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Ausstellungen / Museum Hamburger Kunsthalle Hamburg, Glockengießerwall 5
Ereignisse / Festival Internationales Musikfest Hamburg 1.5. bis 3.6.2026
Forum.Regionum | Diskussion

Quartett der Kritiker

Internationales Musikfest Hamburg

Manuel Brug, Gespräch Eleonore Büning, Gespräch Joachim Mischke, Gespräch Markus Thiel, Gespräch Mahler über die Schulter geschaut Manuel Brug, Eleonore Büning, Joachim Mischke und Markus Thiel gehören zu den renommiertesten Musikjournalist:innen im deutschsprachigen Raum. Als »Quartett der Kritiker« unterhalten sie sich vor dem Konzert im Großen Saal über Gustav Mahlers bahnbrechende Sinfonie Nr. 1 und ihre verschiedenen Einspielungen. Anhand von zahlreichen Platten- und CD-Aufnahmen aus fast hundert Jahren zeichnen sie ein anschauliches und unterhaltsames Bild von einem der wichtigsten Werke der klassischen Musik. Mahlers Erste steckt voller Kontraste, die das Publikum zu seiner Zeit ratlos zurückließen: Sie klingt mal sinnlich, mal derb, erst verzweifelt, dann wieder übermutig. Doch wie haben die großen Dirigenten und Orchester das Werk interpretiert, das für jeden Musiker voller Herausforderungen steckt? Mit vielen Hörproben und pointierten Meinungen diskutiert das Kritikerquartett wegweisende (und auch obskure) Einspielungen der beliebten Sinfonie. Im Verein »Preis der deutschen Schallplattenkritik« haben sich Musikkritikerinnen und Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengeschlossen, um regelmäßig herausragende Musik- und Wortproduktionen auszuzeichnen. Dieses Gremium aus maximal 160 Juroren legt Wert darauf, zu unabhängigen Urteilen zu finden, unbeeinflusst von den Interessen der Tonträger- und/oder Hörbuchproduzenten. Regelmäßig findet sich ein »Quartett der Kritiker« zusammen, um öffentlich über ein bestimmtes Werk zu diskutieren und Platteneinspielungen zu vergleichen.
Forum.Regionum | Podcast

Bach-Kanal mit Michael Maul und Bernhard Schrammek

Elbphilharmonie

Michael Maul, Gespräch Bernhard Schrammek, Gespräch Hansjörg Albrecht, Cembalo Bach für die Insel & Happy Birthday CPE Vor fünf Jahren starteten der Leipziger Bachfest-Intendant Michael Maul und der Musik-Journalist Bernhard Schrammek beim MDR die Podcast-Reihe »Die Bach-Kantate mit Maul & Schrammek«. Durch die 200 geistlichen Kantaten ihres Helden haben sich die beiden längst durchgeschwärmt. Inzwischen finden sie im »Bach-Kanal« weiterhin Woche für Woche gute Gründe, vor der Kunst ihres Helden verbal auf die Knie zu fallen. Und weil Hamburg der Sehnsuchtsort von Johann Sebastian Bach und seinen Söhnen war, kommen die beiden amtlich zertifizierten Bach-Nerds an die Elbe, um zum einen Bachs zweitem Sohn, Carl Philipp Emanuel anlässlich dessen 312. Geburtstag zu gratulieren und um sich den berührendsten, aber auch witzigsten Bach-Momenten während ihrer fünfjährigen Reise durch das Meer der Bach-Kantaten zu widmen. Und dass Bach nicht nur Kantaten für die Kirche, sondern auch unfassbar tolle weltliche Kantaten geschrieben hat, sogenannte »Dramma per musica«, werden die beiden in Hamburg beleuchten. Bach wurde ja vorgeworfen, dass z.B. seine Passionen zu dramatisch und leidenschaftlich seien ... Da Hamburg 2028 das 350. Jubiläum des einstigen Opernhauses am Gänsemarkt feiert, das im 17. Jahrhundert als europäisches Vorzeigeprojekt von den Bürgern der Stadt bezahlt wurde, liegt es nahe, sich auch dem »weltlichen« Bach zuzuwenden. Hätte Johann Sebastian, wenn er 1720 den Posten des Organisten an der Hamburger Hauptkirche St. Jacobi bekommen hätte, auch Kontakt zur Gänsemarktoper aufgenommen? Die Herren Reincken, Keiser, Mattheson, Händel und Telemann schrieben für dieses strahlende Opernhaus nicht nur hunderte von glanzvollen Barockopern, sondern sie schrieben damit echte Operngeschichte. Hätte CPE Bach, wenn die Gänsemarktoper noch bespielt worden wäre, als er 1768 Hamburger Musikdirektor wurde, auch Opern für dieses Haus komponiert? Und was wäre gewesen, wäre Johann Sebastian Bach vom Protestantismus zum Katholizismus konvertiert und hätte – statt Johann Adolf Hasse – die Position als Hofkapellmeister am Dresdner Hof von August dem Starken bekommen? Das Dresdner Hofopernhaus mit seinen 2000 Plätzen zählte damals zu den größten europäischen Opernhäusern. Vielleicht hätte Bach möglicherweise Georg Friedrich Händel als Barockopernkomponist sogar noch übertroffen ... Aber das sind natürlich alles Hypothesen, über die es nachzudenken lohnt. Und das Beste: Das Publikum darf bei der Live-Musik, die in dieser Veranstaltung musiziert wird, selbst mit abstimmen, welche Stücke denn nun wirklich die Bach-Arien für die einsame Insel sind, um dann andächtig zu lauschen, wenn diese von hochkarätigen Gästen rund um Bach-Spezialist Hansjörg Albrecht live zu Gehör gebracht werden. Maul und Schrammek selbst greifen natürlich ebenfalls zum Instrument! Aber Achtung: Beide sind verdammt schlecht darin, ihre Begeisterung für die musikalischen Weltwunder ihres Meisters zu verstecken. Hohe Ansteckungsgefahr!
Forum.Regionum | Gespräch

