und die Gewaltbereitschaft des Sultans besiegte und so unzählige Frauen vor dem Tod bewahrte. Flamenco und zeitgenössischer Tanz verbinden sich in De Scheherazade zu einem ausdrucksstarken Tanztheater über die Kraft, Kreativität und Intelligenz, aber auch Widersprüche, Sehnsüchte und Kämpfe einer Frau. Die Musik von Rubén Levaniegos verbindet Flamenco mit klassischen und marokkanischen Klängen zu einem einzigartigen Dialog der Kulturen.
Aufführungen
| Ballett
Schwanensee. Rotbarts Geschichte
OsterTanzTage
Ballett von Goyo Montero mit der Musik zu Schwanensee von Piotr Iljitsch Tschaikowski Er hat Cinderella und Der Nussknacker choreografiert, sich mit Weltliteratur wie Faust, Don Juan, Romeo und Julia oder Der Steppenwolf auseinandergesetzt — Goyo Montero zählt zu jenen Choreografen unserer Zeit, denen es gelingt, große Geschichten durch den Tanz neu zu erzählen. Dafür wurde er bereits mit zahlreichen renom-mierten Preisen ausgezeichnet. Mit dem Staatsballett Hannover widmet er sich nun der ersten bedeutenden Ballettpartitur Piotr Iljitsch Tschaikowskis und damit einem Klassiker, der seit Marius Petipas und Lew Iwanows St. Petersburger Inszenierung von 1895 als das „Ballett der Ballette“ gilt: Schwanensee. Das Märchen von der Schwanenkönigin Odette, die nur durch ewige Liebe vom Zauber Rotbarts erlöst werden kann, reizt bis heute mit seinen magischen Bildwelten und seelischen Untiefen zu immer neuen Auseinandersetzungen. So auch Goyo Montero, der in seiner ersten Uraufführung für das Staatsballett Hannover seine Bewunderung des klassischen Balletts mit seiner eigenen Entwicklung als zeitgenössischer Choreograf verbindet und uns die bekannte Geschichte aus einer anderen Perspektive zeigt. Schwanensee. Rotbarts Geschichte lenkt den Blick auf eine Figur, die das gesamte Geschehen im Griff hat, die wir aber kaum kennen. Atemberaubende Tanzbilder erzählen von einem vom Weg abgekommenen Königssohn, von schmerzenden Traumata, geheimen Sehnsüchten und dem Wissen, dass Menschen immer wieder die gleichen Fehler begehen. Goyo Monteros Schwanensee ist die faszinierend abgründige Geschichte eines gefährlichen Außenseiters: die Geschichte Rotbarts. Musikalische Leitung: Piotr Jaworski Choreografie: Goyo Montero Staatsballett Hannover Niedersächsisches Staatsorchester Hannover Bühne: Leticia Gañán Calvo / Curt Allen Wilmer Kostüme: Salvador Mateu Andujar Licht: Andreas Schmidt Video: Alvaro Luna Dramaturgie: Anne do Paço Xchange: Bettina Stieler Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Aufführungen
| Ballett
Parts and Pieces
Semperoper Dresden
Premiere: 8.5.2026 Kinsun Chans Ballett ist von dem Gedanken inspiriert, dass Schönheit nicht in Perfektion zu suchen sei, sondern im Unvollkommenen und Vergänglichen. Choreografie & Konzept: Kinsun Chan Bühne & Kostüme: Anja Jungheinrich, Kinsun Chan Licht: Christian Kass Musik: Johann Sebastian Bach, Philip Glass, Johannes Goldbach, Malakoff Kowalski, György Ligeti, Robert Schumann, Sergei Rachmaninow, Claude Debussy, Frédéric Chopin Solo-Pianist: Gianmarco Rughetti Semperoper Ballett Elektronische Musik und Live-Klavier Das Semperoper Ballett im Staatsschauspiel, Kleines Haus
Aufführungen
| Oper
Der Florentiner Hut
Semperoper Dresden
