Das Gewandhausorchester ist das älteste bürgerliche Sinfonieorchester der Welt. Keimzelle des Orchesters war die 1743 von 16 Adligen und Bürgern gegründete Konzertgesellschaft »Das Große Concert«. Mit dem Umzug in die Gewerbehalle der Tuchmacher im Jahre 1781 erhielt das Ensemble seinen ersten hochwertigen Konzertsaal und den Namen »Gewandhausorchester«.
Berühmt ist das Orchester vor allem für seinen unverwechselbaren warmen und dunklen Klang, der es von vielen anderen großen Orchestern deutlich abhebt. Diese singuläre Klangfarbe und die breite Repertoire-Vielfalt kultiviert das Orchester bei nahezu 300 Auftritten jährlich in seinen drei Leipziger Spielstätten: Es ist das Konzertorchester des Gewandhauses, das Orchester der Oper Leipzig und das Ensemble, das wöchentlich in der Thomaskirche die Bach-Kantaten gemeinsam mit dem Thomanerchor gestaltet.
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Gewandhausorchester
Gewandhaus zu Leipzig Augustusplatz 8 D-04109Leipzig
Anton Bruckner: 8. Sinfonie c-Moll WAB 108
(2. Fassung von 1890, neu herausgegeben von Paul Hawkshaw)
MUT UND WANDEL
Bruckners 8. Sinfonie bekommt eine neue Wendung: Aus gesundheitlichen Gründen muss Ehrendirigent Herbert Blomstedt die Großen Concerte am 17., 18. und 20. September 2026 leider absagen. Für ihn übernimmt Marek Janowski das Pult des Gewandhausorchesters. Seine Einspielung ebendieser 8. Sinfonie mit dem Orchestre de la Suisse Romande wurde von der Kritik als Meilenstein der Bruckner-Interpretation gefeiert. Nun bringt er die zweite Fassung von 1888/1890 in der Edition Leopold Nowaks nach Leipzig – jene Fassung, die erst entstand, nachdem der Münchner Kapellmeister Hermann Levi 1887 die Uraufführung der Urfassung verweigerte und Bruckner zur Überarbeitung riet. Aus Zweifel wurde Größe: Von einem einzigen gehaltenen Ton wächst die Sinfonie zu einem der gewaltigsten Sätze der sinfonischen Literatur heran. Erleben Sie Bruckners Achte Sinfonie mit dem Gewandhausorchester – ein Höhepunkt der Großen Concerte 2026/2027.
Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 18.45 Uhr - Schumann-Eck
Termine
Do 17.9.2026, 19:30 | Ticket
Fr 18.9.2026, 19:30 | Ticket
So 20.9.2026, 11:00 | Ticket
Ort
Gewandhaus zu Leipzig
Großer Saal Augustusplatz 8
D-04109 Leipzig
Bedřich Smetana: Die Moldau - 2. Sinfonische Dichtung aus dem Zyklus "Mein Vaterland"
Detlev Glanert: Konzert für zwei Violinen und Orchester
(Uraufführung, Auftragswerk des Gewandhausorchesters und des Bruckner Orchesters Linz)
Modest Mussorgski: Bilder einer Ausstellung (Bearbeitung für Orchester von Maurice Ravel)
In Bedřich Smetanas Werk »Die Moldau« wird der Verlauf des Flusses durch Böhmen zur musikalischen Gestaltungsidee. Smetana nutzt Themen, Motive und Orchesterfarben, um Landschaften, Wasserbewegungen, die Natur und menschliche Aktivitäten hörbar zu machen. Ein ähnliches Prinzip verfolgt Modest Mussorgski in seinem Zyklus »Bilder einer Ausstellung«. Hier wird eine Sammlung von Bildern eines verstorbenen Künstlers musikalisch nachgezeichnet. Jedes Stück repräsentiert ein bestimmtes Bild, eine bestimmte Stimmung oder Szene. Die immer wiederkehrende musikalische Promenade, die den Hörer von Bild zu Bild führt, bindet die Stücke zu einem Ganzen. Beide Werke sind klassische Beispiele für Programmmusik mit außermusikalischem Bezug. Ob das auch auf das Uraufführungswerk des zeitgenössischen Komponisten Detlev Glanert zutrifft?
Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 18.45 Uhr - Schumann-Eck
Termine
Do 24.9.2026, 19:30 | Ticket
Fr 25.9.2026, 19:30 | Ticket
Ort
Gewandhaus zu Leipzig
Großer Saal Augustusplatz 8
D-04109 Leipzig
Jean Sibelius: Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47
César Franck: Sinfonie d-Moll
Sibelius’ Violinkonzert entstand in einer Phase persönlicher Unsicherheit und zeichnet sich durch dichte motivische Arbeit sowie präzise instrumentale Dialoge aus. Die Solovioline wird in jedem Satz vor neue technische und expressive Herausforderungen gestellt und tritt mit den orchestralen Strukturen in Beziehung, die mit dramatischen Spannungsbögen eine bisweilen filmische Wirkung entfalten. Der Solist Nikolaj Szeps-Znaider zeichnet sich dabei durch seinen bemerkenswerten Umgang mit der Balance zwischen Detail und dramatischem Bogen aus. Francks Sinfonie wiederum spannt ein organisches Motivnetz über vier Sätze hinweg, in dem Themen wieder aufgegriffen, verdichtet und transformiert werden. Beide Werke teilen die Tonart d-Moll als tragenden Rahmen. Sie erkunden darin mit packender Wucht und musikalischem Sog Konflikt, innere Spannung und den Weg zu Auflösung.
Konzerteinführung mit Niklas Schächner um 18.45 Uhr - Schumann-Eck
Termine
Do 1.10.2026, 19:30 | Ticket
Fr 2.10.2026, 19:30 | Ticket
Ort
Gewandhaus zu Leipzig
Augustusplatz 8
D-04109 Leipzig
Fokus: »Tacheles« – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026
Gewandhausorchester
Daniel Barenboim, Dirigent
Felix Mendelssohn Bartholdy: 4. Sinfonie A-Dur MWV N 16 ("Italienische")
Ludwig van Beethoven: 7. Sinfonie A-Dur op. 92
Mendelssohn schrieb seine »Italienische« 1830 als junger Mann unter dem Eindruck seiner Südreise. Ein Werk, das die Wärme des Mittelmeers, den Übermut römischer Karnevalsnächte und das Leuchten einer Welt voller Schönheit in Musik verwandelt. Wer könnte das authentischer dirigieren als Daniel Barenboim, der mit Mendelssohn eine besondere Verbindung teilt: Als jüdischer Künstler steht er in direkter Nachfolge eines Komponisten, dem das Gewandhaus zur zweiten Heimat wurde. Nach der Pause erklingt Beethovens Siebte. Die Sinfonie, die Richard Wagner einmal als »Apotheose des Tanzes« bezeichnete, ist ein rhythmisches Naturereignis, das über vier Sätze hinweg einen eigenständigen Spannungsbogen erzeugt. Zusammen bieten die beiden Werke einen Einblick in unterschiedliche Herangehensweisen an Form, Dynamik und Orchestrierung im frühen 19. Jahrhundert, vom heiteren, klar gegliederten Klang Mendelssohns bis zur kraftvollen, treibenden Energie Beethovens.