Von Sardana bis Pau Casals – Die musikalische Seele Kataloniens

Elbphilharmonie

Maria Lladó, Gespräch Joan Oller, Gespräch Xavier Puig, Gespräch Albert Torrens, Gespräch Vincent Dahm, Moderation Katalonien, jene Region rund um Barcelona im Nordosten der iberischen Halbinsel, tickte schon immer ein wenig anders als der Rest Spaniens. Die katalanische Identität spiegelt sich in der bunten, fantasievollen Architektur von Antoni Gaudí ebenso wie in der lokalen Musikszene. Ein verlängertes Wochenende ist sie nun im Rahmen des Festivals »Catalunya« in der Elbphilharmonie zu erleben. Über die Musik hinaus bietet eine Podiumsgespräch am Samstagnachmittag die Möglichkeit, inhaltlich noch weiter in die Tiefe zu gehen. Als Gesprächspartner beteiligt sind Joan Oller, Direktor des Palau de la Música Catalana in Barcelona, der Dirigent Xavier Puig, der einen Einblick in die katalanische Musiktradition liefert, der Musikjournalist Albert Torrens vom katalanischen Rundfunk sowie Maria Lladó vom Institut Ramon Llull, das sich weltweit für die katalanische Sprache und Kultur einsetzt. Im Gespräch stellen sie katalanische Traditionen vor und erklären ihre besondere Bedeutung für die Region: die Cobla-Kapellen und Sardana-Tänze, die »Castell« genannten Menschenpyramiden, die katalanische Sprache, Aushängeschilder wie der Cellist Pau Casals oder die Sängerin Montserrat Caballé. Das Gespräch findet auf Englisch statt und wird ins Deutsche übersetzt.
Forum.Regionum | Gespräch

ZEIT-Podcast »Alles gesagt?«
mit Sebastian Fitzek

Elbphilharmonie

Sebastian Fitzek, Gespräch Christoph Amend, Host Jochen Wegner, Host Das Harbour Front Literaturfestival freut sich auf eine besondere Festivalausgabe von »Alles gesagt?« – dem unendlichen Interviewpodcast der ZEIT – mit dem erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren der Gegenwart: Sebastian Fitzek. In einer Live-Aufnahme treffen die ZEIT-Redakteure Christoph Amend und Jochen Wegner auf den Meister des psychologischen Thrillers – ohne Zeitlimit, dafür mit klugen Fragen, überraschenden Wendungen und viel Raum für persönliche Einsichten. Ein Abend, der unterhaltsam, tiefgründig und garantiert nicht vorhersehbar wird – ganz im Sinne des Gasts. Die Autoren befragen außergewöhnliche Menschen – so lange, bis sie selbst erklären, dass jetzt »alles gesagt« sei. Ein Gespräch kann also zwölf Minuten oder zehn Stunden dauern. Die Interviewer Christoph Amend, Editorial Director der ZEIT, und ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner sind auf alles vorbereitet – und haben Hunderte Fragen und meistens auch ein paar Spiele für ihren Gast dabei. So kann ein Gespräch schon einmal länger dauern – wie im Falle des Astronauten Matthias Maurer, den die beiden mehr als neuneinhalb Stunden befragten. Neben Gästen aus der Politik wie Christian Lindner, Robert Habeck, Annalena Baerbock oder Friedrich Merz waren auch die Klimaaktivistin Luisa Neubauer, der Historiker Yuval Harari, Günther Jauch und Alice Schwarzer schon bei »Alles gesagt?« zu hören. € 19,95 | 29,95 | 39,95 | 49,95 | 59,95
Forum.Regionum | Gespräch

Jazz Now: Navigating a Changing World

Elbphilharmonie

Donny McCaslin, Gerald Clayton, Django Bates, Jorge Roeder, Allison Miller, Jen Shyu, talk Lena Boßmann, Moderation Der Jazz und das Zeitgeschehen Die Welt ist im Umbruch: politische Krisen, gesellschaftliche Spannungen und ein Musikmarkt im Wandel fordern auch den Jazz heraus – und die Menschen, die ihn gestalten. Sechs herausragende Jazzmusiker:innen – die Mentor:innen der diesjährigen Jazz Academy, die junge Musiker:innen auf dem Weg zum Profi zusammenbringt – sprechen über das Leben im Spannungsfeld von Kunst, Existenz und Gegenwart. Wie verändert sich der Alltag von Musiker:innen? Welche neuen Wege entstehen – welche brechen weg? Welche Rolle kommt dem Jazz in einer Zeit der Unsicherheit zu – künstlerisch, gesellschaftlich, wirtschaftlich, vielleicht sogar politisch? Ein Abend über künstlerische Wirklichkeiten im Jahr 2025 – persönlich, offen und unmittelbar. Wer die Dozent:innen hier kennengelernt hat, dürfte umso gespannter auf das Abschlusskonzert der JazzAcademy sein, das am 24. August im Großen Saal der Elbphilharmonie stattfindet. Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung findet auf Englisch statt. € 8
Forum.Regionum | Blog

Hamburg Ballett

Ballettzentrum Hamburg John Neumeier

Blog zur Compagnie, zu den Stücken und dem Ballettzentrum. Videos zu den Stücken.

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