Premiere: 31.5.2026 Farsa musicale in vier Akten Libretto von Nino Rota und Ernesta Rota nach dem Vaudeville Un chapeau de paille d’Italie von Eugène Labiche und Marc Antoine Amédée Michel Nino Rotas Melodien verzaubern auf der Opernbühne genauso wie auf der Kinoleinwand. Musikalische Leitung: Daniele Squeo Inszenierung: Bernd Mottl Bühne & Licht: Friedrich Eggert Kostüme: Alfred Mayerhofer Choreinstudierung: Jonathan Becker Dramaturgie: Marlene Hahn, Dorothee Harpain Sächsischer Staatsopernchor Dresden Sächsische Staatskapelle Dresden In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Aufführungen
| Oper
Rigoletto
Semperoper Dresden
Oper in drei Akten Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Versdrama Le Roi s’amuse von Victor Hugo Der Hofnarr von Mantua verlacht zu Beginn der Oper einen trauernden Vater und muss am Ende selbst seine gestorbene Tochter beweinen. Giftgrün tritt der Narr in Nikolaus Lehnhoffs Inszenierung von Rigoletto, auf und giftig ist der Spott, mit dem er über die Höflinge des Herzogs von Mantua herzieht. Sein Inneres jedoch ist schwarz, immer in Sorge um seine Tochter Gilda, die er eifersüchtig abschirmt, um sie dem Zugriff des Herzogs, eines gefürchteten Frauenhelden, zu entziehen. Als Gilda dennoch Opfer des Herzogs wird, schwört Rigoletto blutige Rache. Doch diese fällt auf ihn selbst zurück … Rigoletto wurde 1851 am Teatro La Fenice mit überwältigendem Erfolg uraufgeführt. Giuseppe Verdi hatte eine Musik geschaffen, die er selbst als „revolutionär“ bezeichnete, und in bisher nie gehörter musikdramatischer Dichte entwickelt sich die zutiefst erschütternde Dramatik dieser vielleicht besten Oper des großen Italieners. Musikalische Leitung: Francesco Angelico Inszenierung: Nikolaus Lehnhoff Bühnenbild: Raimund Bauer Kostüme: Bettina Walter Licht: Paul Pyant Choreografie: Denise Sayers Chor: Jan Hoffmann Dramaturgie: Ilsedore Reinsberg Sächsischer Staatsopernchor Dresden Sächsische Staatskapelle Dresden In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Werkeinführung (kostenlos) 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
Aufführungen
| Oper
Intermezzo
Semperoper Dresden
Richard Strauss gewährt mit Intermezzo, 1924 in Dresden uraufgeführt, allerlei Einblicke in sein turbulentes Eheleben. Eine bürgerliche Komödie mit sinfonischen Zwischenspielen in zwei Aufzügen Libretto vom Komponisten In beinahe filmisch schnell wechselnden Episoden zeichnet Richard Strauss mit sicherem Instinkt für das Theatralische im Alltäglichen ein Charakterbild seiner Ehefrau Pauline und seiner eigenen Künstlerexistenz. Die zahlreichen sinfonischen Zwischenspiele gewähren einen Blick in das Seelenleben der Figuren. Diese musikalische Liebeserklärung an die Ehefrau von Richard Strauss inszeniert 100 Jahre nach der Dresdner Uraufführung mit Axel Ranisch ein Regisseur, der für Kino, Fernsehen und das Theater arbeitet und in die Gattung Oper verliebt ist, wie kein zweiter seiner Generation. Musikalische Leitung: Patrick Hahn Inszenierung: Axel Ranisch Bühne: Saskia Wunsch Kostüme: Alfred Mayerhofer Licht: Fabio Antoci Video: Falko Herold Choreografie: Michael Tucker Dramaturgie: Jörg Rieker Sächsische Staatskapelle Dresden In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Werkeinführung (kostenlos) 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
Aufführungen
| Oper
Ändere die Welt!