Konzerteinführung mit Niklas Schächner um 18.45 Uhr - Schumann-Eck
Termine
Do 8.10.2026, 19:30 | Ticket
Fr 9.10.2026, 19:30 | Ticket
Ort
Gewandhaus zu Leipzig
Großer Saal Augustusplatz 8
D-04109 Leipzig
Fokus: »Tacheles« – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026
Gewandhausorchester
MDR-Rundfunkchor, Mädchen und Männer von Mahagonny
HK Gruber, Dirigent
Wallis Giunta, Mezzosopran (Leokadja Begbick)
Michael Laurenz, Tenor (Fatty)
Florian Boesch, Bariton (Dreieinigkeitsmoses)
Lauren Michelle, Sopran (Jenny Hill)
Mirko Roschkowski, Tenor (Jim Mahoney)
Philipp Kapeller, Tenor (Jakob Schmidt)
Markus Butter, Bariton (Bill)
Tilmann Rönnebeck, Bass (Joe)
Gideon Poppe, Tenor (Toby Higgins)
Kurt Weill — Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny – Oper in drei Akten auf einen Text von Bertolt Brecht
(Konzertante Aufführung)
Alle Publikationen des Librettos, die von Bertolt Brecht und seinen Buchverlagen autorisiert wurden, führen Elisabeth Hauptmann, Caspar Neher und Kurt Weill als Co-Autoren an.
Fast 100 Jahre nach der Premiere der Brecht-Weill-Oper »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« in Leipzig ist das Uraufführungsorchester nun mit zwei konzertanten Aufführungen eines der größten Skandalstücke der Weimarer Republik zu erleben. Als »unverhohlen übelste kommunistische Propaganda« wurde die Oper kurz nach ihrer Uraufführung 1930 in Leipzig verschrien, nachdem Anhänger der NSDAP mit einer geplanten Störaktion für Tumulte sorgten, die die Fortführung der Vorstellung fast unmöglich machten. Den »Alabama Song« daraus (»Oh, moon of Alabama, we now must say good-bye ...«) kennt jeder, und sei es in der Coverversion von »The Doors«. Gefördert durch die New Yorker Kurt Weill Foundation for Music ist dieses Konzert sicherlich ein absolutes Highlight der Saison und führt zudem den »Tacheles«-Schwerpunkt zum Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 fort.
Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 18.45 Uhr - Schumann-Eck
Die Aufführungen werden ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Kurt Weill Foundation for Music, New York.
Termine
Do 22.10.2026, 19:30 | Ticket
Fr 23.10.2026, 19:30 | Ticket
Ort
Gewandhaus zu Leipzig
Großer Saal Augustusplatz 8
D-04109 Leipzig
Gewandhausorchester
Andris Nelsons, Dirigent
Gautier Capuçon, Violoncello
Antonín Dvořák: Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104
Johannes Brahms: 1. Sinfonie c-Moll op. 68
Gautier Capuçon lässt sein Cello in Antonín Dvořáks Cellokonzert mit menschlicher Stimme erzählen: Mal zart und sehnsüchtig, mal kraftvoll und spielerisch. Das Orchester begleitet wie ein farbenreiches Bühnenbild, das jede Wendung des Soloinstruments lebendig macht. Im warmen Streicherklang und Anklängen an böhmische Volksmusik findet auch die Sehnsucht Dvořáks nach seiner Heimat während der Entstehungszeit in Amerika Eingang in diese Musik. »Warum habe ich nicht gewusst, dass man ein Cellokonzert wie dieses schreiben kann? Hätte ich es gewusst, hätte ich schon vor langer Zeit eines geschrieben!«, bewunderte Johannes Brahms dieses Werk. Aber auch seine 1. Sinfonie kann sich hören lassen: Dichte Streicher, kraftvolle Bläser und markante Pauken entfalten eine dramatische Spannung, die mitreißend zwischen strenger Form und emotionalem Reichtum balanciert.
Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 18.45 Uhr - Schumann-Eck
Termine
Do 29.10.2026, 19:30 | Ticket
Fr 30.10.2026, 19:30 | Ticket
Ort
Gewandhaus zu Leipzig
Großer Saal Augustusplatz 8
D-04109 Leipzig
Mendelssohn-Festtage | Fokus: »Tacheles« – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026
Gewandhausorchester
Andris Nelsons, Dirigent
Augustin Hadelich, Violine
Felix Mendelssohn Bartholdy: 6. Sinfonie C-Dur MWV N 19 – 1. und 2. Satz, vervollständigt von Luukas Hiltunen
(Deutsche Erstaufführung, Auftragswerk des Gewandhausorchesters)
Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 MWV O 14
Robert Schumann: 4. Sinfonie d-Moll op. 120
Was für ein Konzertprogramm: ein Violinkonzert mit dem Weltstar Augustin Hadelich sowie eine halbe und eine ganze Sinfonie! Das 1845 mit dem Gewandhausorchester in Leipzig uraufgeführte Konzert für Violine und Orchester von Felix Mendelssohn Bartholdy perlt mit seinen wunderschönen Läufen und ineinander übergehenden Sätzen nur so vor sich hin. Auch Schumanns 4. Sinfonie strömt über die Satzgrenzen hinweg, sodass sich alle vier Sätze zu einem einzigen sinfonischen Fluss vereinen. Aufhorchen lassen sollte uns die deutsche Erstaufführung der vom finnischen Komponisten Luukas Hiltunen vervollständigten Fragmente des ersten und zweiten Satzes der 6. Sinfonie von Mendelssohn, die dieser noch in seinem Todesjahr 1847 in Leipzig konzipierte. Das Konzert ist einer der Höhepunkte der diesjährigen Mendelssohn-Festtage, die im Zeichen des Jahres der jüdischen Kultur in Sachsen stehen.
Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 18.45 Uhr - Schumann-Eck
Termine
Do 5.11.2026, 19:30 | Ticket
Fr 6.11.2026, 19:30 | Ticket
So 8.11.2026, 11:00 | Ticket
Ort
Gewandhaus zu Leipzig
Großer Saal Augustusplatz 8
D-04109 Leipzig
Ethel Smyth: Ouvertüre und Vorspiel zum 2. Akt ("On the Cliffs of Cornwall") aus der Oper "The Wreckers"
Peter Tschaikowski: Fantasie-Ouvertüre "Romeo und Julia"
Antonín Dvořák: 9. Sinfonie e-Moll op. 95 ("Aus der Neuen Welt")
Veranstaltung: Gewandhausorchester & Andris Nelsons
Gewandhausorchester, Andris Nelsons Dirigent
Ethel Smyth — Ouvertüre und Vorspiel zum 2. Akt ("On the Cliffs of Cornwall") aus der Oper "The Wreckers"
Peter Tschaikowski — Fantasie-Ouvertüre "Romeo und Julia"
Pause
Antonín Dvořák — 9. Sinfonie e-Moll op. 95 ("Aus der Neuen Welt")
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Smyth »On the Cliffs of Cornwall«
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Tschaikowski »Romeo und Julia«
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Dvořák »9. Sinfonie«
Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 18.45 Uhr - Schumann-Eck
Preise: 89/68/54/40/25/6 EUR
Flexpreise: 98/75/59/44/28/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: VARIO, Serie I
Präsentiert von
(Link öffnet einen neuen Tab)
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
Heiter bis wolkig
Von friedlich bis düster wechseln die Lichtstimmungen: Geheimnisvoll und ein Aufbrausen vorausahnend beginnt Ethel Smyths Vorspiel zum zweiten Akt ihrer Oper »The Wreckers«. Lautmalerisch peitscht der Wind die Wellen vor der Küste auf, um über die Klippen der südwestlichen Spitze Englands zu entschwinden. Gleich darauf verdichtet sich bei Tschaikowski alles zu einer der bekanntesten Liebesgeschichten. In der Fantasie-Ouvertüre »Romeo und Julia« stehen zarte, weit gespannte Melodien neben plötzlichen Ausbrüchen und scharf gezeichneten Konflikten. Auch Antonín Dvořák erzählt in seiner 9. Sinfonie von Sehnsucht und Fremdheit, Heimat und Ferne zugleich. Vertraute, fast liedhafte Themen treffen auf neue Klangfarben, Rhythmen und Weite – inspiriert durch seine Ankunft in der »Neuen Welt« oder doch unverkennbar böhmisch?
Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 18.45 Uhr - Schumann-Eck
Termine
Do 12.11.2026, 19:30 | Ticket
Fr 13.11.2026, 19:30 | Ticket
Ort
Gewandhaus zu Leipzig
Großer Saal Augustusplatz 8
D-04109 Leipzig
Antonín Dvořák: 9. Sinfonie e-Moll op. 95 ("Aus der Neuen Welt")
Manche Dinge im Leben haben ihre Regeln – Ananas kommt nicht auf die Pizza, klassische Konzerte sind steif und richtig tanzen geht nur im Club. Oder? Bei der DanceConfusion geht der Abend nach einem intensiven Konzerterlebnis im Großen Saal noch weiter – mit der Live Electronic Band Karakum im Foyer. Euer Ticket berechtigt euch zum Weitertanzen im Hauptfoyer!
Der Abend beginnt im Großen Saal – mit Dvoraks 9. Sinfonie gespielt vom Gewandhausorchester und der Leitung von Andris Nelsons.
Und danach? Erwartet euch die Neue Welt im Foyer. Euer Ticket berechtigt zum Weitertanzen im Hauptfoyer!
Benefizkonzert zugunsten von »Leipzig hilft Kindern«
Gewandhausorchester
Andris Nelsons, Dirigent
Lucas & Arthur Jussen, Klaviere
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für zwei Klaviere und Orchester Es-Dur KV 365
Johannes Brahms: 1. Sinfonie c-Moll op. 68
Am Vorabend des ersten Advents gestaltet das Gewandhausorchester unter der Leitung von Andris Nelsons ein festliches Konzert, das musikalische Exzellenz mit gelebter Solidarität verbindet. Der Erlös des Abends kommt Projekten zugute, die jungen Menschen in unserer Region neue Perspektiven eröffnen.
Seit jenem ersten Konzert »Zum Wohle der Armen« im Jahr 1782 steht das Gewandhausorchester in einer lebendigen Tradition der Verantwortung. Heute engagiert es sich gemeinsam mit der Leipziger Volkszeitung, Porsche Leipzig, der Sparkasse Leipzig und der VNG AG in der Stiftung »Leipzig hilft Kindern« für die nachhaltige Unterstützung von Vereinen und Initiativen in und um Leipzig. Mehr als 1,8 Millionen Euro konnten so bereits in direkte Hilfe für Kinder und Jugendliche fließen.
Die Brüder Lucas und Arthur Jussen sind die Solisten in Wolfgang Amadeus Mozarts Konzert für zwei Klaviere und Orchester Es-Dur KV 365, einem Werk voll Eleganz und heiterer Zwiesprache. In Johannes Brahms’ 1. Sinfonie c-Moll op. 68 entfaltet sich schließlich jene seelische Tiefe und Erhabenheit, die den Abend in den Geist der beginnenden Adventszeit tauchen lässt.
Erleben Sie ein Konzert, das Herzen öffnet – für die Musik und für Kinder und Jugendliche, die unsere Unterstützung brauchen.
Das Gewandhausorchester ist das älteste bürgerliche Sinfonieorchester der Welt. Keimzelle des Orchesters war die 1743 von 16 Adligen und Bürgern gegründete Konzertgesellschaft »Das Große Concert«. Mit dem Umzug in die Gewerbehalle der Tuchmacher im Jahre 1781 erhielt das Ensemble seinen ersten hochwertigen Konzertsaal und den Namen »Gewandhausorchester«.
Berühmt ist das Orchester vor allem für seinen unverwechselbaren warmen und dunklen Klang, der es von vielen anderen großen Orchestern deutlich abhebt. Diese singuläre Klangfarbe und die breite Repertoire-Vielfalt kultiviert das Orchester bei nahezu 300 Auftritten jährlich in seinen drei Leipziger Spielstätten: Es ist das Konzertorchester des Gewandhauses, das Orchester der Oper Leipzig und das Ensemble, das wöchentlich in der Thomaskirche die Bach-Kantaten gemeinsam mit dem Thomanerchor gestaltet.
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Gewandhaus zu Leipzig
Augustusplatz 8
D-04109 Leipzig