Semperoper Dresden
Ein Pasticcio mit Musik von Hanns Eisler, Robert Schumann, Sergej Rachmaninow, Daniel-François-Esprit Auber, Ludwig van Beethoven, Kurt Weill, Dmitri Schostakowitsch, Richard Wagner und Othmar Schoeck Wenn du die Welt jetzt verändern könntest: Was würdest du tun? „Ändere die Welt!“ von Mart van Berckel und Pedro Beriso schafft in Semper Zwei eine Möglichkeit, über diese – und noch eine ganze Menge anderer Fragen – nachzudenken. Die Grundsituation dieser Produktion versetzt das Publikum in den Tag nach einer Revolution: In einem Raum voller leerer Stühle, Überbleibsel der Barrikaden, finden sich vier Sänger*innen nach umstürzenden Ereignissen zusammen, reflektieren, trauern, hoffen und versuchen, einen Weg in eine Zukunft zu denken. Doch sie sind nicht allein. Als Figur, die gleichzeitig innerhalb und außerhalb der Ereignisse steht, gesellt sich die Spoken-Word- Künstlerin Amara van der Elst zu ihnen: „Wie eine Moderatorin oder eine Geschichtenerzählerin ist sie für das Bühnengeschehen verantwortlich, kann auf ‚play‘ oder ‚pause‘ gehen, zurückspulen oder vorspringen. Sie ist der Motor der Aufführung“, so Mart van Berckel. Sie richtet sich direkt an das Publikum und fordert mit ihren Texten der permanenten Fragestellung geradezu zum Mitdenken heraus. Amara van der Elst ging bei der Erarbeitung ihrer Fragen auch von den Texten der Lieder aus, die in dieser Produktion collageartig zusammengeführt wurden. Sie schlagen einen Bogen vom 19. ins 20. Jahrhundert, von Ludwig van Beethoven bis Hanns Eisler. Jenseits einer vorschnellen Agitation wird hier ein Raum für eigenes Nachdenken geschaffen. „Ändere die Welt!“ ist keine Aufforderung, sondern eine Einladung, sich Fragen zu stellen. Musikalische Leitung: Pedro Beriso Inszenierung: Mart van Berckel Bühne & Licht: Vera Selhorst Kostüme: Rosa Schützendorf Soundscape: Wouter Snoei Sounddesign: Timo Merkies Dramaturgie: Martin Lühr, Jasmijn van Wijnen In deutscher, englischer, französischer und russischer Sprache
Aufführungen
| Ballett
Vice Versa
Semperoper Dresden
Zweiteiliger Ballettabend Noetic Choreografie: Sidi Larbi Cherkaoui Musik: Szymon Brzoska Bühnenbild: Antony Gormley Licht: David Stokholm Originales Kostümdesign: Les Hommes Dramaturgie: Adolphe Binder Text: Randy Powell, Jason Silva November Choreografie & Kostüme: Imre & Marne van Opstal Musik: Arvo Pärt Bühnenbild: Boris Acket Licht: Tom Visser Semperoper Ballett Sächsische Staatskapelle Dresden Musikalische Leitung Charlotte Politi Ist Bewegung Tanz oder Tanz Bewegung? Imre und Marne van Opstal verstehen sich im klassischen Sinne nicht nur als Choreograf*innen, sondern auch als Bewegungsregisseur*innen. Die vielschichtige und oft auch surreale Tanzsprache des Geschwisterpaares erobert die internationale Tanzszene. Erstmalig Gast beim Semperoper Ballett wird das kreative Duo eine Uraufführung für das Ensemble kreieren. Ebenso wie ihre Arbeiten die Grenzen und Möglichkeiten von Körper und Geist einbeziehen, erschaffen Sidi Larbi Cherkaoui und Antony Gormley mit Noetic eine Choreografie und einen Bühnenraum, in welchen sich Strukturen bilden und wieder verschwinden. Die von Szymon Brzóska komponierte Musik wird von der Sächsischen Staatskapelle sowie der schwedischen Sängerin Miriam Andersén und Shogo Yoshii an Taiko Trommeln, Kokyu und Flöte interpretiert. Die harmonische, emotionale Musik begleitet ein Tanztheater, das sich den großen Fragen der Menschheit nähert. Uraufführung Noetic: 08.03.2014 GöteborgsOperans Danskompani
Aufführungen
| Oper
Parsifal
Semperoper Dresden
Premiere: 22.3.2026 Bühnenweihfestspiel in drei Aufzügen Libretto vom Komponisten Nur ein „reiner Tor“ soll laut einer Prophezeiung in der Lage sein, die Gralsgemeinschaft zu erneuern. Sollte dieser Retter Parsifal sein …? Ob Richard Wagner, als er sich beim Fliegenden Holländer erstmals der Erlösung zuwandte, schon wusste, dass er damit sein künstlerisches Lebensthema finden würde? In seinem letzten Werk Parsifal, uraufgeführt 1882 in Bayreuth, wartet nicht nur ein einzelner Mensch, sondern die gesamte Gesellschaft auf einen Erlöser – getragen von der Hoffnung, eines Tages auf den Einen zu treffen, dem diese Aufgabe zufällt. Parsifal vermag dies erst dann, wenn er „durch Mitleid wissend“ geworden ist. Ein Prozess, der viele Jahre, vielleicht ein ganzes Leben andauert. Doch es gibt Kräfte, die ihn auf seinem Weg zu hindern versuchen. Wird Parsifal bereit sein, sich in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen? Das Bühnenweihfestspiel Parsifal überwältigt bis heute. Ob auch die Kunst zu Erlösung beitragen kann? Floris Visser, der u.a. in Amsterdam und Zürich inszeniert hat, führt erstmals Regie an der Semperoper. Für den Chefdirigenten der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Daniele Gatti, der Wagners Weltabschiedswerk u.a. an der Metropolitan Opera in New York und bei den Bayreuther Festspielen dirigiert hat, ist es der erste Parsifal an der einstigen Wirkungsstätte Richard Wagners. Musikalische Leitung: Daniele Gatti Inszenierung: Floris Visser Bühnenbild: Frank Philipp Schlößmann Kostüme: Jon Morell Licht: Fabio Antoci Video: Will Duke Choreografie: Demi Wals Choreinstudierung: Jan Hoffmann Kinderchoreinstudierung: Claudia Sebastian-Bertsch Dramaturgie: Jörg Rieker, Martin Lühr Kinderchor der Semperoper Dresden Sächsischer Staatsopernchor Dresden Sächsische Staatskapelle Dresden In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Werkeinführung (kostenlos) 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
Aufführungen
| Performance
Pfingstspiel
Wiener Festwochen
Florentina Holzinger ist bekannt für ihre unerschrockene Auseinandersetzung mit der katholischen Kirche und deren repressivem Zugriff auf weiblich interpretierte Körper. Nach der aufsehenerregenden Opernperformance Sancta entwirft die österreichische Ausnahmekünstlerin mit ihrem Team aus Stuntperformerinnen und Musikerinnen nun für die Republic of Gods und die Nitsch Foundation ein Pfingstspiel – ein einmaliges, mehrstündiges Erlebnis. Holzingers Pfingstspiel besteht aus zwei Teilen: Der erste Teil – ein Oratorium für Körper und Maschinen – ist von den Symboliken des Heiligen Geistes (Taube, Feuerzungen, dem Wehen des Windes) inspiriert und findet Open Air im Wiener Eislauf-Verein statt. Im Anschluss geht es mit Bussen zum Schloss Prinzendorf, wo der zweite Teil folgt – ein letztes Abendmahl, in Anlehnung an Hermann Nitsch. Eine unvergessliche Doppel-Performance, ganz im Geiste des Pfingstfestes: der Herabkunft des Heiligen Geistes und des Mutes zum Neubeginn! Ein gemeinsames Projekt der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, der Nitsch Foundation und Florentina Holzinger/More Spirit Please Konzept, Regie: Florentina Holzinger Sounddesign, Komposition: Stefan Schneider, Gibrana Cervantes und weitere Bühne Nikola Knežević Requisite: Christiane Hilmer Rigging Dörte Wilfroth Stunt-Koordination: Ronny Horning, Alexander Kusmak Produktion: René Dombrowski, Katharina Wallisch, Sarah Parolin Management, Internationale Distribution neon lobster (Giulia Messia, Katharina Wallisch) Produktion: Florentina Holzinger/ More Spirit Please Koproduktion: Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, Nitsch Foundation, nitsch museum Mit Unterstützung von KÖR – Kunst im Öffentlichen Raum Wien, Hotel InterContinental Wien und Eislauf-Verein Wien (für den Teil in Wien) Ab 18 Jahren Die Performance zeigt selbstverletzende Handlungen und enthält explizite Darstellungen oder Beschreibungen von körperlicher Gewalt. In der Vorstellung werden Blut und Nadeln verwendet, sowie ev. Stroboskopeffekte eingesetzt. Es gibt bei beiden Teilen der Performance keine Sitzgelegenheiten. Die Veranstaltung findet outdoor und auch bei Regen statt – bitte regenfeste Kleidung und Schuhe mitbringen. Die nötigen Bustransfers zwischen Wien und Schloss Prinzendorf, sowie Schloss Prinzendorf und Schwedenplatz sind bereits im Ticketpreis inkludiert. Die Abendkasse befindet sich ausschließlich am Spielort Wiener Eislauf-Verein. Nähere Informationen für Rollstuhlfahrer:innen beim Festwochen-Service. Alle Ermäßigungen sind kontingentiert. Nur für den ersten Teil in Wien wird ab April eine begrenzte Anzahl an Zählkarten vergeben. Informationen folgen. ZEITPLAN: 15.30-16.20 Uhr Performance in Wien Im Anschluss Busfahrt nach Prinzendorf 19.00-21.30 Uhr Performance im Schloss Prinzendorf Im Anschluss Ausklang (Essen und Getränke sind vor Ort verfügbar) 23.30 Uhr Abfahrt Bus von Schloss Prinzendorf nach Wien Schwedenplatz Dauer: 9 Std., inkl. Bustransfers
Aufführungen
| Performance
Voyage into Infinity
Wiener Festwochen
Für ihre neueste installative Arbeit stellt die US-Performance-Ikone Narcissister eine übergroße Kettenreaktionsmaschine aus recycelten Alltagsgegenständen auf die Bühne. Drei maskierte Performerinnen treiben sie stetig an: ein fallender Diskuswerfer (Pin-up-Boy der Nazipropaganda), eine in Flammen aufgehende Kugelbahn, ein vaginales Feuerwerk – Elemente eines choreografierten Spiels um Ursache und Wirkung. Während im Referenzfilm Der Lauf der Dinge (1987) von Peter Fischli und David Weiss der männliche Eingriff in dieses Spiel (mittels Filmschnitt) verheimlicht wurde, stellt Narcissister die weiblichen, teils nackten Performerinnen als treibende Kräfte in den Vordergrund. Ausgestattet mit emblematischen, puppenartigen Narcissister Masken werden sie zu Projektionsflächen und verkörpern einen unheimlichen Kommentar zu tief verwurzelten Schönheitsidealen und zur Objektivierung von Frauen. Voyage Into Infinity ist Humor, Kritik und visuelles Spektakel in einem – rohe Energie und Punk-Spirit. Von und mit Narcissister Zusätzliche Narcissister Performerinnen: Effie Bowen, Dorchel Haqq Musik: Holland Andrews Pyrotechnik: Alex Podger Regie Endproben: Reginald Robeson Choreografie, Bewegungsregie: Wanda Gala Kostüm: Narcissister, Karen Boyer Technische Leitung: Will Rubenstein, Conor Williams Produktionsleitung: Leslie Huynh Dank an Pioneer Works, Jeffrey Deitch/Deitch Projects, Bernard Lumpkin und Carmine Boccuzzi Ein Auftragswerk von Pioneer Works (2024), kuratiert von Gabriel Florenz Empfohlen ab 16 Jahren Das Stück beinhaltet Nacktheit. PUBLIKUMSGESPRÄCH: 21. Mai, im Anschluss an die Vorstellung Dauer: ca. 60 Min.
Aufführungen
| Theater
Le Voyage de la Vénus Noire
Wiener Festwochen
Alice Diop Text von Robin Coste Lewis Schwarze Venus: Haben wir diese beiden Wörter jemals nebeneinander gesehen? Die französische Filmregisseurin Alice Diop wurde gleich für ihren ersten Spielfilm Saint Omer mit dem Silbernen Löwen bei den Filmfestspielen von Venedig ausgezeichnet. Nun präsentiert sie dem Publikum ihre allererste Theaterarbeit, basierend auf einem revolutionären Text. Es ist ein Essay der amerikanischen Poetin Robin Coste Lewis, der die gesamte westliche Kunstgeschichte auf den Kopf stellt und sie aus der Perspektive Schwarzer Frauenfiguren völlig neu liest. Befeuert von Lewis’ Denken nimmt Alice Diop das Publikum mit auf eine faszinierende Reise: In einem radikal einfachen theatralen Versuchsaufbau – bestehend aus nur einem Tisch, ihrem eigenen Körper und dem Text – entsteht ein Bilderstrom jenseits aller Vorstellungskraft. Ein bewusstseinsverändernder Theaterabend oder, wie es im Text heißt: „ Die Reise der Schwarzen Venus ist ein Epos in einer Zeile.“ Von und mit Alice Diop Text: Robin Coste Lewis Übersetzung, Künstlerische Zusammenarbeit: Nicholas Elliott Outside Eye: Thierry Thieû Niang Licht: Marie-Christine Soma Design Requisite, Inspizienz: Lucie Basclet Kostüm: LEMAIRE Korrepetition Léa Boublil Design Requisiten: Lucie Basclet Lektorat: Jean-Philippe Tessé Bühnenbild, Technik, Produktion: Das Team von MC93 Lichtregie: Pascal Alidra Biron Tonregie: Emmanuelle Loève Produktion: MC93 — Maison de la Culture de Seine-Saint-Denis, Festival d’Automne à Paris Koproduktion: Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, Comédie de Genève, La Comédie de Valence – CDN Drôme-Ardèche, Kunstenfestivaldesarts (Brüssel), Le Rideau de Bruxelles, Centre Dramatique National Orléans – Centre-Val de Loire, MansA – Maison des Mondes Africains (Paris) Aufführungrechte: Der Text von Robin Coste Lewis erscheint in französischer Übersetzung im Verlag Gallimard (November 2025). Empfohlen ab 14 Jahren FILMSCREENING: Fragments for Venus (2025) von Alice Diop im Anschluss an alle Vorstellungen, Eintritt frei! PUBLIKUMSGESPRÄCH: 19. Mai, im Anschluss an das zusätzliche Filmscreening Sprache: Französisch mit deutschen und englischen Übertiteln Dauer: 70 Min.
Aufführungen
| Performance
State of Faith
Wiener Festwochen
„Der Glaube begann als Versprechen. Doch er wurde zu einer Grenze, die quer durch die Köpfe der Menschen geht“, so die ukrainische Aktivistin und FEMEN-Ikone Inna Shevchenko. Mit einer performativen Rede, in deren Zentrum der Körper der Frau steht, eröffnet sie die diesjährige Republic of Gods. Jahrhundertelang hat jede große Religion das weibliche Begehren reglementiert, den Gehorsam der Frau geheiligt und ihre Freiheit kriminalisiert. Nun fordert Shevchenko, das Bündnis zwischen dem Heiligen und der Macht zu brechen, und entwirft dafür mit State of Faith eine neue Form der Liturgie: Gesprochene Monologe und gesungene Anrufungen verschmelzen zu einem zeitgenössischen Ritual. State of Faith ist die Forderung, den Glauben neu zu erfinden und das Heilige als Quelle des Widerstands zurückzuerobern. „Wenn der Glaube überleben soll, muss er aufhören, vor der Macht zu knien und sich mit denen verbünden, die sich weigern, überhaupt zu knien.“ Ein Projekt der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien Screening & Talk: Im Rahmen der Filmreihe Thank Goddess! zeigt das Stadtkino Wien am 24. Mai, 19.30 Uhr Girls & Gods und lädt zum anschließenden Gespräch mit Inna Shevchenko. Sprache: Englisch
Aufführungen
| Theater
Tanzende Idioten
Wiener Festwochen
mit Texten von Denis Johnson und Originalzitaten der NASA-Apollo-Missionen zum Mond Goldie tut, was sie am liebsten tut: Sie baut ihr Haus um. Ihre Freude ist ebenso ansteckend wie verstörend, denn Goldie ist schwer krank. Sie möchte das Beste geben mit einem Körper, der sie aufgibt. Ihr Kater Apollo genießt Goldies zunehmende Schwäche: Endlich kann er ungestört auf ihr herumliegen und scheinbar endlos vor sich hin schnarchen. In Tanzende Idioten spielen Ursina Lardi, Karin Neuhäuser, Sebastian Blomberg, André Jung und der Schlagzeuger Willi Kellers Überlebende auf dem Weg zur nächsten Katastrophe. Was sie ausmacht, ist eine aberwitzige Mischung aus Brutalität und Zärtlichkeit, Daseinsschmerz und Lebenslust. Im Verlauf des Abends erlebt das Publikum gemeinsam mit Goldie das, wovon der Abschied schwerfällt: wilde Kajakfahrten, schlafende Kater, ausartende Saunabesuche, den Geruch von frischem Holz und vergessene Erinnerungen eines Babys. Und Regisseur Thorsten Lensing tut, was er am liebsten tut: Er baut einen raffinierten, existenziellen Theaterabend. Text, Regie: Thorsten Lensing Mitarbeit Regie: Benjamin Eggers-Domsky Bühne: Gordian Blumenthal, Ramun Capaul Kostüm: Anette Guther, Nuria Heyck Dramaturgie: Dan Kolber, Thierry Mousset Dramaturgische, künstlerische Mitarbeit: Anne Inken Bickert Fotos: Armin Smailovic Produktionsleitung: Eva-Karen Tittmann, Philip Decker Technische Leitung: Michael Klatt Leitung Herstellung Bühne: Martina Schulle Produktion: Thorsten Lensing Koproduktion: Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, Berliner Festspiele, Les Théâtres de la Ville de Luxembourg, Kampnagel Internationale Kulturfabrik Hamburg, Schauspiel Stuttgart, Asphalt Festival Düsseldorf, Kurtheater Baden, Theater im Pumpenhaus Münster (gefördert durch die Kunststiftung NRW) Mit Unterstützung des Hauptstadtkulturfonds Berlin und der Stadt Münster Empfohlen ab 14 Jahren PUBLIKUMSGESPRÄCH: 18. Mai, im Anschluss an die Vorstellung Sprache: Deutsch mit englischen Übertiteln Dauer: ca. 2 Std. 45 Min., inkl. 1 Pause
Aufführungen
| Theater
Wallden
Wiener Festwochen
Nesterval sind die Popstars der freien Wiener Szene. Im Frühjahr 2026 wagt die Theatertruppe Großes: Sie verwandelt die Nibelungen-Erzählungen zu einem eindringlichen immersiven Erlebnis. An zwei Spielorten – einmal unter freiem Himmel, einmal hinter verschlossenen Türen – entwickeln sich zwei eigenständige Stücke, die jedoch eng miteinander verknüpft sind. Beide Stücke, Wallden bei den Wiener Festwochen | Freie Republik Wien im Augarten und Donaugold im brut Wien, spielen in einem postapokalyptischen Universum. Wallden ist die Utopie eines autarken Kommunenlebens in der Natur – oder was davon im Jahr 2044 noch übrig ist. Während Wallden so für das Wilde, Körperliche und Archaische steht, spiegelt Donaugold das Dekadente, Zivilisierte und Kontrollierte wider. Beide Lebensentwürfe stellen die Frage: Wie wollen wir in naher Zukunft (über)leben? Was in Wallden gelingt, scheitert in Donaugold – und umgekehrt. Denn es gibt nicht „den einen Weg“, und alles Scheitern ist menschlich: Postapocalypse now! Eine gemeinsame Produktion der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien und Nesterval Ab 18 Jahren Die Performance enthält Darstellungen sexueller Handlungen und physischer, psychischer und sexualisierter Gewalt, Nacktheit, nichtgendergerechte Sprache als künstlerisch eingesetztes Mittel, Queerophobie, Misogynie, Sexismus und Suizid. Es gibt keinen Nacheinlass – der Einlass findet von 18 Uhr bis ausschließlich 18.45 Uhr statt. Es gibt nur vereinzelt Sitzgelegenheiten. Es dürfen keine Handys in die Vorstellung mitgebracht werden. Diese müssen ausnahmslos an der Garderobe abgegeben oder in speziellen Taschen zum Mittragen verplombt werden. Bitte bring Bargeld für Erfrischungen etc. mit (die Konsumation ist freiwillig). Das Stück findet großteils im Freien oder in Zelten statt – achte daher auf wettergerechte Kleidung und Schuhe. Gute Freund:innen bringen ein kleines Geschenk: Wir freuen uns bei deinem Besuch über eine unverpackte Gemüse oder Obstspende! DONAUGOLD: Alle Infos zu Donaugold sowie der Kombination Donaugold am 23. Mai und Wallden am 24. Mai unter brut-wien.at ÖSTERR. GEBÄRDENSPRACHE: Am 18. Mai, 1. / 3. / 5. / 6. Juni können die Vorstellungen mit ÖGS-Dolmetschung stattfinden. Bitte schreibe eine E-Mail mit deinem Wunschtermin bis 1 Woche vor der Vorstellung an service@festwochen.at, damit wir deinen Bedarf notieren oder rechtzeitig einen Platz für dich reservieren können. Künstlerische Leitung, Konzept, Regie: Martin Finnland Co-Regie: Teresa Löfberg Choreografie, Co-Regie: Jerôme Knols Buch: Eva Deutsch, Martin Finnland, Tove Grün, Teresa Löfberg, Lorenz Tröbinger Ausstattung: Andrea Konrad Kostüm: Sophie Eidenberger Komposition: Julian Muldoon Musik-Kuratierung: Alkis Vlassakakis Dramaturgie: Rita Neulinger Kaufmännische Leitung, Dramaturgie: Tove Grün Produktionsleitung: Emilie Kleinszig Technische Leitung: Lukas Saller Technische Assistenz/Abendspielleitung: Veronika Birkner Sprache: Deutsch Dauer: 3 Std.
Aufführungen
| Theater